Pattsituation
Schönes Wort und bedeutet in etwa so viel, wie „es gibt keinen Gewinner“. Wieso man für diese, eher seltene Situation ein eigenes Wort braucht ist mir immer noch unklar. Das heißt aber nicht, das ich nicht das Wort zu meinem Wortschatz hinzufüge und damit keine Leute nerve. Das wäre ja ein win-win-Situation. Dafür gibt es – meines Wissen nach – kein Wort.

Gefunden als Deutsche Übersetzung zu „impasse“ (engl. für [eigentlich völligen Stillstand)
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Die Bahn streikt und niemanden interessiert es

Da fühlen sich die Lockführer aber ignoriert, der Bahnchef schaltet lieber ganzseitige Anzeigen und die Kunden sind aus dem regulären Betrieb schon schlimmeres gewöhnt.
Ich fuhr zum Beispiel gestern mit der Bahn. Zug_NR.1 viel aus, Zug_NR.2 ebenso. Zug_NR.3 sollte fahren, viel aber sobald ich am Bahnhof angekommen war auch aus. Zug_NR.4 kam dann fast pünktlich am gewohnten Gleis an. Da verursachen Gleisarbeiten und Stürme größeres Chaos als wenn die Hälfte der Lockführer streikt.
Ich selbst habe schon schlimmeres erlebt:

Bahn Gleise

    Züge die auf der Mitte der Strecke stehen bleiben
    Zugbegleiter die, die offiziellen Tickets der DB-Schalter nicht zu erkennen scheinen
    Verspätungen von über zwei Stunden
    Ersatzloses Ausfallen von Zügen, wobei alternative Strecken auch ausfallen
    Reservierungen und Tickets die „verfallen“, weil ein einziger Zug ausgefallen ist
    So stark überfüllte Züge, das man nichtmals mehr hineinkommt
    … und vieles mehr

Da fällt es irgendwie schwer überhaupt zu realisieren das ein Streik stattfindet. (Foto:Pixelio)

Liebes Verkehrsunternehmen,

heute hielt der Bus erstmals an der Haltestelle „Am Busch“. Ich hatte das noch nie erlebt, also nicht das der Bus mal anhält, sondern halt das diese Haltstelle ihren Zweck erfüllt. Der Name der Haltestelle verrät vielleicht, das die Haltestelle nicht wirklich im Dorfzentrum liegt, dennoch fährt der Bus für diese Haltestelle einen Umweg. Laut Fahrplan darf an der Haltestelle eigentlich gar nicht gehalten werden, denn zur gleichen Minute soll der Bus an der nächsten Bushaltestelle sein.

Was passiert wenn doch jemand die Haltestelle benutzen will, durfte ich heute erleben. Der Bus schaffte es natürlich nicht seinen Zeitplan einzuhalten, weil sich heute wohl viele Leute aufgrund des Bahn-Streiks und des Wintereinbruchs dachten mit den Bus zu fahren. So musste der Bus, der ziemlich voll war, an jeder einzelnen Haltestelle halten. Das heißt auf der Route 250m zu fahren, dann wieder zu halten und dann wieder 250m zu fahren, zu halten und dann zum nächsten Dorf. Richtig lohnen tut es sich also nicht mit dem Bus zu fahren. Wenn man erkältet ist und kein Auto hat, ist das aber je nach dem wo man wohnt, die einzige Möglichkeit, wenn man nicht durchnässt/durchgefroren, ankommen will.

Jetzt meine Bitte, versorgt doch bitte unsere Stadt mit einigen wirklich guten Namen für Bushaltestellen, dann macht das Busfahren bei so einer Fahrt auch wieder Spaß. Die Haltestelle an der „Türkenstraße“ (wirklicher Straßenname) habt ihr einfach „Erholung“ genannt, die Haltestelle „Haus“ ist auch nicht sehr aussagekräftig. Glaubt ihr wirklich man muss ein einziges „Haus“ anfahren? Nunja, zumindest ist das deutlich lukrativer als die Haltestelle „am Busch“….

