Warum ein Monopol nötig ist – Synergievorteil

…oder warum man vielleicht doch keine neue Superbank braucht:

Die Banken in Deutschland – man mag es kaum glauben – sind vergleichsweise klein. Das gilt selbst für die Deutsche Bank, dessen legendäre Peanuts gerne mal an der einen oder anderen Stelle zitiert werden. Andere Banken wie die ICBC (China) und selbst die französische BNP Paribas sind größer. Das gilt insbesondere für den Börsenwert.
Nun ist ja bekanntlich im deutschen Bankenmarkt die Hölle zugefroren und keine Übernahmetheorie scheint mehr so ganz abwegig zu sein. Ob die deutsche Bank mit der Dresdner, oder doch lieber die – schon vergebene – Citigroup mit der Dresdner… oder vielleicht doch lieber ein Duo aus Postbank und deutscher Bank?

Doch was erhofft man sich von einer Fusion. Nun – die Kunden sicherlich wenig. Die Angestellten noch viel weniger. Doch im Spiegel hat man große Visionen. Irgendwas läuft halt falsch in der Banken-Branche, egal was. „Warum ein Monopol nötig ist – Synergievorteil“ weiterlesen

Aufgehorcht

Man darf nichtmals mehr in Deutschland vor die Tür gehen, auch nicht um eben zum nächsten Supermarkt zu gehen. Das ist schon mit vielen Verwirrungen und Sinnlosigkeiten verbunden. Da wäre zum Beispiel der Mann mit dem Handy. Der trillert seinem Schatz schon via Handy entgegen das er sofort da ist. Demzufolge bräuchte er auch gar nicht sein Handy. Rufen sollte ausreichen. Da wäre noch der Mann mit dem Hund, der an einer so flexiblen Leine läuft, sodass man eigentlich keine Leine mehr benötigt.
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Kaffee-Schock am Morgen

Alles unerwartete scheint immer genau in dem Moment zu passieren in dem es am unangebrachtesten scheint und einen so überrascht. So auch heute. Was heute passiert ist? Ein Falter hat sich anscheinend über Nacht eine Nische an der Kaffeemaschine vereinnahmt. Als ich, noch im Halbschlaf, mir meine tägliche Dosis Koffein abholen wollte – flatterte der Falter munter drauf los und versetzte mir einen ordentlichen Schock. Zumindest zum Wachwerden hat es geholfen. Doch, ich kann recht gut drauf verzichten jeden Morgen von einem Falter beim Kaffee kochen gestört zu werden. Zumal ich befürchte, dass der dann irgendwann auch mal im Kaffee landen könnte und das möchte ich dann auch nicht so gerne. Bei aller Liebe zur Natur.

Wieso man im Jahr 2008 keine Bank mehr ausrauben muss…

Zugegeben, die Überschrift ist populistisch. Der Sinn dahinter ist verborgen, wie bei allen Beiträgen dieses Blogs. Was ist nun gemeint? Nun, auf keinen Fall Onlinebetrug oder ähnliches. Es geht um was ganz anderes: Globalisierung. Und zwar will der Autor dieses Blogs eigentlich nur sagen, dass alle gleichermaßen von der Globalisierung betroffen sind. Egal ob das nun gut oder schlecht ist. Das schließt Betrüger, Politiker und unbescholtene Bürger (gibt es die überhaupt?) ein. Was heute als Schmiergeld auf Schwarzgeldkonten in der Schweiz vor aller Öffentlichkeit verborgen liegt – wird ein paar Wochen später zum Teil per Dividende von den Großbanken ausgezahlt. Lasst uns doch die ganzen Besserverdiener, die über ihren Spitzensteuersatz meckern, in die Schweiz schicken. Ob die nun alle Steuerschlupflöcher in Deutschland ausnutzen „Wieso man im Jahr 2008 keine Bank mehr ausrauben muss…“ weiterlesen

