Sehr geehrte Damen und Herren beim Finanzamt,

wie sie bestimmt wissen – steht die Pendlerpauschale auf der Kippe. Werbungskosten von Arbeitnehmern müssen von der Steuer abzugsfähig sein, so die „Steuer-Experten“. Nun munkeln manche mit vorgehaltener Hand, na klar meinen die das, schließlich setzen sonst diese „Experten“ eine ihrer Einnahmequellen in den Sand. Nun denn – lassen wir das dahingestellt.

Wenn nun aber Benzin mit Werbungskosten gleichzusetzen ist, was kann man dann nicht als Werbungskosten deklarieren? Was ist zum Beispiel mit Zahnpasta?
Die Zahnpasta aus dem Supermarkt werde ich in Zukunft versuchen als Werbungskosten abzusetzen. Vielleicht gelingt es mir ja. Schließlich hat mein Arbeitgeber ein Interesse daran, dass ich ansehnlich zur Arbeit komme. Also her mit der Zahnpasta-, Haargel-, GEZ-, Bücher- und alles-mögliche Pauschale. Sind doch alles Werbungskosten. Oder etwa nicht?

Eine Antwort auf „Sehr geehrte Damen und Herren beim Finanzamt,“

  1. Die Pendlerpauschale ist ein sehr ernst zu nehmendes Thema, sich darüber lustig zu machen finde ich völlig deplatziert. Gerade in Zeiten wo tausende Arbeitnehmer (Monteure) die Fahrkosten vom Wohn – zum Arbeitsort teilweise gänzlich selbst tragen müssen. Dies sind nicht selten Hunderte Euro im Monat und gerade diese Klientel ist auf jeden Cent der Rückerstattung dringendst angewiesen.

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