Al-Qaida als Börsen-Unternehmen

Mir ist heute ein merkwürdiger Gedanke gekommen, was wäre eigentlich wenn Al-Qaida ein börslich notiertes Unternehmen wäre?

Die FDP würde einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% auf Sprengstoff fordern, da das Ausüben von Anschlägen äußerst personalintensiv ist.

Der Gewerkschaftsbund würde fordern, dass am Wochenende keine Anschläge verübt werden. Außerdem pro Woche maximal drei Anschläge ausgeführt werden, jedoch nur werktags zwischen 8 und 17 Uhr und nur wenn die Mittagspause ordnungsgemäß eingehalten wird.

Die Aktionäre von Al-Qaida Co. KG AG werfen dem Gewerkschaftsbund völligrealitätsfremde Forderungen vor. Der Gewerkschaftsbund würde den Terror-Standort Deutschland gefährden.

Frau Merkel zeigt sich in einer Pressekonferenz optimistisch, „dass wir eine gemeinsame Lösung im Sinne der Angestellten der Terrorismus-Industrie und den Unternehmen, in absehbarer Zeit finden werden“.

Guido Westerwelle fordert währenddessen „Terror-Dienstleistungen“ von steuerlichen Abgaben zum Großteil zu befreien. Seine Partei stellt dazu ein 5-Stufen-Steuer-Modell vor.

Die Bundes-Regierung erwägt nach der ersten Woche Streik der Rerroristen erste Subventionen für Unternehmen der Terrorismus-Industrie.

Frau Merkel muss sich bei ihrem nächsten Frankreich-Besuch für ihre Subventionspolitik kritisieren lassen. Deutschland könnte keine Subventionen an Terror-Unternehmen zahlen, dies könnte die französische Terror-Industrie gefährden.

Die EU-Komission schaltet sich ein. Deutschland würde mit den geplanten Subventionen gegen die geltenden Regeln des europäischen Terror-Binnenmarktes verstoßen.

Führende Unternehmen der Terrorismus-Industrie fordern eine liberalisierung des Terror-Rechts.

Die FDP streitet sich mit CDU/CSU über die Vorschriften des Terrorrechts.

Die Grünen fordern von der Regierung bei einer Änderung des Terror-Rechts, Umweltaspekte zu berücksichtigen. Es sollen nur noch biologisch vollständig abbaubare Sprengstoffe bei Attentaten verwendet werden.

Die Koalition von FDP und Union verständigen sich auf die Möglichkeit Terroristen-Kurzarbeiter-Geld zu zahlen, für maximal 18 Monate.

Der Terrorismus-Industrie geht dieser Vorschlag nicht weit genug.

Al-Qaida und andere führende Unternehmen aus der Terror-Industrie wollen sich aus Deutschland wegen zu hoher Lohn- und Bürokratiekosten zurückziehen.

Der Gewerkschaftsbund fordert einen umfangreichen Sozialplan für die ehemaligen Terroristen.

Das deutsche Institut für Wirtschaftsforschung prognostiziert den stärksten Wirschaftseinbruch seit 1949.

Die Bundesregierung beschließt daraufhin ein neues Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Unter anderem sollen Gelder in die Umschulung der ehemaligen Terroristen fließen.

Besonders geeignet seien ehemalige Terroristen als Manager, Lehrer und geistliche Funktionäre heißt es in einer Info-Broschüre der Arbeitsagentur.