Ideen für eine Manager-Karriere

Gerade in diesen harten Zeiten sind einige Leute dazu gezwungen in Mülleimern nach Pfandflaschen zu suchen. Das ist an sich tragisch, nur ab und an sind auch Flaschen dabei, die eigentlich wirklich in den Müll gehören – nur gibt es für diese satte 25 Cent Pfand. Das muss man nicht verstehen. Wichtig ist nur das Etikett, welches eine schwarze Flasche und eine Dose zeigt und oberhalb des Barcodes zu finden ist. Der Rest der Flasche interessiert nicht. Nur das Etikett mit Plastikanhängsel ist 25 Cent wert. Meine Idee jetzt: Warum überhaupt Einwegpfandflaschen für 25 Cent das Stück sammeln wenn man Pfandflaschen für 2 bis 3 Cent das Stück in China oder in Osteuropa produzieren kann. Dazu könnte man noch einfach ein Etikett fälschen (Vorsicht verboten, das stellt eine Straftat da) und fertig ist die fantastische Rendite von 23 Cent pro Flasche – ohne irgendwo in Mülleimern rumsuchen zu müssen. Die Zeit die man damit zugebracht hätte, kann man nun produktiv arbeiten. Zum Beispiel das Geld zusammen mit dem Geld fremder Leute „Gassi führen“. Das wäre dann sicherlich ein Hedge Fond und der Skandal groß. Beim Skandal fallen sicherlich ein paar Interviews dank Bild und Co. an und mit dem für das Exklusiv-Interview erpresste, Geld kann man gut in Imobilien, Festgeld oder die Rentenversicherung investieren. Vom Pfandsucher zum Kapitalisten, wer würde die Karriere denn nicht gerne durch machen. Das ist doch der amerikanische Traum. Nur ist das in dem Fall mit europäischer Tonspur, schmaleren Highways und höheren Sozialabgaben.

Wie man dem Mobilfunk aus der Patsche hilft

Das erklären uns diese Woche die Jungs und Mädels von Tchibo. Tchibo verkauft inzwischen fleißig Mobilfunk-Verträge, Karten und auch Handys an sich. Das ist inzwischen nicht mehr ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist aber das neuste Mobilfunk-Angebot von Tchibo. „Ein Gespräch. Ein Preis“ unter diesem Werbesatz bietet Tchibo an das man jedes Gespräch für 39 Cent führen kann, bis zu zwei Stunden. Wohl bemerkt für das ganze Gespräch – nicht für jede Minute und unabhängig vom Netz. Das hört sich zunächst super an und scheint es auch auf den zweiten Blick zu sein:

Der einzigartige Tarif mit 39 ct/Gespräch bleibt ein Jahr lang aktiv und endet dann automatisch. Danach tchibofonieren Sie günstig weiter im Standardtarif von Tchibo mobil

Hört sich doch nicht schlecht an – ein Jahr lang recht günstig telefonieren – wohlbemerkt mit dem Handy, oder? Nun, um es kurz zu machen – nicht ganz: Man gewöhnt sich an Komfort und nach dem Jahr telefoniert man dann zum Standard-Tarif, der zugegebenermaßen mit 15/ct Minute auch nicht gerade schlecht ist. Da gibt es deutlich teurere Tarife – wobei bei dem „Tarif“ (Prepaid) keine Grundgebühr anfällt. Das ist in Ordnung. Wo ist also bei der ganzen Sache der Haken? Nun – es gibt keinen. Das Ganze muss man aber in einem „größeren“ Zusammenhang sehen – und dazu muss ich etwas weiter ausholen „Wie man dem Mobilfunk aus der Patsche hilft“ weiterlesen

Buchanfänge

Mark fragt nach den schönsten Buchanfängen und da will ich mich auch nicht verstecken:

Warum gibt es Regierungen?
Eine schwierige Frage. Und wie bei so vielen schwierigen Fragen fällt die Antwort ganz leicht, wenn man an Ameisen denkt. Wenn Sie auf Ihrem Küchenfußboden eine Ameise entdecken, kommt sie Ihnen wie ein unbedeutendes Insekt vor, das ziellos herumkrabbelt. Also treten Sie drauf und verwischen den Fleck, ohne einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden.

So steht es zu Anfang des Buches „Die Achse des Blöden“ von Dave Barry geschrieben. Ist das jetzt wichtig. Nö und ich werde keinen weiteren Gedanken daran verschwenden. Versprochen.

Kopfkratzen

Vergütungsangebot: 3,58 Euro/Std.

So steht es in einer Stellenausschreibung geschrieben, in der man nur kurz etwas von Liefertätigkeiten erwähnt wird und auch ansonsten sich recht bedeckt hält. Aber da muss man doch zuschlagen, bei einer Teilzeitstelle für die ein zuverlässiger, gut aussehender und flexibler Mitarbeiter gesucht wird…