Ideen für eine Manager-Karriere

Gerade in diesen harten Zeiten sind einige Leute dazu gezwungen in Mülleimern nach Pfandflaschen zu suchen. Das ist an sich tragisch, nur ab und an sind auch Flaschen dabei, die eigentlich wirklich in den Müll gehören – nur gibt es für diese satte 25 Cent Pfand. Das muss man nicht verstehen. Wichtig ist nur das Etikett, welches eine schwarze Flasche und eine Dose zeigt und oberhalb des Barcodes zu finden ist. Der Rest der Flasche interessiert nicht. Nur das Etikett mit Plastikanhängsel ist 25 Cent wert. Meine Idee jetzt: Warum überhaupt Einwegpfandflaschen für 25 Cent das Stück sammeln wenn man Pfandflaschen für 2 bis 3 Cent das Stück in China oder in Osteuropa produzieren kann. Dazu könnte man noch einfach ein Etikett fälschen (Vorsicht verboten, das stellt eine Straftat da) und fertig ist die fantastische Rendite von 23 Cent pro Flasche – ohne irgendwo in Mülleimern rumsuchen zu müssen. Die Zeit die man damit zugebracht hätte, kann man nun produktiv arbeiten. Zum Beispiel das Geld zusammen mit dem Geld fremder Leute “Gassi führen”. Das wäre dann sicherlich ein Hedge Fond und der Skandal groß. Beim Skandal fallen sicherlich ein paar Interviews dank Bild und Co. an und mit dem für das Exklusiv-Interview erpresste, Geld kann man gut in Imobilien, Festgeld oder die Rentenversicherung investieren. Vom Pfandsucher zum Kapitalisten, wer würde die Karriere denn nicht gerne durch machen. Das ist doch der amerikanische Traum. Nur ist das in dem Fall mit europäischer Tonspur, schmaleren Highways und höheren Sozialabgaben.