Der wahre Grund, warum ich Vegetarier geworden bin

Unter anderem ein Grund, warum ich kein Fleisch esse. Leider sieht’s bei Gemüse auch nicht immer viel besser aus. Da wären zum Beispiel verwelkte Basilikum-Blätter, grau-grüne Erbsen und zerdrückte Tomaten. Aber so stark wie die Fleischfresser, werden wir nicht enttäuscht.

Via Manuel

DIEBEFOERDERER

Was lesen Sie aus dieser Buchstabenkette: DIEBEFOERDERER? Also ich hatte zunächst Diebe Foerderer daraus gelesen. Dabei sollte es eigentlich die Befoerderer heißen. Macht bei einer Internetadresse von einigen Verkehrsunternehmen auch Sinn. Obwohl – Diebe werden bei manch‘ einem regulären Fahrkartenpreis doch recht gut gefördert. Ganz verkehrt war es also nicht.

Zeigt her, eure Dorfkinos

Ich glaube ich bin in letzter Zeit öfter ins Kino gegangen. Chuck und Larry, Resident Evil, I am Legend, 10.000 B.C., Der Krieg des Charlie Wilsons, Der goldene Kompass, Das Vermächtnis des geheimen Buches – alle samt‘ habe ich sie gesehen. Na gut, noch ein paar weitere Filme habe ich bestimmt auch noch während der letzten Monate im Kino gesehen, doch waren diese einfach zu vergessenswert oder zu trivial. Nicht das es bei den aufgelisteten Filmen viel anders gewesen wäre.

Doch eigentlich möchte ich auf etwas anderes hinaus. Wo schaut ihr gerne Filme? Zuhause oder im Kino? Was spricht für das eine, was für das andere? Sind Kinobesuche wirklich so teuer? Gehört ihr zu den Leuten, die als erste einen Film gesehen haben müssen? Oder wartet ihr bis der Film als DVD im Supermarkt für 5€ auf dem Wühltisch liegt?

Ich muss gestehen, ich bin in letzter Zeit ein klein wenig zu den Kinofreunden mutiert. 4,50€ pro Person sind in Ordnung. Dann langt man auch mal noch gerne bei dem Popcorn zu – oder schnappt sich je nach Uhrzeit und Film ein Hövels. Das funktioniert aber nur scheinbar in unserem Dorfkino. Dort gibt es freie Platzwahl, wer zuerst kommt hat freie Wahl. Wer sich die Kinowerbung sparen will, muss sich auch mit einem nicht so optimalen Platz begnügen. Jeder Platz kostet halt das gleiche. Etwas Sozialismus kann wahrscheinlich auch nicht schaden.
Ein wenig erschrocken war ich beim Besuch eines Cinestars. Dort kostet eine Vorstellung, in einem Kinosaal wo Popcorn und Kaugummis an der Decke kleben, immerhin 8,50€. Zugegeben, auf einigermaßen guten (festen) Plätzen. Wobei die Vorstellung so gut wie nicht besucht war und der Film auch nicht gerade zur Hauptzeit gezeigt wurde. 8,50€ plus Popcorn und/oder Getränk – da kommt schnell was zusammen. Wenn man dann noch für 3€ Popcorn gekauft hat, fragt man sich ob man nicht besser auf den DVD-Verkaufsstart gewartet hätte. Die DVD kann man immerhin noch weiterverkaufen oder verleihen.
Das war dann doch etwas abschreckend. So verbleibe ich dann doch lieber bei dem Dorfkino. Da ist der Kinosaal auch immer halb leer, sofern man nicht gerade Unsere Erde in der ersten Woche besucht. Auch klebt kein Popcorn an der Decke.

Falls sich jemand mal gefragt haben sollte, wie Kinos auf Kuba aussehen, so möge dieser die Filmbühne zur Postkutsche (Dortmund-Aplerbeck) besuchen. Dort gibt es nur einen Kinosaal, der schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Täglich wird ein Film gezeigt, zu manchen Jahreszeiten sogar zwei. Kosten: Um die 6€ pro Vorstellung. Popcorn gibt es nur in einer abgepackten Fertigpackung. So muss man sich auch auf Kuba fühlen. Selbst die Eintrittskarten scheinen aus den 60ern zu stammen „Einheitspreis – Erwachsener“ heißt es darauf nur, wobei selbst die Karte schon einen leichten vergilbten Ansatz hat.

