Die absolute Gleichschaltung
13/5/2007 um 3:03 pm UhrWenn man nicht haargenau wie die CDU denkt fliegt man glatt aus der SPD.
– Wolfgang Neuss
Wenn man nicht haargenau wie die CDU denkt fliegt man glatt aus der SPD.
– Wolfgang Neuss
In welchem Land es aktuell die meisten Strafgefangenen gibt erfährt man bei Rankaholics. Wer noch mehr Wissen in sich hineinschaufen will, sollte sich auch noch das Ranking der “größten Zank-Themen der großen Koalition” ansehen. Aber dieses Ranking kann man wohl auch noch beliebig forsetzen. Sinnvoller wäre eine Liste gewesen mit den Punkten wo sich SPD und CDU/CSU einig sind. Die dürfte deutlich kürzer sein als die Einkaufsliste eines berufstätigen Singles. Aber das ist ein anderes Thema. Wenn auch kein langweiliges.
Rankaholics bietet eine Menge verschiedener Rankings an. Dabei stammen die meisten (?) aus Zeitungen und anderen Externen Quellen. Zusätzlich gibt es von Usern angelegte Abstimmungen und persönliche Rankings. Dann mal auf die Statistik, fertig, los.
Aufmerksam auf den neuen Dienst namens Rankaholic wurde ich übrigens duch Jens79.
Die Sache mit dem Rinderblut in der Schokolade ist schon so ein Ding. Irgendwie glaubt kaum jemand daran, aber irgendwie will man auch nicht daran glauben. Zugegeben, die Vorstellung ist auch etwas absurd.
Die Story mit dem Rinderblut erzählen eigentlich nur verzweifelte (dumme?) Mütter wenn sie nicht wollen das ihre Kinderlein zuviel von dem Zeugs in sich reinstopfen
, meint Schrottie in den Kommentaren eines Blogs. Vielleicht ist die Sache doch nicht ganz so einfach. Schließlich bin ich selbst schon mehrfach auf Leute gestoßen, die meinen das zum Beispiel die Schokolade der Firma XYZ-Billigproduktion tatsächlich das Blut von Rindern oder gar von Läusen enthalten würde. Das waren übrigens keine verzweifelten Mütter, geschweige denn überhaupt Frauen. Aber daran sollte man sich auch nicht weiter stören…
Ein bisschen objektiver ist man bei dem Tagesspiegel an die Sache herangegangen:
Der einzige tierische Bestandteil in Schokolade ist das Milchpulver, alles andere ist rein pflanzlich. Der Düsseldorfer Amielleo Faracchio wollte 1995 zwar mal eine tierbluthaltige Schokoladenmasse zum Patent anmelden – aber ohne Erfolg.
Wobei natürlich die Frage ist ob Milchpulver nicht unter umständen minimalistische Spuren von Blut enthalten kann bzw. darf, aber ganz so genau wollen wir es dann doch nicht wissen.
Ich werde mir auf jeden Fall erstmal einen Kaffee kochen und dazu ein paar Stückchen zarte Vollmilchschokolade essen. Schlecht wird mir bestimmt nicht. Falls doch, dann eher weil ich zu viel davon in mich hineingeschlungen habe und nicht weil die Schokolade Blut enthalten könnte, was sie ja aber nicht tut…
Kölsch habe ich zwar nicht getrunken. Aber aus irgendeinem Grund habe ich den Bierdeckel mitgenommen: Darauf ist ein Elefantenfuß zu sehen der auf einem Bierfass steht. Warum ich nun den Bierdeckel eigentlich mitgenommen habe, ist mir selbst wieder entfallen.
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Joanne gähnte. 10:45 zeigte die große Digitaluhr an. Sie gähnte nochmal ausgiebig. 10:45? 10:45! Joanne hatte wie immer ihren Kochkurs vergessen. Wieso mussten die auch immer Samstags Mittags sein? Und weshalb muss der Schulungsraum ausgerechnet im Stadtzentrum sein? Da wohnt doch keiner der Kursteilnehmer und der Kursleiter auch nicht. Den einzigen Vorteil den Joanne an dem Schulungsraum im Stadtzentrum sehen konnte war, dass man schnell zum nächsten Restaurant kam.
Genießbar waren die Speisen die sie da im Kurs kochten nun wirklich nicht. Irgendwie hatte der Fisch beim letzten mal zwar kein Gramm Fett oder eine einzige Grete, er war dafür aber auch komplett geschmackslos.
Sie hastete zum Bad und tippte wählte auf dem Touchscreen “Vanilla-Bad-Mega-Vital” aus. Etwas Wasser begann aus der Dusche zu tropfen und begann dann ein Strahl zu werden. Sie duschte schnell. “Vielleicht bekomme ich noch pünktlich nen Rail-Cab. Aber um kurz nach Elf muss man immer ewig warten…”. Das waren die Momente wo sie nicht verstand wieso man damals im Jahr 2050 den kompletten Individualverkehr abgeschafft hatte. Bestimmt hatte irgend’ so ein Stahlkonzern nur nen’ neuen Markt gesucht. Ein ganzes Straßensystem durch Eisenbahnschienen ersetzen – innerhalb weniger Monate? Das muss ‘ne ganze Menge Gewinn geliefert haben.
Sie blickte wieder nervös auf die Uhr 11:10. “Was soll’s. Ich ruf mir nen’ Rail-Cab!”, schnautzte sie in Richtung ihres Spiegels im Bad, der allerdings keine Reaktion zeigte.
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