Otto Schily wird Datenschützer
Guter Scherz, oder? Aber immerhin verweigert Otto Schily, ehemaliger Befürworter diverser Überwachungsmaßnahmen, die Auskunft über seine Nebeneinnahmen – schließlich könnte man aus den Beträgen Rückschlüsse auf seine Mandanten ziehen.
Wenn Anwälte nur wenige Mandanten haben, kann deren Anonymität nicht mehr gewährleistet werden, auch, wenn der Abgeordnete die Mandantschaft nur mit Ziffern und der konkreten Honorarsumme benennen muss, heißt es so beispielsweise bei brennessel.com
Das Leben ist halt voller Paradoxe und wenn man zum Opfer seiner eigenen Politik wird – so kann das durchaus auch mal für die Gesellschaft positiv ausgehen.
Bei der Gelegenheit kann man auch noch ein Zitat einbringen:
Ich bin ein freier Mensch und werde jetzt von meinen Freiheitsrechten Gebrauch machen – und zwar ausgiebig – natürlich nur in dem Rahmen, den Otto Schily mir noch zur Verfügung stellt.
– Wolfgang Clement 2005

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