Epic 2014

Bis zu dem Jahr 2014 sind – wie ich sie nenne – Newsmaster, die am meisten begehrten, professionellen Mediengestalter, die die Welt je gesehen hat. Newsmaster sind eine Gruppe News Editoren, die neue Techniken verwenden, um Besucherströme auf ihre Seiten zu lenken. Dies geschieht durch das große RSS-Feed Universum und andere öffentliche Quellen.

In Jahr 2014 hat jeder Zugang zu einer enormen Breite an (tiefgründigen) Informationen und jeder trägt auf gewisse Weise dazu bei. Doch die Medien wie wir sie kennen, haben aufgehört zu existieren. Doch wie konnte es dazu kommen?

1989 erfindet Tim Berners-Schutze, ein Informatiker in der Schweiz, das World Wide Web.

1994 kommt die Gründung von Amazon. Die Idee dahinter: Eine Ansammlung von Informationen und Verknüpfungen, die alles verkauft. Das Modell Amazons, würde schon bald, den Standard für Internetverkäufe darstellen. Ein Standard, der auf persönlichen Empfehlungen basiert.

1998 entwickeln zwei Stanford-Programmierer Google. Der Algorithmus von Google erinnert an die Verkaufs-Idee Amazons, die auf Verbindungen zwischen Produkten setzt. Dieses Konzept überträgt Google auf Webseiten. Auf dieser Grundlage wird Google die wirkungsvollste Search Engine der Welt.

1999 verändert TiVo die gesamte Fernseh-Welt, indem TiVo, die Zuschauer unabhängig von Zeit und Werbung macht. Niemand, der TiVo getestet hat, möchte TiVo missen.

1999 ist auch das Jahr, in dem ein Dotcom Unternehmen, namens „Pyra Labs“ den Online-Dienst Blogger startet – einem Werkzeug – zum Online-Tagebuch schreiben.

Durch die Einführung von „Friendster“ 2002 werden Daten von Tausenden Jugendlichen gesammelt. Wie z.B. ihre Interessen, Informationen über ihr soziales Umfeld und andere persönliche Informationen. Ebenfalls 2002 startet Google Googlenews, ein Nachrichten Portal. Der Aufschrei in den Medien ist groß. Googlenews wird ausschließlich von Computer generiert.

2003 kauft Google Blogger. Die Pläne Googles sind ein Geheimnis, aber das Interesse an Blogger ist nicht unverständlich.

2003 wird das Jahr des Blogs.

An 2004 wird man sich erinnern, als das Jahr, in dem alles begann.

Das Reason Magazine sendete ihren Abonnenten eine Ausgabe mit einem Satelliten Foto ihres Hauses auf dem Cover und listete persönliche Informationen im Heft-Inneren auf.

Sony und Philips stellen das erste in Serienfertigung hergestellte elektronische Papier vor.

Google startet GMail, einem Email-Dienst mit einem Gigabyte Speicher. Kostenlos.

Microsoft stellt Newsbot vor, und antwortet damit auf Googlenews.

Amazon stellt A9 vor, eine Search Engine basierend auf der Technik Googles, die (natürlich) Warenempfehlungen Amazons enthält.

Und dann, geht Google an die Börse.

Mit dem neuen Kapital macht die Firma einen Großeinkauf. Google kauft TiVo.

2005 – Als Antwort auf Googles neue Macht kauft Microsoft Friendster.

2006 – Kombiniert Google alle Dienstleistungen – TiVo, Blogger, GMail, Googlenews und alle Suchen in das Google Grid, eine Universalplattform, die eine grenzenlose Menge Speicherplatz und Bandbreite für Arbeiten und Daten aller Art zur Verfügung stellt. Immer online zugänglich von überall. Jeder User kann sein „Level of privacy“ einstellen.
Man kann die Inhalte geschützt im Google Grid speichern oder man kann die Inhalte veröffentlichen, sodass jeder auf die Daten zugreifen kann.

2007 – Microsoft reagiert auf die Herausforderung Googles mit Newsbotster, einer Art sozialem Netz für Nachrichten.

Sonys ePaper ist dieses Jahr günstiger als echtes Papier. Es ist das Medium für Microsofts Newsbotster.

2008 kommt das Bündnis, das den Ehrgeiz Microsofts herausfordert. Google und Amazon verbinden sich zu Googlezon. Google liefert das Google Grid und die Suchtechnologie. Amazon liefert die Kaufempfehlungen und die kommerzielle Infrastruktur. Zusammen verwenden sie ihr ausführliches Wissen über jeden User. Google und Amazon wissen, wo die User wohnen, was ihre Gewohnheiten sind, welche Interessen sie haben. Googlezon nutzt diese Daten für Inhalte, die auf jeden User persönlich zugeschnitten sind und besonders ansprechende Werbung.

