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Danke Ampel!

Liebe Ampel, täglich – wenn ich zur Uni hetze,
weiß ich – du bist da, damit ich mich nicht verletze.
Ich warte täglich vor dir mehrere Minuten,
meine Stimmung wendet sich stets ab vom Guten.

Liebe Ampel, während ich wandel im Hier und Jetzt,
lehrst du mich buddhistische Weisheiten – auch nach halb Sechs.
Zwei Minuten Warten, sind dir viel zu lang?
“Noch viel lernen du musst”, sagt sich die Ampel im Padawan-Gesang.

Liebe Ampel, während ich hier stehe,
weißt du schon, warum ich hier so philosophiere.
Du willst mich lehren, “die Ruhe gibt dir Kraft”,
auch früh morgens. Im Regen. Um halb acht. Weiterlesen »

 

Technik kaufen

Technik kaufen ist in erster Linie eines: ziemlich deprimierend.
Da liest man wochenlang Golem, den Heise-Newsticker oder Engadget. Liest täglich ein paar Gerüchte von kommenden Gadgets, oder wahlweise auch mal Gerüchte über mögliche Pressetermine für mögliche Gadgets. Interessanterweise gehen dann die wirklichen Testberichte für die jeweiligen Geräte dann fast schon unter oder muten merkwürdig alt an: Ist das Tablet xy nicht schon ein alter Hut? Weiterlesen »

 

Merkwürdig

Merkwürdige Passage in einer Bedienungsanleitung

Ich weiß ja auch nicht, aber ich habe auf das Biegen meiner Festplatte dann doch verzichtet. Ich hoffe ja, dass jetzt nicht die Garantie erlischt.

 

Smartiephone

Die Dinger heißen doch Smartiephones, oder nicht?

Spaß beiseite. Ich mag mein Smartphone, ein einfaches Motorola Defy+, eigentlich sehr – wobei ich es sehr unterschiedlich nutze. Mal wird es bis der Akku leer ist gequält. Ein anderes mal – hält der Akku fast eine Woche. Das hängt davon ab, wo ich mich gerade aufhalte. Unterwegs – und sei es nur ein Tagesausflug – sind mobile Navigation, Farplanauskünfte ungemein praktisch. Im Alltagstrott bewege ich mich eher von einem Desktop-PC Arbeitsplatz zum nächsten – und eigentlich fast überall ist WLAN verfügbar. Und selbst wenn kein Wlan verfügbar seien sollte, ist das nächste nur ein paar Meter entfernt :).

Als konsequenz von meiner unregelmäßigen Smartphone-Nutzung wird bei Bedarf einfach eine mobile Inernet-Option per SMS dazugebucht, entweder für 10€ im Monat oder auch mal für 3€/Tag – wobei letzteres sich natürlich nur rechnet, wenn man weiß, dass man in den nächsten paar Wochen keine weiteren Tages-Optionen hinzubucht.
Für meine Bedürfnisse wie Fahrplan-Auskünfte, Mobile Navigation, Tethering fürs iPad und Co. reicht das alles völlig aus. Volumen, hohe Geschwindigkeit – eher nebensächlich. Hauptsache die Daten fließen irgendwo her. Ansonsten bin ich eher der Smartphone-Gelegenheits-Nutzer. Da wird dann im Monat eine SMS-Summe im unteren zweistelligen Bereich verschickt – und meine Telefonate kann man in den meisten Fällen im Monat an einer Hand abzählen.

Ich bin in letzter Zeit recht begeistert von 8tracks. Das macht auch auf dem Smartphone Spaß – allerdings nur wenn die Internet-Verbindung zuverlässig ist. Auf Zugfahrten, Autofahrten und Co. reicht dann die Internetverbindung häufig doch nicht – und so bleibt das Streaming eher dem stationären Hören vorbehalten.

Beitrag innerhalb der Blogparade zur Handynutzung von Handy-Katalog

 

Gendering

Liebe Herren, seien Sie doch im Notfall so nett und holen Sie auf Nachfrage einer Dame den Feuerlöscher aus dem Herren-WC. Denn den Feuerlöscher gibt es nur auf dem Herren WC. Warum er ausgerechnet dort platziert werden musste, ist wohl niemanden so ganz verständlich.

An der Herren-WC-Tür angebrachtes Feuerlöscher Schild

Vielleicht wollen die Frauen ja auch einen Feuerlöscher auf ihrem WC?

Gesehen in dem Spielzeugmuseum Nürnberg, aus der Kategorie “Kurioses aus dem Alltag”.

 

Kaffee in Wien

Wien ist eine Stadt. Wäre dies ein Werbe-Eintrag, würde es vermutlich heißen “Wien für Kaffee bekannt aus TV & Werbung”. Ist es aber nicht – also dies ist kein Werbe-Eintrag. In der Werbung wird Wien als Stadt der Kaffee-Hochkultur angepriesen, in der man Stunden in einem Kaffee bei einer einzigen Tasse Kaffee (und einem obligatorischen Glas Wasser) verbringt. Das stimmt auch so – zumindest in etwa.

Was die Werbung verschweigt: Auf dem Weg nach Wien sieht es mit gutem Kaffee etwas mager aus. So gibt es auf dem Weg zwischen Passau und Wien quasi keinen guten Kaffee – zumindest nicht in den kleineren Orten. Man freut sich schon über den einfachsten Filter-Kaffee. Instant-Zucker-Was-Auch-Immer-Pulver scheint vielen Reisenden auf dem Weg zu genügen. Vielleicht sind die Reisenden um einen herum auch einfach schon zu sehr vom vielen Reisen nach Wien abgehärtet.

So gesehen verwundert es kaum, dass Wien als Stadt der Kaffee-Hochkultur erstrahlt. Schließlich erscheint der Kaffee in Wien im Vergleich als große Offenbarung. So gesehen kann man auch bei Starbucks, Wayton, Edwards & Co. eines guten Kaffees erfreuen – ohne die unangenehme Reise nach Wien machen zu müssen.