Irgendwann…

14/7/2010 um 10:20 pm Uhr

… “und nun zum Wetter” (…) “Am Freitag kann es in den Morgen-Stunden kann es noch zu vereinzelten Wolkenbildungen kommen, die über Mittag vollständig verschwinden. Die Tageshöchsttemperatur beträgt 36°C. Meiden sie die direkte Mittagssonne und sämtliche ICE-Fahrten”.

…irgendwann…

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Al-Qaida als Börsen-Unternehmen

21/4/2010 um 4:00 pm Uhr

Mir ist heute ein merkwürdiger Gedanke gekommen, was wäre eigentlich wenn Al-Qaida ein börslich notiertes Unternehmen wäre?

Die FDP würde einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7% auf Sprengstoff fordern, da das Ausüben von Anschlägen äußerst personalintensiv ist.

Der Gewerkschaftsbund würde fordern, dass am Wochenende keine Anschläge verübt werden. Außerdem pro Woche maximal drei Anschläge ausgeführt werden, jedoch nur werktags zwischen 8 und 17 Uhr und nur wenn die Mittagspause ordnungsgemäß eingehalten wird.

Die Aktionäre von Al-Qaida Co. KG AG werfen dem Gewerkschaftsbund völligrealitätsfremde Forderungen vor. Der Gewerkschaftsbund würde den Terror-Standort Deutschland gefährden.

Frau Merkel zeigt sich in einer Pressekonferenz optimistisch, “dass wir eine gemeinsame Lösung im Sinne der Angestellten der Terrorismus-Industrie und den Unternehmen, in absehbarer Zeit finden werden”.

Guido Westerwelle fordert währenddessen “Terror-Dienstleistungen” von steuerlichen Abgaben zum Großteil zu befreien. Seine Partei stellt dazu ein 5-Stufen-Steuer-Modell vor.

Die Bundes-Regierung erwägt nach der ersten Woche Streik der Rerroristen erste Subventionen für Unternehmen der Terrorismus-Industrie.

Frau Merkel muss sich bei ihrem nächsten Frankreich-Besuch für ihre Subventionspolitik kritisieren lassen. Deutschland könnte keine Subventionen an Terror-Unternehmen zahlen, dies könnte die französische Terror-Industrie gefährden.

Die EU-Komission schaltet sich ein. Deutschland würde mit den geplanten Subventionen gegen die geltenden Regeln des europäischen Terror-Binnenmarktes verstoßen.

Führende Unternehmen der Terrorismus-Industrie fordern eine liberalisierung des Terror-Rechts.

Die FDP streitet sich mit CDU/CSU über die Vorschriften des Terrorrechts.

Die Grünen fordern von der Regierung bei einer Änderung des Terror-Rechts, Umweltaspekte zu berücksichtigen. Es sollen nur noch biologisch vollständig abbaubare Sprengstoffe bei Attentaten verwendet werden.

Die Koalition von FDP und Union verständigen sich auf die Möglichkeit Terroristen-Kurzarbeiter-Geld zu zahlen, für maximal 18 Monate.

Der Terrorismus-Industrie geht dieser Vorschlag nicht weit genug.

Al-Qaida und andere führende Unternehmen aus der Terror-Industrie wollen sich aus Deutschland wegen zu hoher Lohn- und Bürokratiekosten zurückziehen.

Der Gewerkschaftsbund fordert einen umfangreichen Sozialplan für die ehemaligen Terroristen.

Das deutsche Institut für Wirtschaftsforschung prognostiziert den stärksten Wirschaftseinbruch seit 1949.

Die Bundesregierung beschließt daraufhin ein neues Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Unter anderem sollen Gelder in die Umschulung der ehemaligen Terroristen fließen.

Besonders geeignet seien ehemalige Terroristen als Manager, Lehrer und geistliche Funktionäre heißt es in einer Info-Broschüre der Arbeitsagentur.

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How to survive in Bavaria

31/1/2010 um 4:12 pm Uhr

… oder auch – wie ich im bayrischen “Exil” über die Runden komme.

Schon vor vielen Jahrzehnten reizte es viele waghalsige Menschen, die Gebiete Bayerns mit samt den Einheimischen zu erforschen. Inzwischen ist der Mythos Bayerns ein wenig zerstört, schließlich kehren immer mehr Menschen aus ihren bayrischen Abenteuer wieder in hochdeutsche Gefilde zurück.

Dennoch sollte man einiges beachten, wenn man sich nach Bayern trauen sollte und beabsichtigt unbeschadet wieder heimzukehren.