Zuhause schaue ich schon mal eine DVD – nur so viele Filme habe ich dann auch nicht. Zumal da nichts mit „mal eben spontan nen‘ Film schauen“ ist. Da ist so ein Kino schon recht schön. Wenn da das Preisleistungs-Verhältnis auch noch in Ordnung ist – ich schaue öfter vorbei. Da man ins Kino auch fast immer als Gruppe oder zumindest zu zweit geht, kann das den Betreiber nur freuen…

Ein schöner Film macht sowohl im Kino als auch zuhause Spaß. Nur – in den eigenen vier Wänden ist man ja eigentlich oft genug. Kino als Fluchtpunkt. Manchmal ;-).

Jetzt würde mich noch die Meinung von Markus interessieren. In welche Kinos geht man, wenn man sich für die Lateinamerikanische Kultur interesssiert?
Die Meinung von Mark wäre sicherlich für Familien interessant und Chilly, Max & Mario gehen sicherlich auch öfter ins Kino.
Also – zeigt her, eure Dorfkinos. Oder erzählt uns zumindest, warum ihr dort nicht hingeht.

Volker Pispers mit seinem Programm „Bis neulich 2007“, DVD

Kurz notiert: Ich habe zu meinem Geburtstag die Volker-Pispers DVD, „Bis neulich“, geschenkt bekommen. Einfach köstlich und die richtige Dröhnung an intellektueller Verwirrung… äh Zerstreuung, Zerstreuung…

Für Volker Pispers-Fans wie mich, sind natürlich nicht viele Programmpunkte neu. Einiges kann man halt schon halb auswendig. Anderes ist wirklich neu hinzugekommen. Da kann man auch mal zurückspulen um diese Passagen schnellstmöglich in seinen Wortspiel-Schatz aufzunehmen. Was meint Frau Merkel mit „wir müssen eine gemeinsame Lösung finden“? Wo ist der Unterschied zwischen Bündnis90/Die Grünen und Ökos. Wie kann man den Unterricht für Kinder interessanter gestalten?

Wissen wir alles. Dank Volker Pispers. Was meinen Sie eigentlich was hier los wäre, wenn mehr Leute wissen was hier los ist?, ist nur einer seiner bekannten Sprüche…

Für seine Auftritte im August, September und Dezember sind auch wohl noch einige Katen zu bekommen. Der Rest er Vorstellung, wenn der Düsseldorfer Volker Pispers durch Deutschland tourt, ist weitesgehend ausverkauft.

Flickr ist nichts unanständiges

Flickr ist nun wirklich nicht unanständig. Auch wenn man bei dem Namen vielleicht etwas anderes vermuten mag. Kurzum ist eine Fotocommunity. Manch‘ ein User lädt auch schon mal Fotos hoch, die nicht so ganz ohne sind. Aber flickr filtert sogar alles das nur ansatzweise unmoralisch ist. Deshalb, flickr ist nichts unanständiges. Wirklich.

Initiativbewerbung als CEO-Spammer

Sehr geehrte Damen und Herren der Spammer international Ltd.,
ich möchte mich hiermit bei ihnen für die Korrektur diverser Mailnachrichten bewerben. Ihr Betrieb ist mir schon in der Vergangenheit durch seine weitumgreifenden Namen und seine wohlausgewählten Produkte (Viagra, Schuhputzautomaten und minderwertige Software) bekannt. Als regelmäßiger Nutzer meiner eMail-Adresse konnte ich mich schon mehrfach von ihren großangelegten Werbeaktionen der letzten Jahre persönlich überzeugen. Daher ist es für mich geradezu ein Bedürfnis für ihre äußerst erfolgreiche Firma arbeiten zu dürfen.

Bezüglich meines Gehalts werden wir uns sicherlich einig, den Wohnsitz in Deutschland würde ich gerne behalten. Ich unterstütze auch gerne die PRO-Spam-Lobby in Deutschland bei einer erfolgreichen Bewerbung.

Mit freundlichen Grüßen
Mr. Headspicket