Stimmenfang

Kaum zu glauben aber wahr: Die CDU/CSU klaut der Partei wichtige Wählerstimmen. Doch die Mitglieder der Partei schlagen mit einem offenen Brief zurrück.

Sämtliche Parteien in Deutschland führen einen populistischen und schmutzigen Wahlkampf derzeit – aber DIE PARTEI ist die einzige, die das offen zugibt! So sind wir schon seit der Parteigründung für den Wiederaufbau der Mauer und haben das auch immer deutlich gemacht.

Einerseits natürlich, um bei der anstehenden Bundestagswahl die 25 Prozent der Wähler abzufischen, die sich laut einer Forsa-Umfrage mit diesem Ziel identifizieren können. Andererseits aber auch aus Überzeugung. Ich sage ganz offen: Wir wollen die Mauer wieder aufbauen, damit Merkel wieder dahinter weggeschlossen wird! Und ich erinnere daran, dass unser Land seine besten Jahrzehnte hatte, als Merkel hinter der Mauer weggeschlossen war.

Dass sich jetzt, wo wir Erfolg haben, kleine Splitterparteien an uns hängen – wie die so genannte „Linkspartei“ ganz ungeniert schon in ihrer Namensgebung – ist womöglich noch entschuldbar. Aber dass Sie, Herr Kollege Stoiber, zu Wahlkampfzwecken explizit Positionen der PARTEI vertreten, ist niederträchtig!

Ich stelle deswegen hier noch einmal klar:

1. Edmund Stoiber ist nicht Mitglied der PARTEI.

2. Der Wiederaufbau der Mauer, die Errichtung einer SBZ (Sonderbewirtschaftungszone) auf dem Gebiet der ehemaligen DDR ist die zentrale Position der PARTEI.

3. Stoibers Stellungnahme zur Teilung Deutschlands in Frustrierte und Nicht-Frustrierte ist nichts weiter als der untaugliche und überaus perfide Versuch, in fremden Gewässern nach Stimmen zu fischen.

4. Auch in Bayern wird Die PARTEI auf dem Wahlzettel stehen. Da mag Herr Stoiber sich winden und wenden wie er mag

Über eine Fusion unserer Parteien dagegen können wir gerne reden. Die PARTEI bietet sowohl der CSU als auch der Linkspartei (relativ) sichere Listenplätze an.

[ via die Partei ]

Merkel und Politik

Merkel wird also Kanzlerin. Damit haben wir uns schon halb abgefunden. Doch wie viel Ahnung hat sie eigentlich von Politik? Ich meine ich frage ja wenn ich z.B. krank bin keinen Klempner um Rat sondern frage einen Arzt. Wieso sollte ich wenn ich ein politisches Problem habe mich an Angela Merkel wenden?

Zukunft – kommt bald

Wieder spricht die Presse von einer „neuen“ Zukunft. Microsoft wird bald sein neues Betriebssystem mit dem Namen „Vista“ herausbringen. In Deutschland braucht man „einen Wechsel“ – sagt zumindest eine gewisse Partei. Sehen Sie selbst was uns das bringt!
Im Jahre 2050 wird die Welt nicht mehr von Staaten sondern Konzernen geleitet. Und zwar Ikea und Microsoft. Ikea reagiert Europa, Asien, Afrika während Microsoft Australien und Amerika beherrscht.

In beiden Welt-Teilen ist die Währung Billy. Bei Microsoft ist es also der Gründername – bei Ikea eines Regals. Die EU, Uno etc. wurden aufgelöst – und in eine Fertigungskette für Ikea umgewandelt.

Die Wochenarbeitszeit beträgt 35 bzw. 70 Stunden in der Woche (Ikea/MS). Die einzigen Arbeitgeber Weltweit sind inzwischen nur noch Ikea und MS. Die Pressefreiheit wurde zw. der Bombardierung von Bayern und Niedersachsen abgeschafft. Die einzigen Schulfächer sind: Regale zusammen bauen, Ikea-Einkaufsführung sowie Kinderparadies.

