Wahlk[r]ampf

Eigentlich wollte ich ja eine Parodie auf die vorgeschobene Bundestagswahl machen. Aber sagen Sie mir doch bitte wie?!
Da gibt es zum einen die konservative CDU, die aus Wahlversprechen Wahlversprecher macht und trotzdem immer mehr Stimmen in diversen Umfragen erhält. Zum anderen die „neue“ Linkspartei die, die Rechten so toll finden, dass sie selbst eintreten. Wie soll man denn das noch überbieten?
Zum Beispiel mit der Vorgeschichte der (vorgezogenen) Wahl. Die SPD-Partei-Spitze beschließt Neuwahlen für den Herbst anzustreben, was ja auch geschehen ist. Man lässt sich also Vertrauen durch Misstrauen aussprechen. Das ganze deklariert man dann auch noch als Lösung und „Wille des Volkes“. Doch damit nicht genug. Es gibt ja schließlich wie bei jeder Wahl einen Wahlkrampf. „Ich kann mir Merkel nicht leisten“ und „Merkelsteuer das wird teuer“ sowie „Wir stehen zu dem Mut zu Reformen. Doch wofür stehen die anderen?“. Bei den Grünen geht es zurück zu „Ur-Grünen-Themen“. Wie gut das die schon fast alle umgesetzt sind und bei der FDP geht es wie immer um „fruchtbar, deutsch & paarungswillig“. Die CDU/CSU dagegen macht einen offenen Wahlkampf. Man greift in die Populistenkiste, stellt eine Frau als Kandidatin auf die dann mehr oder weniger zeigt was sie kann. Besser gesagt was sie halt noch nicht kann.
„Das Merkel“ wie das Satire-Magazin Titanic titelt, signiert dann munter Bücher – verbreitet ihren unglaublichen Charme in Deutschland – schließlich hat man die Bundestagswahl eh schon in der Tasche….