Liebe Rechteinhaber,

für das was ihr für eine DVD haben wollt – könnte ich auch meine Studiengebühren bezahlen. Vielleicht senkt ihr den Preis für eine Kauf-DVD mal. Ich würde es zumindest empfehlen.

Eine DVD Hülle mit ggfs. falscher Ettikitierung

Ich finde jetzt über 500€ für eine einzelne DVD schon etwas teuer. Allerdings leihe ich mir auch normalerweise eher DVDs. Vielleicht sind die Kunden bei Saturn allerdings auch bereit soviel für eine DVD zu bezahlen. Ich bin da ja kein Experte. Aber irgendjemand wird mir schon erklären können wieso man sich preislich für eine Mittelklasse-Waschmaschine oder eine DVD entscheiden kann.

Diebstahlsicherung auf bayrisch


Wie sichere ich bloß meinen Roller am Besten?, muss sich jemand da gedacht haben. Klar. Am besten nehme ich eine Folie, schreibe „Finga wegg“ darauf und hoffe, dass niemand den Roller klaut. Gut – in Bayern funktioniert das bisweilen. Ich würde es ja eher mit einer Versicherung oder einer abschließbaren Garage versuchen, statt eine Folie über einen Roller zu legen. Nennt mich ruhig konservativ. Immerhin: Der Roller fällt so am Straßenrand auf. Auch wenn jemand sich – ganz gewünscht – damit fortbewegen will.

Pesto Deklaration


Lieber Pesto-Hersteller,
ich weiß ja nicht was Karrottensaftkonzentrat, Kartoffeln, Milch und Zucker in einem Pesto verloren haben. Das verwundert mich höchstens ein wenig. Was ich aber ganz und gar nicht nachvollziehen kann ist das Nährwertinformationen nur innerhalb der EU gültig sind. Zumindest prankt unter den Nährwertinformationen groß „Nur gültig in der EU“. Was passiert denn wenn ich mich mit dem Pesto-Glas über die schweizer Grenze bewege? Enthält das Glas dann auf einmal mehr Fette? Oder enthält das Glas innerhalb der EU überdurchschnittlich viel Fett und sobald es sich woanders befindet wird es zur Diät-Kost?

Comics für Webmaster

Weil es mir so aus der Seele spricht, sei hier mal auf die Smashing Cartoons hingewiesen.
Die Smashing Cartoons beschäftigen sich quasi ausschließlich mit Webmaster-Themen, wie gutes Webdesign, der korrekten Benutzung von Web-Standards und wie die Kommunikation mit dem Kunden und eines Webentwicklers/Webdesigners manchmal schief läuft.

Gute Überschriften

Gute Bildunterschriften zu finden ist wirklich nicht leicht, ebenso schwer ist es gute Überschriften, zu finden.

Dieses Mal zeigt uns die Welt, dass man auch in etablierten Redaktionen, Probleme mit einer vermeintlich einfachen Überschrift haben kann.

An einer „guten“ Überschrift hängen inzwischen viele Interessen. Die Web-Redaktion möchte einen möglichst zeitlosen Titel mit vielen Keywords, damit der Artikel auch noch nach längerer Zeit über Suchmaschinen gefunden wird. Die Print-Abteilung will dagegen gerne auch mal eine reißerische Überschrift, die das Interesse des Lesers weckt.

Unter letzterem Druck scheint die Überschrift, „Deutschland ist ein Paradies für Einbrecher“ entstanden, zu sein.
An dem Artikel an sich ist nichts auszusetzen, jedoch findet man kein einziges Indiz dafür, warum Deutschland ein Einbrecherparadies sei.

Ausschnitt aus dem Welt-Artikel
Zwar hat die Zahl der erfassten Einbrüche (2010) im Vergleich zu 2010 zugenommen, viel Aussagekraft hat das Ganze jedoch nicht. Denn die Daten, auf die der Artikel sich bezieht, lieferen nur Werte für 09/10. „Gute Überschriften“ weiterlesen

Bildunterschriften

Gute Bildunterschriften zu schreiben ist wirklich keine einfache Arbeit. Das weiß jeder, der in seinem Leben einmal in einer Redaktion gearbeitet hat. Da soll mal eine mehrzeilige Bildunterschrift unter ein Foto, welches nur der Illustration dient, um ein Seitenlayout nicht zu zerschießen. Mal soll die Bildunterschrift irgendwie lustig werden und mal soll das Ganze “wertvolle Zusatzinformationen liefern”.

Wie man nichts davon schafft, zeigt diese Woche die Online-Redaktion der Mitteldeutschen-Zeitung bei den neuen Chromebooks. Prinzipiell sind Chromebooks in der Kategorie „Notebooks“ einzuordnen. Es gibt zwar sicherlich einige Modifikationen , diese sind derzeit aber größtenteils nicht genauer angegebenen. Nun veröffentlichen Samsung und Acer in Zusammenarbeit mit Google die ersten sogenannten Chromebooks. Ein Modell kommt von Acer, ein Modell kommt von Samsung. Macht in der Summe ganze zwei Produkte. Diese beiden Modelle kann man nach Angaben von Google ab dem 15. Juni in sieben verschiedenen Ländern bestellen.

Um die neuen Produkte zu illustrieren, nahm man bei der MZ einfach die erstbeste Pressebildquelle. Leider hat man nicht überprüft, um welchen Hersteller es sich bei dem eingefügten Produktbild handelt. Dafür hätte eigentlich schon das bloße Betrachten des eingefügten Bildes ausgereicht:


Jetzt kommen halt die Samsung-Chromebooks von Acer. Auch gut. Immerhin: Die Chance das richtige Pressebild zu der Bildunterschrift zu wählen lag bei zwei Produkten bei 50:50. Das kann halt schon mal schief gehen.

Mir wurde ja während eines Praktikums bei einer anderen Lokalzeitung beigebracht „(…) unsere Leser sind nicht richtig wach, wenn sie unsere Zeitung lesen. Da darf man die Leser nicht durch Widersprüche oder komplizierte Sätze verwirren“. Wahrscheinlich gilt das inzwischen nicht mehr.

Geschlechtsunterschiede von Google erklärt

Zu den ewigen Rätseln der Menschheit gehören wohl die Unterschiede der Geschlechter. Ein wenig Abhilfe bietet Google:

Damit wäre das auch geklärt: Jungen rauchen und kiffen, Mädchen belassen es eher beim Rauchen – und nur Jungen sind Punks. Mädchen sind wahrscheinlich eher Prinzessinnen – aber auch nur bei Cindy aus Marzahn und nicht bei Google. Sehr schön ist auch „Hilfe mein Sohn will aufs Gymnasium“.