Es war einmal vor langer Zeit, in einem fernen Land, da lebte ein Volk voller Leidenschaft und Hingebung für seine schnellen Pferdekutschen. Das Volk kaufte mit aller Leidenschaft Hafer für seine Pferde damit die Kutsche immer schön schnell fuhr und selbst die Hufeisen wurden von Zeit zu Zeit erneuert, wobei die Menschen in dem fernen Land sich über die unterschiedlich großen Hufeisen ärgerten, die machten die einzelnen Hufeisen nämlich sehr teuer. Leider waren die Menschen in dem fernen Land nie in der Lage sich gut zu organisieren und sich gegen Fremdbestimmung zu wehren. So kam es das mit den Jahren die Kutschen moderner, schneller und kraftvoller wurden. Dadurch brauchten die Pferde, die die Kutschen zogen mehr Hafer.
Und so kam es eines Tages in dem fernen Land, dass ein kleines Mädchen aus einem noch weiter abgelegenen Teil des fernen Landes, in die Regierung eintreten konnte. Dies störte die Kutscher und vernarrten Liebhaber der schnellen Kutschen nicht weiter, denn schließlich sorgte das kleine Mädchen dafür, dass die Bauern zwar mehr Geld für ihren Hafer bekamen, aber ließ die Kutscher so schnell fahren wie die Kutscher denn fahren wollten. „“ weiterlesen

„Milch ist ekelhaft“ meint Andrea Illy im Interview und dürfte damit so den einen oder anderen Hindu verärgert haben – wenn sie den Artikel überhaupt gesehen haben. Hindus sehen Kühe und dementsprechend auch Milch als etwas heiliges wenn nicht gar völlig unantastbares an.
Milch kennt man aus dem Hinduismus Opfergabe und nicht als Dreck. Welche gläubigen Christen würden denn Dreck in den Klingel-Beutel werfen? Sicherlich nicht ganz so Viele.

Während religös motivierte Staaten wie die USA jetzt schon fast zum Krieg aufrufen würden, wenn irgendetwas gegen das Christentum und westliche (Medien-) Meinungsfreiheit gesagt wird, dürften Hindus nur müde lächeln. Die von Hindus ständig geforderte Gewaltlosigkeit macht das Leben leicht. Doch vielleicht haben Christentum und Hinduismus gar nicht so wenig gemeinsam. Milch ist weiß und Weiß ist der Ansicht der meisten Christen nach, die symbolische Farbe für Unschuld. Das dürften auch die Hinduisten nicht anders sehen.

AntiSpywareShield PC-Doktor spielen…

…macht mir momentan so gar keinen Spaß. Nach 3 Stunden herumgeärgere mit einer Software die sich selbst als „AntiSpywareShield“ betitelt, aber selbst Spyware ist – ist mir so ganz die Lust auf das Arbeiten am PC vergangen. Vorallem aber wie manche mit ihren Daten umgehen, kann ich immer noch nicht nachvollziehen. “Es wird doch nichts gelöscht?! – Ich habe nur die letzten Fotos noch auf der Digi!”. Bei Computer-Neueinsteigern mag man noch das Verhalten irgendwie nachvollziehen, aber bei Leuten die schon so viele Daten durch Spyware, Viren und sinnlose Neuinstallationen verloren haben, wie ich sie nie besessen habe, sollte sich irgendwann einmal die Erkenntnis durchsetzen, dass Backups notwendig sind und zumindest von den unersetzbaren Daten (Fotos, längere Textdokumente, eigene Produktionen jeglicher Art und so weiter…) von Zeit zu Zeit angelegt werden sollten.
Wenn man dann auch nach 2 Minuten am betroffenen Rechner erkennt, das ein nicht gerade hochwertiger Virenscanner seit Tagen nicht mehr geupdatet wurde und dessen letzer kompletter System-Scan mehr als ein halbes Jahr (der letzte Besuch) her ist, dann gibt man die Hoffnung auf Bessserung auf.
Spätestens wenn man einen Blick zu den Cookies wirft, weiß man wo die netten unerwünschten Daten und Pop-Ups herkommen. XXXPorn, Lolitas und Sexbutler in zigfacher Ausführung sind sicherlich nicht nur den netten Werbebanner von Spiegel-Online.
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