25/8/2008 um 8:17 pm Uhr
…oder warum man vielleicht doch keine neue Superbank braucht:
Die Banken in Deutschland – man mag es kaum glauben – sind vergleichsweise klein. Das gilt selbst für die Deutsche Bank, dessen legendäre Peanuts gerne mal an der einen oder anderen Stelle zitiert werden. Andere Banken wie die ICBC (China) und selbst die französische BNP Paribas sind größer. Das gilt insbesondere für den Börsenwert.
Nun ist ja bekanntlich im deutschen Bankenmarkt die Hölle zugefroren und keine Übernahmetheorie scheint mehr so ganz abwegig zu sein. Ob die deutsche Bank mit der Dresdner, oder doch lieber die – schon vergebene – Citigroup mit der Dresdner… oder vielleicht doch lieber ein Duo aus Postbank und deutscher Bank?
Doch was erhofft man sich von einer Fusion. Nun – die Kunden sicherlich wenig. Die Angestellten noch viel weniger. Doch im Spiegel hat man große Visionen. Irgendwas läuft halt falsch in der Banken-Branche, egal was. Weiterlesen »
23/8/2008 um 8:11 pm Uhr
Man darf nichtmals mehr in Deutschland vor die Tür gehen, auch nicht um eben zum nächsten Supermarkt zu gehen. Das ist schon mit vielen Verwirrungen und Sinnlosigkeiten verbunden. Da wäre zum Beispiel der Mann mit dem Handy. Der trillert seinem Schatz schon via Handy entgegen das er sofort da ist. Demzufolge bräuchte er auch gar nicht sein Handy. Rufen sollte ausreichen. Da wäre noch der Mann mit dem Hund, der an einer so flexiblen Leine läuft, sodass man eigentlich keine Leine mehr benötigt.
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22/8/2008 um 7:59 pm Uhr
Kapitalismus studieren wo Karl Marx promovierte.
Warum habe ich das unbestimmte Gefühl, dass man diesen Spruch nie als Werbeslogan verwenden wird?
18/8/2008 um 8:01 pm Uhr
Alles unerwartete scheint immer genau in dem Moment zu passieren in dem es am unangebrachtesten scheint und einen so überrascht. So auch heute. Was heute passiert ist? Ein Falter hat sich anscheinend über Nacht eine Nische an der Kaffeemaschine vereinnahmt. Als ich, noch im Halbschlaf, mir meine tägliche Dosis Koffein abholen wollte – flatterte der Falter munter drauf los und versetzte mir einen ordentlichen Schock. Zumindest zum Wachwerden hat es geholfen. Doch, ich kann recht gut drauf verzichten jeden Morgen von einem Falter beim Kaffee kochen gestört zu werden. Zumal ich befürchte, dass der dann irgendwann auch mal im Kaffee landen könnte und das möchte ich dann auch nicht so gerne. Bei aller Liebe zur Natur.
17/8/2008 um 1:28 pm Uhr
Zugegeben, die Überschrift ist populistisch. Der Sinn dahinter ist verborgen, wie bei allen Beiträgen dieses Blogs. Was ist nun gemeint? Nun, auf keinen Fall Onlinebetrug oder ähnliches. Es geht um was ganz anderes: Globalisierung. Und zwar will der Autor dieses Blogs eigentlich nur sagen, dass alle gleichermaßen von der Globalisierung betroffen sind. Egal ob das nun gut oder schlecht ist. Das schließt Betrüger, Politiker und unbescholtene Bürger (gibt es die überhaupt?) ein. Was heute als Schmiergeld auf Schwarzgeldkonten in der Schweiz vor aller Öffentlichkeit verborgen liegt – wird ein paar Wochen später zum Teil per Dividende von den Großbanken ausgezahlt. Lasst uns doch die ganzen Besserverdiener, die über ihren Spitzensteuersatz meckern, in die Schweiz schicken. Ob die nun alle Steuerschlupflöcher in Deutschland ausnutzen Weiterlesen »
15/8/2008 um 11:01 pm Uhr
Gerade in diesen harten Zeiten sind einige Leute dazu gezwungen in Mülleimern nach Pfandflaschen zu suchen. Das ist an sich tragisch, nur ab und an sind auch Flaschen dabei, die eigentlich wirklich in den Müll gehören – nur gibt es für diese satte 25 Cent Pfand. Das muss man nicht verstehen. Wichtig ist nur das Etikett, welches eine schwarze Flasche und eine Dose zeigt und oberhalb des Barcodes zu finden ist. Der Rest der Flasche interessiert nicht. Nur das Etikett mit Plastikanhängsel ist 25 Cent wert. Meine Idee jetzt: Warum überhaupt Einwegpfandflaschen für 25 Cent das Stück sammeln wenn man Pfandflaschen für 2 bis 3 Cent das Stück in China oder in Osteuropa produzieren kann. Dazu könnte man noch einfach ein Etikett fälschen (Vorsicht verboten, das stellt eine Straftat da) und fertig ist die fantastische Rendite von 23 Cent pro Flasche – ohne irgendwo in Mülleimern rumsuchen zu müssen. Die Zeit die man damit zugebracht hätte, kann man nun produktiv arbeiten. Zum Beispiel das Geld zusammen mit dem Geld fremder Leute “Gassi führen”. Das wäre dann sicherlich ein Hedge Fond und der Skandal groß. Beim Skandal fallen sicherlich ein paar Interviews dank Bild und Co. an und mit dem für das Exklusiv-Interview erpresste, Geld kann man gut in Imobilien, Festgeld oder die Rentenversicherung investieren. Vom Pfandsucher zum Kapitalisten, wer würde die Karriere denn nicht gerne durch machen. Das ist doch der amerikanische Traum. Nur ist das in dem Fall mit europäischer Tonspur, schmaleren Highways und höheren Sozialabgaben.