Love, Peace and Harmony

… oder auch: Die Grünen werden 30.

Die Grünen werden 30 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch.
Puh. Was soll man dazu denn noch sagen. In den Tagesthemen sprach man von „kampflustigen Geburtstagskindern“ und die Grünen-Spitze lässt sich auch mal inzwischen des öfteren von der Bild-Zeitung interviewen und überhaupt scheinen die Grünen inzwischen eine ganz, ganz normale Partei zu sein. Eine ganz normale Partei halt – und so fragen sich Kolumnisten landauf und landab, was denn von der Grünen-Mitregierungszeit geblieben ist und wie sich die Grünen überhaupt entwickelt haben…

Da werden ganz gerne Fotos aus den Gründungstagen der Partei hervorgeholt, wie beispielsweise bei der SZ. Da sieht man Friedenstauben, Peace-Symbole und überhaupt erinnert nicht wenig an „Love, Peace and Harmony„.

Unter den Bildern sieht man dann Texte, alle entsprechend dem Motto „nun sind auch die Grünen in der Mitte der Gesellschaft angekommen“ und suggerieren damit das sich die Grünen über die Zeit verändert hätten. Haben sie nichtmals, so sehr. Es herrscht immer noch der Geist des „Love, Peace and Harmony“ in der Partei. Nur war vielen bisher die Bedeutung des Wortes Love selbst den Parteianhängern nicht immer klar – doch seit geraumer Zeit steht fest das Love für Leistungsorientierte Vergütung steht.
Aber mal ehrlich: Insgeheim wussten wir das doch alle.