Es war einmal vor langer Zeit, in einem fernen Land, da lebte ein Volk voller Leidenschaft und Hingebung für seine schnellen Pferdekutschen. Das Volk kaufte mit aller Leidenschaft Hafer für seine Pferde damit die Kutsche immer schön schnell fuhr und selbst die Hufeisen wurden von Zeit zu Zeit erneuert, wobei die Menschen in dem fernen Land sich über die unterschiedlich großen Hufeisen ärgerten, die machten die einzelnen Hufeisen nämlich sehr teuer. Leider waren die Menschen in dem fernen Land nie in der Lage sich gut zu organisieren und sich gegen Fremdbestimmung zu wehren. So kam es das mit den Jahren die Kutschen moderner, schneller und kraftvoller wurden. Dadurch brauchten die Pferde, die die Kutschen zogen mehr Hafer.
Und so kam es eines Tages in dem fernen Land, dass ein kleines Mädchen aus einem noch weiter abgelegenen Teil des fernen Landes, in die Regierung eintreten konnte. Dies störte die Kutscher und vernarrten Liebhaber der schnellen Kutschen nicht weiter, denn schließlich sorgte das kleine Mädchen dafür, dass die Bauern zwar mehr Geld für ihren Hafer bekamen, aber ließ die Kutscher so schnell fahren wie die Kutscher denn fahren wollten.
Doch die Zeit prägte das ferne Land. Rings herum, um das ferne Land waren mit der Zeit große Länder gekommen, die ihren Kutschern vorschrieben, wie schnell die Kutscher denn zu fahren haben. So kam es das die Kutscher aus dem fernen Land, das im Vergleich zu den anderen Ländern um es herum, zwar groß war, allerdings nicht als zu riesig, immer wenn sie das Land verließen und in die anderen Länder hinein fuhren, auf einmal nur noch langsam fuhren durften.
Die Länder um das ferne Land herum begründeten, dies sei eine Maßnahme um den Haferverbrauch zu senken und baten das kleine Mädchen in ihrem Land doch auch die Geschwindigkeit für Kutschen zu begrenzen. Das fanden die Einwohner des fernen, fernen Landes nicht so schön. Da das kleine Mädchen allerdings insgeheim den anderen Herrschern der anliegenden Länder versprochen hatte dies umzusetzen, suchte sie sich einen Mann ihrer Gefolgschaft, der dies Gesetz einführen sollte, gegen den Willen der Einwohner des Landes. Doch da sie nicht sich vor dem gesamten Volke’ unbeliebt machen wollte, gab sie an,sie wolle nicht das die Kutscher nur im „Schnecken“-Tempo davon fahren dürften und weinte insgeheim, hoffte aber bald wieder in den entlegenen Teil des fernen Landes zu dürfen um dort unbekümmert weiter leben zu dürfen.