Die Nachrichten Kriege von 2010 sind für die Tatsache bemerkenswert, dass keine realen Medien-Unternehmen teilnehmen.

Googlezon setzt Microsoft schließlich mit Eigenschaften schachmatt, die der Software-Riese nicht aufbringen kann. Mit einem neuen Algorithmus erstellen die Computer Googlezons Nachrichten dynamisch, streifen Sätze und Tatsachen von allen erdenklichen Quellen ab und verbinden sie wieder. Der Computer schreibt die Nachrichten für jeden einzelnen User.

2011 verklagt die New York Times Googlezon und behauptet, dass die Spider der Firma eine Verletzung des Urheberrechtsgesetzes sind. Der Fall geht vollständig zum höchsten Gericht, das am 4. August, 2011 zugunsten Googlezon entscheidet.

Am Sonntag den 9. März 2014 veröffentlicht Googlezon EPIC. Willkommen in unserer Welt.

Das „Evolving Personalized Information Construct”. EPIC verbreitet, filtert und liefert, die Informationen, die wir brauchen. Jeder trägt dazu bei. Sei es mit einem Blog-Eintrag, Video-Telefonie oder Video-Reporten. Viele Leute erhalten auch – einen kleinen Teil von Googlezons unschätzbaren Werbeeinnahmen, proportional zur Popularität ihrer Beiträge.

EPIC produziert ein kundenspezifisches Inhalts-Paket für jeden User. Basierend auf seinen Gewohnheiten, seinen Interessen, seinem Wohnort, seinem sozialen Netz. Es entstand unsere Generation.

Eine freie Übersetzung nach masternewmedia.org – übersetzt von headspicket.de

Eine Antwort auf „Epic 2014“

  1. Über die Sache möchte ich nichts weiter äußern. Vorher kommt (juristisch gesehen) die Form. Und da gibts was zu meckern! Einige Male sind völlig überflüssige Kommas gesetzt worden, die die jeweiligen Sätze so verunstalten, dass sie 2x gelesen werden müssen, um sie zu verstehen. Ein übles Beispiel im vorletzten Absatz: „Viele Leute erhalten auch – einen kleinen Teil von Googlezons unschätzbaren Werbeeinnahmen, proportional zur Popularität ihrer Beiträge.“ Dort gipfelt diese „Falschkommawut“ darin, dass an der ersten Stelle das eigentlich „erwartete“ Komma durch einen Bindestrich ersetzt wurde!!! Diesen Satz könnte man ohne die beiden Fehler (ganz einfach kein Komma darin) antandslos zügig lesen. So aber ist er ein Prototyp extrem schlechter Zeichensetzung! Weitere Beispiele: gleich der erste Satz: „Bis zu dem Jahr 2014 sind � wie ich sie nenne � Newsmaster, die am meisten begehrten, professionellen Mediengestalter, die die Welt je gesehen hat.“ Hier darf nach „Newsmaster“ und „begehrten“ kein Komma sein! Was die beiden Symbole vor und nach „wie ich sie nenne“ vertuschen, weiss ich nicht. Ich vermute Klammern – das wäre in Ordnung. Im 2. Absatz, nach „Medien“, fehlt ein Komma. 4.Absatz: „Das Modell Amazons, würde schon bald, den Standard für Internetverkäufe darstellen.“ Hier gibt es keinen Nebensatz, also sind wieder 2 Kommas zuviel. Noch eins? Bitte sehr: „1999 verändert TiVo die gesamte Fernseh-Welt, indem TiVo, die Zuschauer unabhängig von Zeit und Werbung macht.“ (6. Absatz). Das Komma hinter „indem TiVo“ ist falsch. Damit möchte ich meine Aufzählung beschränken. Weiter unten gibt es weiter jede Menge solcher Fehler. Eine Übersetzung für einen großen zu erwartenden Leserkreis sollte bei der Brisanz des Themas möglichst fehlerfrei sein! Hier aber erschwert die Fehlerhäufigkeit die Verständlichkeit des Problems. Man muss deshalb mehrmals die fehlerbehafteten Sätze nachlesen. Somit werden zumindest „lesefaule“ „Leser“ am vollständigen Lesen der Übersetzung gehindert; sie geben möglicherweise auf.
    Damit möchte ich (wen auch immer) bitten, diese Übersetzung nachzuarbeiten und korrigiert hier wieder einzustellen.
    mit freundlichen Grüssen D.Thomas

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