21/7/2008 um 7:15 pm Uhr
Viele Amerikaner mögen Outsourcing nicht. Das ist dem Management eines US-Unternehmens bewusst und schickt einen ihrer Mitarbeiter nach Indien: Todd Anderson. Er soll die Inder zu halben Amerikanern machen, sodass die Anrufer nicht mehr merken, dass sie nicht mit einem Mitarbeiter in Chicago sondern in Indien reden. Weiterlesen »
10/7/2008 um 7:27 pm Uhr
Eine Bank ausrauben ist nicht leicht. Vorallem wenn man nicht weiss das man überhaupt eine Bankausrauben will. Wie das funktioniert erklärt der Film “How to rob a bank” (DVD): Jinx hat Hunger und wollte eigentlich nur 20 Dollar vom Geldautomaten abheben. Doch auf seinem Konto sind nur 20 Dollar und einige Cents. Die Gebühr für’s Abheben beträgt jedoch 1,50$ (amerikanischer Film) und so verweigert der Automat die Ausgabe der 20 Dollar. Also geht Jinx in die Bank – will sich beschweren und gerät ungewollt in einen Banküberfall. Keine Angst: Die eigentlichen Räuber gehen leer aus. So erklärt der Film dann mit Hilfe von zehn Tipps wie man eine Bank ausraubt – obwohl man sie gar nicht ausrauben wollte. Sehenswert.
28/6/2008 um 8:58 pm Uhr
will Lutz von Hellweiss mithilfe der Blogosphäre aufstöbern. Eines ist auf jeden Fall, “Ein teuflisches Zeug” von Stewart Lee Allen. Der Titel klingt nach Drogensüchtigen – und so ähnlich ist es auch. Das Buch handelt von einer Reise – auf der Suche nach dem Ursprung des Kaffees. Sehr spannend, amüsant, lehrreich – und hat so gar nichts mit einem “Reisebericht” zu tun. So erfährt man viel über den teuflischen Verwandten der Kaffeepflanze, noch mehr über die “Trink”-Rituale und das alles in einem höchst wechselhaften Kontext. Empfehlenswert & irgendwie auch abgefahren…
22/5/2008 um 5:17 pm Uhr
Für alle die den Film noch nicht kennen – das Vierte sendet morgen (den 23.5.2008 um 22.45) den Film Cypher. Reinschauen lohnt sich, vorausgesetzt die Fassung ist nicht gekürzt.
2/5/2008 um 11:10 pm Uhr
Schön in Europa zu leben. Michael Moore bringt mit seinem Film SICKO auch Europäern das amerikanische Gesundheitssystem nahe. Krankenversicherte die keine Leistungen erhalten, Krankenhäuser die Patienten in Obdachlosenheime schicken und Ärzte die zu Mördern werden. Scheinbarer Alltag in den USA. Der Titel des Films – Sicko – ist ein Kunstwort, in Anlehnung an das englische Wort “sick” was im Deutschen mit “krank” recht gut umschrieben ist.
Im Film dreht sich alles um Kranke – aber um eigentlich krankenversicherte Kranke. Also kein Problem – doch nicht in den Fällen die Michael Moore zeigt. Angestellte die aufgrund ihrer Krankheit ihren Job verlieren und infolgedessen auch ihr Haus, sind demnach kein Einzelfall und selbst diese Schicksalsschläge wirken im angesichts des Todes noch recht heiter. Nach diesen negativen Beispielen wird eine Idylle gezeigt: Europa. Ein paar Beispiele zeigen wie es in Europa (Frankreich, Großbritannien und Norwegen) zugeht. Selbst in Kuba sei die medizinische Versorgung besser als in den USA. Schuld seien die Versicherungsgesellschaften in den USA, die ihre Gewinne zu Lasten der Versicherten maximieren.
Unterhaltsam ist der Film. Nachdenklich macht der Film auch und ist eigentlich sehenswert. Wäre da nicht ein Problem mit der von mir gekauften Fassung: Eine Synchronisation erfolgte nur Stellenweise. Das heißt bei dieser Doku konkret: Menschen die spanisch oder französisch reden, werden mit englischen Untertitel in gelb und dazu dann noch deutsche Untertitel in weiß versehen. Während sich die deutschen Untertitel noch abschalten lassen, so ist dies mit den englischen nicht möglich. Da wäre mir eine Synchronisation lieber gewesen – so wird das etwas unübersichtlich. Bei Preisen für die Doppel-DVD von z.Zt. etwa 16-20€ sollte das auch drin sein. Bis der Preis auf ein normales Niveau absinkt kann ich nur von einem Kauf abraten. Oder man bestellt sich gleich die DVD in den USA. Da mag das Gesundheitssystem zwar für Depressionen sorgen, die dortigen DVD-Preise sorgen allerdings eher für ein Lächeln auf den Gesichtern der Europäer.
17/4/2008 um 7:39 pm Uhr
Ein wenig blöd, ist schon das Cover, des Buches Generation Doof von Stefan Bonner und Anne Weiss, die der Frage nachgegangen sind, wie blöd wir denn eigentlich sind:
Kurz das Ergebnis: Wir sind ziemlich doof, aber es gibt zur Rettung unserer Generation noch ein paar Ausnahmen, so die Autoren…
Recht amüsant, recht trivial, recht doof. Für Generation Doof von Generation Doof, mehr konnte man da nicht erwarten. Ein paar Lacher hält die Abhandlung bereit, an der einen oder anderen Stelle wird man vielleicht nachdenklich, oder sollte es zumindest werden.
Auch wenn ich die Autoren nicht in ihrer Meinung unbedingt bestärken will, heute konnte ich die Frage was sind eigentlich Akazien aufschnappen. Das ist dann nicht mehr nur doof sondern auch ein bisschen sehr peinlich.
Titel: Generation Doof
Autoren: Stefan Bonner & Anne Weiss
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9783404605965
Preis: 8,95€