Weblogs: Die Pest breitet sich aus

meinte Netzwelt noch 2005 in einem Artikel, dessen Überschrift eben so lautete. Inzwischen nahm man den Artikel still und leise von der Webseite. Vielleicht hatte jemand in der Redaktion die Erkenntnis, das ein nicht gerade kleiner Teil der Leser einen Blog führt und sich durch solche Artikel eher gekränkt fühlt, als animiert auf einen Werbebanner eines Blog-Anbieters zu klicken?
Vielleicht aber auch weil man versuchte witzig zu sein, ohne das jemand in der eigenen Redaktion erkennen konnte wo der Witz im Artikel liegen sollte? Ein schlechter April-Scherz der am Donnerstag den 04. August 2005 unbedingt veröffentlicht werden musste?

Jedenfalls wurde in dem Artikel behauptet, Blogger würden nur Triviales veröffentlichen und selbst würden sie auch nicht lange bloggen. Nach drei Monaten wäre öfter mal Schluss, dann würde der Autor von manch’ einem Blog aufhören. Aber es gebe – immerhin – schon ein paar Ausnahmen.
Das Problem laut Christian Rentrop, Sekündlich stösst ein neues Machwerk zur Armee der Finsternis, Verzeihung: Blogosphäre hinzu, auch hier zeichnet sich laut Technorati.com eine steigende Tendenz ab.

Nur was fand man damals unter dem Artikel?

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2 Antworten auf „Weblogs: Die Pest breitet sich aus“

  1. das ist doch alles schwachsinn …. ich finde blogs werden in zukunft ncoh viel gefragter. auch auf längere zeit!

  2. Artikel dieser Art kann man in diversen Magazinen lesen. Die Printpresse kämpft seit Jahren mit sinkenden Auflagen und rückläufigen Anzeigeeinnahmen. Neue Medien, zu denen auch die Blogger gehören, sind Teil des Problems. Wer jeden Tag seinen Blog schreibt oder andere liest, hat häufig nicht auch noch Zeit für eine Tageszeitung. Auch Computerzeitschriften braucht man nicht unbedingt. Wenn man ein Problem hat, findet man im Web schneller Hilfe.

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