Demokratische Grüße nach Amerika
Da alle Welt, in den nächsten Tagen nach Mecklenburg-Vorpommern schaut, wo der diesjährige G8-Gipfel stattfindet, möchte ich einmal auf etwas ganz anderes hinweisen. Wie sieht es eigentlich mit den “Nördliche Marianen” aus, was die Demokratie angeht? Dieser kleinen, südlich von Japan gelegenen Inselgruppe die ein sogenanntes Außengebiet der USA ist?
Das “CIA World Fact Book” (übrigens sehr ausführlich, mit dem in Deutschland bekannten Weltalmanach vergleichbar) meint dazu:
The Northern Mariana Islands does not have a nonvoting delegate in the US Congress; instead, it has an elected official or “resident representative” located in Washington, DC
…
Das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit. Immerhin haben die Bewohner der Inseln ein eigenes Parlament und können alle zwei Jahre Wählen. Das ist immerhin demokratisch soweit. Nur dürfen die Insulaner halt nicht bei den US-Wahlen abstimmen, obwohl die Bewohner dieser Inseln die US-Amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen. Das macht schon nachdenklich. Insbesondere wenn man sich vor Augen führt wie sehr man Meinungsfreiheit und Demokratie schützt und durch Kriege entstehen lassen will. Besonders schön dazu passt auch … aus Sicht der Amerikaner ist eine weit reichende Meinungsfreiheit langfristig die einzige Möglichkeit, um die Bürgerrechte zu schützen
(aus USA erklärt).