Kaffee & TV
22/2/2009 um 6:11 pm UhrDer weltweite Kaffeevorrat reicht nicht aus, um auch nur das deutsche TV Programm wach zu ertragen.
Der weltweite Kaffeevorrat reicht nicht aus, um auch nur das deutsche TV Programm wach zu ertragen.
Eli Stone ist Anwalt. Skrupellos, pfiffig, geschickt und wortgewandt lässt sich Eli Stone beschreiben und vertritt Mandanten die ebensolche Eigenschaften verlangen. Doch Eli Stone, der recht skrupellose Anwalt bekommt schlagartig Visionen und verändert sein Leben. Er arbeitet nicht mehr für reiche Mandanten sondern folgt seinen Visionen. Er hilft Armen statt Reichen, Kranken statt Pharmakonzernen und hört auf seine Gefühle anstatt der finanziellen Zwänge der Kanzlei, für die er arbeitet.
Eli Stone ist eine TV-Serie, die verdammt gut in unsere Zeit passt. Wirtschaftliche Krisen, Besinnung auf menschliche Werte, Aufopferung und Selbsterkenntnis. Alles Dinge die in das Jahr 2009 passen würden. Pro7 sieht das anscheinend anders und schiebt Eli Stone mit der zweiten Staffel weit nach hinten im Sendeprogramm: Die zweite Staffel läuft am Mitwoch, den 14. Januar um 22:15 an. Recht spät für ein geniale Sendung.
Mark fragt nach den schönsten Buchanfängen und da will ich mich auch nicht verstecken:
Warum gibt es Regierungen?
Eine schwierige Frage. Und wie bei so vielen schwierigen Fragen fällt die Antwort ganz leicht, wenn man an Ameisen denkt. Wenn Sie auf Ihrem Küchenfußboden eine Ameise entdecken, kommt sie Ihnen wie ein unbedeutendes Insekt vor, das ziellos herumkrabbelt. Also treten Sie drauf und verwischen den Fleck, ohne einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden.
So steht es zu Anfang des Buches “Die Achse des Blöden” von Dave Barry geschrieben. Ist das jetzt wichtig. Nö und ich werde keinen weiteren Gedanken daran verschwenden. Versprochen.
Viele Amerikaner mögen Outsourcing nicht. Das ist dem Management eines US-Unternehmens bewusst und schickt einen ihrer Mitarbeiter nach Indien: Todd Anderson. Er soll die Inder zu halben Amerikanern machen, sodass die Anrufer nicht mehr merken, dass sie nicht mit einem Mitarbeiter in Chicago sondern in Indien reden. Weiterlesen »
Eine Bank ausrauben ist nicht leicht. Vorallem wenn man nicht weiss das man überhaupt eine Bankausrauben will. Wie das funktioniert erklärt der Film “How to rob a bank” (DVD): Jinx hat Hunger und wollte eigentlich nur 20 Dollar vom Geldautomaten abheben. Doch auf seinem Konto sind nur 20 Dollar und einige Cents. Die Gebühr für’s Abheben beträgt jedoch 1,50$ (amerikanischer Film) und so verweigert der Automat die Ausgabe der 20 Dollar. Also geht Jinx in die Bank – will sich beschweren und gerät ungewollt in einen Banküberfall. Keine Angst: Die eigentlichen Räuber gehen leer aus. So erklärt der Film dann mit Hilfe von zehn Tipps wie man eine Bank ausraubt – obwohl man sie gar nicht ausrauben wollte. Sehenswert.
will Lutz von Hellweiss mithilfe der Blogosphäre aufstöbern. Eines ist auf jeden Fall, “Ein teuflisches Zeug” von Stewart Lee Allen. Der Titel klingt nach Drogensüchtigen – und so ähnlich ist es auch. Das Buch handelt von einer Reise – auf der Suche nach dem Ursprung des Kaffees. Sehr spannend, amüsant, lehrreich – und hat so gar nichts mit einem “Reisebericht” zu tun. So erfährt man viel über den teuflischen Verwandten der Kaffeepflanze, noch mehr über die “Trink”-Rituale und das alles in einem höchst wechselhaften Kontext. Empfehlenswert & irgendwie auch abgefahren…