Bei MS gibt es natürlich einen ähnlichen Stundenplan: Neustarten, Treiberaktualisieren und Werbung konsumieren.

Die beiden Konzerne rüsten sich wie im Kaltenkrieg gegeneinander auf. MS mit Computern, Ikea mit Atom-Regalen. Das meistgekaufte Buch wird das „Billy-Regal zusammen – bau Buch“. Das Windows Handbuch löst die Bibel als Glaubens-Standart-Werk ab.

Die Bild bringt kurz darauf das Billy-Regal Volksbuch heraus. Mit Sachen die wir niemals wissen wollten.

Währenddessen wird Deutschland von Tourristen aus den anderen Ikea Provinzen überflutet. Schließlich ist Deutschland wieder ein Billig-Lohnland geworden. Im Ikea Familiy Magazin-Deutschland erscheint folgender Artikel:
Wie das Ikea-Ferien Ministerium im Oktober mitteilte haben 44 Millionen ausländische Gäste in Deutschland übernachtet. Das ist eine Steigerung um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Viele sind durch diese schockierenden Zahlen verunsichert und wollen die Gründe für diesen Ansturm auf Deutschland wissen.

Wie nun aus gut unterrichteten Kreisen berichtet wurde handelte es sich um eine Form des Elendstourismus, seitens Microsoft und Ikea gab es dazu noch keine Stellungnahme bis Reaktionsschluss. Nach Informationen unseres gut unterrichteten Magazins wollten Reisende aus Korea oder Costa Rica ein Land besichtigen, von dem sie annahmen, hier herrsche noch größere Armut als bei ihnen zuhause. Allerdings mussten viele Enttäuscht abreisen, weil sie den neuen Herrscher Deutschlands noch nicht zu Gesicht bekamen, diesen legendären Hartz XII. Frau M. die zweite ließ verlauten das man seine Einführung für 2055 plane.

Wahlk[r]ampf

Eigentlich wollte ich ja eine Parodie auf die vorgeschobene Bundestagswahl machen. Aber sagen Sie mir doch bitte wie?!
Da gibt es zum einen die konservative CDU, die aus Wahlversprechen Wahlversprecher macht und trotzdem immer mehr Stimmen in diversen Umfragen erhält. Zum anderen die „neue“ Linkspartei die, die Rechten so toll finden, dass sie selbst eintreten. Wie soll man denn das noch überbieten?
Zum Beispiel mit der Vorgeschichte der (vorgezogenen) Wahl. Die SPD-Partei-Spitze beschließt Neuwahlen für den Herbst anzustreben, was ja auch geschehen ist. Man lässt sich also Vertrauen durch Misstrauen aussprechen. Das ganze deklariert man dann auch noch als Lösung und „Wille des Volkes“. Doch damit nicht genug. Es gibt ja schließlich wie bei jeder Wahl einen Wahlkrampf. „Ich kann mir Merkel nicht leisten“ und „Merkelsteuer das wird teuer“ sowie „Wir stehen zu dem Mut zu Reformen. Doch wofür stehen die anderen?“. Bei den Grünen geht es zurück zu „Ur-Grünen-Themen“. Wie gut das die schon fast alle umgesetzt sind und bei der FDP geht es wie immer um „fruchtbar, deutsch & paarungswillig“. Die CDU/CSU dagegen macht einen offenen Wahlkampf. Man greift in die Populistenkiste, stellt eine Frau als Kandidatin auf die dann mehr oder weniger zeigt was sie kann. Besser gesagt was sie halt noch nicht kann.
„Das Merkel“ wie das Satire-Magazin Titanic titelt, signiert dann munter Bücher – verbreitet ihren unglaublichen Charme in Deutschland – schließlich hat man die Bundestagswahl eh schon in der Tasche….