wie sie bestimmt wissen – steht die Pendlerpauschale auf der Kippe. Werbungskosten von Arbeitnehmern müssen von der Steuer abzugsfähig sein, so die “Steuer-Experten”. Nun munkeln manche mit vorgehaltener Hand, na klar meinen die das, schließlich setzen sonst diese “Experten” eine ihrer Einnahmequellen in den Sand. Nun denn – lassen wir das dahingestellt.
Wenn nun aber Benzin mit Werbungskosten gleichzusetzen ist, was kann man dann nicht als Werbungskosten deklarieren? Was ist zum Beispiel mit Zahnpasta?
Die Zahnpasta aus dem Supermarkt werde ich in Zukunft versuchen als Werbungskosten abzusetzen. Vielleicht gelingt es mir ja. Schließlich hat mein Arbeitgeber ein Interesse daran, dass ich ansehnlich zur Arbeit komme. Also her mit der Zahnpasta-, Haargel-, GEZ-, Bücher- und alles-mögliche Pauschale. Sind doch alles Werbungskosten. Oder etwa nicht?
Gibt es etwas schöneres als bei Ikea um kurz vor 22 Uhr einkaufen zu gehen? Nein.
Religion ist eine schöne Sache. Man weiß immer, dass eine höhere Instanz über einem wacht. So geht es auch den Ikea-Mitarbeitern. Auf die höhere Instanz ist immer verlass.
Doch Ikea ist etwas anders als herkömmliche Religionen. Streng Gläubige sind sehr leidensfähig, was Neulinge in dieser Religion oft nur verwundert hinnehmen können: Nachsprechen unglaublicher Namen (MYLONIT, TOVIK & LÄMPLIG), Opfergabe (langes anstehen an einer der 15 Kassen, wovon nur drei geöffnet sind), eigenständiges Aufbauen der Opferstätten und absolute Treue (Ikea Family) werden unablässig den Ikea-Jünglingen abverlangt.
Anscheinend hat Ikea den Kampf um die Köpfe gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.
Der ADAC rät aktuell zum Fahrradfahren und Autofahrer schimpfen über den Staat, der ja so viel durch die Steuern einnimmt. Doch der Autor von diesem Blog durfte vor etwas mehr drei Jahren als Praktikant einer Lokalredaktion über “die psychologisch wichtige Marke von 1€ pro Liter” schreiben. Mir war da schon klar: Die Preise steigen weiter. Taten sie auch, in der Beziehung sind Preise allgemein recht brav. Hatte man damals noch davon gesprochen, das Preise jenseits der 2€-Marke die Wirtschaft komplett zum erliegen bringen würden – so stelle ich die These auf: die Wirtschaft wird sich über Preise von 2€ freuen.
Ich meine wir hatten genug Zeit Pläne aufzustellen, wie man den Spritverbrauch drosseln kann. Jetzt sollte man sie auch mal umsetzen.
Doch selbst die neue “Antriebsquelle”, egal wie sie aussieht, wird zum Buhmann werden. Die Steuern die man für Benzin/Diesel etc. machen einen nicht unerheblichen Teil der Staatseinnahmen aus. Ob man nun 1€ pro Liter an Steuern bezahlt oder ob die Mehrwertsteuer auf 45% erhöht wird, dürfte unerheblich sein. Zahlen muss man so oder so. Beim Auto ist es sogar relativ leicht die Kosten zu drosseln.
Immerhin vermute ich mal eins: Der durchschnittliche Viel-Autofahrer wird nach seiner Steuererklärung nicht gerade wenig wiedererstatten bekommen, wodurch sich eigentlich der durchschnittliche Literpreis verringert. Außerdem profitieren Einige sogar sehr von staatlichen Leistungen die rein aus Steuermitteln finanziert werden. Das Gejammer über zu hohe Benzinpreise mag ich jedenfalls nicht mehr hören.
Der Vorstandsbereich Finanzen und Controlling sichert die nachhaltige Profitabilität und langfristige Existenzsicherung von T -Home durch ergebnisorientierte Planung und Steuerung der betriebswirtschaftlichen Ziele – so beschreibt T-Home in einer Stellenausschreibung ihren Bereich Controlling. Wenn meint alleine durch Controlling die “Existenz” sichern zu können, dann bleibt das eigentliche Produkt natürlich außen vor. Kunden wird man kaum durch die Faszination von verbesserten Gewinnchargen gewinnen können. Doch darauf zielt man bei manch’ einem Großkonzern ab. Ob durch so ein Denken nicht erst recht die langfristige Existenzsicherung von T-Home gefährdet ist?
Wieso gibt es neben Elektroschockern, Handtaschen auch Pfefferspray aber kein Sandspray? Ich meine Sand kratzt und brennt in den Augen. Ist doch ideal…
ist 42. Etwas ganz anderes – der Song “Deiche” von der Band Kettcar. Als sehr kreativ würde ich mal’ die erste Strophe bezeichnen:
Ein Volk steht wieder auf – na’ toll – bei ALDI brennt noch Licht
Du weißt: Deiche brechen richtig – oder eben nicht
Du hoffst: erste Person Plural. Weißt: aber nicht mit mir
Es ist schwer zu erlangen und leicht zu verlieren