Einfach, kabellos online


Nur ganz, ganz selten wünsche ich mich in die Zeit von Telefonen mit Wahlscheibe zurück. Zum Beispiel wenn ich sehe, dass ich um surfen zu können und um zu telefonieren nur ein paar ganz wenige Kabel, Geräte und Adapter brauche.
Im einzelnen sind auf dem Foto zu sehen:
Eine Dect Basis, ein „Airport Express“-Adapter von Apple und ein Kabel-Modem von Motorola. Zusätzlich ist noch ein TAE-RJ11-Adapter zu sehen, aus technischer Sicht eigentlich nicht nötig – schließlich könnte man die Dect-Basis auch an jeden Lan-Anschluss anschließen (Dect-Basis ist VoIP-fähig), jedoch gibt Kabel-Deutschland keine VoIP-Daten heraus und so… endet das ganze absolut übersichtlich. Plug&Play bekommt hier auf jeden Fall eine komplett neue Bedeutung.

Wie gerne würde ich mal solch ein Foto als Werbeargument in einer Werbe-Kampagne von Kabel Deutschland, 1und1 oder der Telekom sehen…

Euro-Münzen

Ich sammle die verschiedenen Euro-Münzen nicht. Aus verschiedenen Gründen, doch das soll hier nicht das Thema sein. Doch was ich an den Euro-Münzen faszinierend finde, ist die Verteilung. Ich lebe ja seit geraumer Zeit an der Grenze zu Österreich. Dementsprechend hatte ich eigentlich erwartet mehrheitlich in meinem Portmonee deutsche und österreichische Münzen zu haben. Erstaunlicherweise ist das nicht der Fall, zwar sind mehrheitlich deutsche Euro-Münzen in meinem Portmonee – aber dann kommen spanische und irische Euromünzen. Wie kommen die in der Anzahl bitteschön in den Süden Deutschlands? Ich würde es ja verstehen, wenn ich in Läden einkaufen würde, in denen mehrheitlich viele Touristen einkaufen. „Euro-Münzen“ weiterlesen

Zigazig ha…

Zigazig ha? Zigazig ha!

Neulich habe ich den längst vergessenen Song „Wannabe“ der Spice Girls gehört, nur habe ich anscheinend das erste mal auf den Text geachtet.

So tell me what you want, what you really really want,
I wanna _he_ I wanna _he_ I wanna _he_ I wanna _he_
I wanna reallyreally really wanna zigazig ha.

Äh, ja, was möchte mir der Text mitteilen? Was zum Teufel ist bitteschön zigazig ha und warum sollte man das „wollen“? Ich habe ernsthaft versucht, heraus zubekommen was zigazig ha bedeutet – und um es vorweg zunehmen – es gibt keine wirkliche Bedeutung. Der Problematik von Zigazig ha, haben sich allerdings auch andere Blogger angenommen und bei einem (Online-)Leserbeitrag der SZ (Edit: Link leider inzwischen nicht mehr funktionstüchtig) wird die von mir zitierte Passage sogar als Beispiel für eine Vergewaltigung der Gehörgänge genannt. Nun ja. Nebenbei findet man bei einem Streifzug durch das Web nach „Zigazig ha“ jede Menge Spice Girl-Fanclubs, Profile von Fans und Forensignaturen…

Eins findet man jedoch nicht: Eine Videocollage zu der Schwarz-Gelben-Koalition mit der Hintergrundmusik. Dabei würde das doch ganz gut passen.Zigazig ha beschreibt das politische Treiben derzeit ganz gut, es ist so wunderbar beliebig. So here’s a story from A to Z, da dachte man vermutlich an den Koalitionsvertrag und auch if you really bug me then I’ll say goodbye ist bestimmt als Koalitionsaussage geeignet… Der Song wurde einfach über Jahre falsch interpretiert – oder es hat bisher noch niemand im Stern geblättert als er den Song gehört hatte..

From Paris with Love

Ist diese Woche in den Kinos angelaufen, dank der vielen Vor-Premieren-Vorstellungen kam ich sogar in den Genuss den Film sogar schon am Montag zu sehen. Der Film ist nichts besonderes, gehört aber sicherlich auch nicht zu den schlechtesten Filmen. Hier und da vielleicht etwas zu dick aufgetragen und an der einen oder anderen Stelle wirken die ganzen Handlungsstränge schon ein wenig abgekupfert. Wenigstens sind die Dialoge der Schauspieler in einigen Passagen erstaunlich schlagfertig. Man fühlt sich in dem Film eigentlich ganz gut aufgehoben, auch gerade weil in das Drehbuch eine gute Prise Humor gegeben wurde.

Doch – eines Frage ich mich auch noch ein paar Tage nach diesem Film – gibt es wohl irgendwann mal die Bezeichnung „Betäubungsmittel Fachverkäufer“ anstatt des langweiligen Drogendealers?