Der Eismann im Kino

Den Eismann, der im Kino nach der Eiswerbung kommt, kannte ich nur vom Hören-Sagen. Gesehen hatte ich den Eismann bisher noch nie. Dabei gehe ich nicht gerade selten ins Kino. Diese Woche war es dann so weit: In einer mäßig besuchten Vorstellung von Der Krieg des Charlie Wilsons bot man den Zuschauern tatsächlich Eis an. Wäre mir nicht dermaßen kalt gewesen und wäre ich nicht mit Popcorn schon versorgt gewesen, dann hätt‘ ich sogar zugeschlagen und mir ein Eis gekauft.
Zumal dieses prägende Schlüsselerlebnis in meinem Leben doch eigentlich ausgenutzt werden müsste.

Jetzt kann‘ ich wenigstens bei den Teerunden mit älteren Zeitgenossen bestätigend nicken, wenn sich die Diskussionen mal wieder um den Eismann im Kino drehen. Zugegebenermaßen kommt das Gespräch recht selten auf den Eismann im Kino. Vielleicht ein anderes mal und man kann ja das Gespräch darauf mal lenken.

3 Antworten auf „Der Eismann im Kino“

  1. Witzig. Dabei war das früher immer das Highlight bevor der Film losging. Aber damals musste man sich ja schon eine Std. vor Filmbeginn anstellen um gute Plätze zu ergattern.

  2. Na, da habt ihr euch ja einen schönen Eisbären aufbinden lassen! Platzanweiser und/oder Kassiererin liefen zwischen Vorfilm und Hauptfilm mit einem Bauchladen durch die Reihen und haben Schoeller Eiskonfekt verkauft. Heisst heute wohl „10 for 2“ und ist von Nestle. Von wegen Eismann.

  3. Nun kommt drauf an wie man Eismann definiert. Für mich ist der Eismann derjenige der mir ein paar Euros für eine kühle Milch-E-Stoff-Mischung abknüpft. Ob das nun ein Italiener in der Eisbude oder der IKEA-Softeis Verkäufer ist, spielt für mich letzlich keine Rolle. Vielleicht bin ich auch nur bei der Definition zu großzügig.

    Was soll denn genau dieses „10 for 2“ sein? Hört sich für mich nach einem Sonderpreis an *g*

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