Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat jetzt herausgefunden, dass immer mehr Erwachsene Kinder- und Jugendbücher für den Eigenbedarf kaufen. Kein Wunder, die wenigsten Berufstätigen haben Zeit, dicke Wälzer, die nur aus Nebensätzen bestehen und von Elke Heidenreich ständig empfohlen werden, durchzulesen schrieb Hans Zippert in seiner Kolumne „Zippert zappt“. Aber Hans Zippert hat auch ein Buch geschrieben mit dem er das Bedürfnis der Erwachsenen nach kinderleichten Büchern erfüllt: Weihnachtsmänner frisst man nicht. Die Kolumne war also nicht mehr als ein wenig Schleichwerbung, doch wer kann soetwas schon so eng sehen?
Weihnachtsmänner frisst man nicht - Hans Zippert

Das Buch „Weihnachtsmänner frisst man nicht“ ist kurz zusammengefasst. Der Weihnachtsmann wird gefressen. Also nicht der Weihnachtsmann selbst – nur seine Rentiere. Also muss Weihnachten ausfallen, seidenn Heribert und seine Freunde springen ein. Das wäre nicht erwähnenswert, wäre die Geschichte nicht so interessant und verwirrend zugleich geschrieben. So ist Heribert ein Löwe, Vegetarier und Brillenträger in einem – was irgendwie nicht zum Image eines Löwen passen will. Deshalb meint sein Vater, Heribert wäre vielleicht eine Giraffe mit kurzem Hals und nach der Geburt im Krankenhaus vertauscht worden. Als wäre das nicht genug – Weihnachten muss auch noch gerettet werden. Doch der Weihnachstmann ist eigentlich verdammt faul und hasst seinen Job…

Sehr schön zu lesen, insbesondere in den Weihnachtstagen. Auch wenn man dann vielleicht ein wenig Zeit hätte um ein von Elke Heidenreich ständig empfohles Buch zu lesen, dass nur aus Nebensätzen besteht.

Weihnachtsmänner frisst man nicht von Hans Zippert und Rudi Hurzlmeier, erschienen im Kein & Aber Verlag, Hardcover, ISBN: 978-3036952357