Zubereitung von Filterkaffee

Nicht das ich sonderlich gerne Filterkaffee trinken würde – nur ist es ab einer gewissen Personenanzahl quasi unmöglich für jeden einen Latte Macchiato oder Cappucino zu zaubern und währenddessen noch sinnvolle Gespräche zu führen. So greift man kurzer Hand zu der, seit langer Zeit im Regal stehenden, Packung Filterkaffee. Mein Problem mit der kleinen Packung war: Es stand wahrhaftig keine Portionierung darauf. Während ich bei der Fertigpizza noch umgefähr von anderen Produkte her die Backzeit weiß, so habe ich denn bei Kaffee einfach keine Ahnung. Ich muss gestehen, ich habe ganz vergessen wie Filterkaffee überhaupt schmeckt. Ich weiß nur, dass ich den Geschmack nicht sonderlich vermisst habe – soviel ist mir noch in Erinnerung geblieben. Wie viele Esslöffel Kaffee muss ich denn nun mit wie viel Wasser aufgießen, war die große Frage die ich mir bei einer längeren Busfahrt stellte. Aber das ist doch kein Problem dachte ich mir – einmal kurz “Zubereitung von Filterkaffee” in eine beliebige Suchmaschine eingeben – und ich hätte das Ergebnis. Dachte ich. Keine wirkliche Angabe. Da wird von einem Löffel gesprochen… Klasse. Was ist jetzt gemeint: Moccalöffel, Teelöffel, Esslöffel oder etwa Suppenkellenlöffel? Nach einer Weile verlor ich die Lust und blieb auf der Seite von Illy stecken. Dort fand ich dann auch zumindest eine konkrete Empfehlung. „Nehmen Sie für zwei Tassen Kaffee einen gehäuften Löffel Kaffeepulver (sieben bis acht Gramm) und 100–150 ml Wasser“, empfahl man mir. Außerdem solle man doch diese Angabe noch leicht nach seinem eigenen Geschmack variiren. Na’ also geht doch. Wieder ein Problem gelöst.

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