Die Nahrungsmittelbeschaffung
In Bayern gibt es viele Gerichte die an anderen Orten der Welt niemals serviert werden würden. Daher ist es unglaublich wichtig sich im Voraus über die lokale Küche zu informieren, um auf unliebsame Überraschungen vorbereitet zu sein. Obatzda ist beispielsweise eine auf unbekannte Weise angerichtete Käse-Creme zum Dippen von Backwaren, unter anderem auch Brezeln (bayrisch: Brezn). Alle Gerichte die mit “-haxn” Enden, sollten erst nach mehrmaligen Bayern-Besuchen verzehrt werden und sind für Vegetarier ungeeignet. Der Magen muss sich erst auf die bayrische Küche einstellen.
Relativ unbedenklich zu konsumieren sind hingegen Bier und Backwaren, wie Brezeln und Brötchen. In Bayern werden Brötchen auch als Semmel bezeichnet. Nachdem die Nahrungsbeschaffung sichergestellt wurde kann man weitere Abenteuer erleben.

Das Verhältnis zu Ausländern
In Bayern spricht man bei Leuten, die nicht aus Bayern kommen und nicht der bayrischen Sprache mächtig sind von Zuagroaste, welches nach der bayrischen Definition Leute sind, die vo außerhoib kemma und de meistns ned mid da Sproch vatraud san (Bayrisch-Lexikon).

Melde-Ämter
Sagen Sie nie, aber wirklich nie, ihre Konfessionsangehörigkeit zu laut. Sie werden ein wenig schräg angeschaut wenn es nicht katholisch seien sollte. Die Bevölkerung ist in den meisten Städten überwiegend katholisch, es gibt aber auch gerade in den nördlichen Teilen Bayerns auch Kommunen mit mehr Protestanten.
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Vox, You made my day

11/12/2009 um 11:19 pm Uhr

Liebe Vox-Programm-Macher. Ich möchte euch herzlichst danken. Ich schaue mir zwar euren Sender mangels eines Fernsehers zwar nicht wirklich an, das was ihr aber so online fabriziert ist auch nicht von schlechten Eltern. Da gibt es immer wieder nette Passagen, wie zum Beispiel bei “Medical Detectives – Ohne Geständnis” (ab 11:00):

Er [Anm., zuvor als biolgoischer Experte bezeichnet] identifiziert die biologischen Spuren als Gras, Erde und Dreck

Liebe Programm-Macher, ihr habt natürlich recht. Es ist in der Tat Gras, Erde und Dreck. Aber muss das ein “Experte” erst herausfinden? Das hätte man nun wirklich als einfachen Moderationstext irgendwo dazwischen packen können, oder man hätte einen 4 Jährigen befragt. Der hätte das sicherlich auch so identifiziert.

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Servicewüste Deutschland

31/7/2009 um 12:36 am Uhr

Wenn es in irgendeiner auch noch so trivialen Unterhaltung Begriffe wie “Service” und “Reparatur” fallen, dann kommt kurz darauf der Spruch “Wir sind hier doch in der Servicewüste Deutschland“.

Servicewüste Deutschland?

Früher habe ich das eigentlich nicht angezweifelt, zu unrecht. Doch das wurde mir erst bei einem Aufenthalt in Australien klar.
Wer weg fährt, der möchte sich natürlich nicht entspannen oder spannende Dinge erleben, sondern die Daheimgebliebenen neidisch machen! Also muss man sich mühevoll Postkarten aussuchen und diese mit unleserlichen Buchstaben verzieren. Das ist kein Problem. Postkarten gibt es an jeder Ecke und der Text ist auch verhältnismäßig schnell auf die Karte gekritzelt. Doch dann braucht man noch Briefmarken und einen Briefkasten. Die gibt es nicht an jeder Ecke. Weder Briefmarken in entsprechender Portohöhe für internationale Luftpost mit ein paar wenigen Zentimetern über der Standardgröße, noch die Briefkästen. Doch – die Rettung nahte in einem Vorort Sydneys. Eine große Postfiliale machte einen guten Eindruck. Hier sollte man bestimmt Porto für die Postkarten bekommen bekommen. Weiterlesen »

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Verrückte Dinge

14/6/2009 um 1:01 pm Uhr

Sie wollten schon immer einmal “was total verrücktes” machen? Doch für Selbstfindungstrips durch Asien fehlt ihnen das Geld? Das Fallschirmspringen haben Sie sich aus dem Kopf geschlagen, nachdem Sie feststellen mussten, dass Sie Höhenangst haben? Sie können nicht ihren Wünschen nachgehen, da Sie verschiedene Verpflichtungen haben?

Headspicket.de Blog! hat die Lösung für Sie: Verrückte Dinge, die Sie schon immer machen wollten. Auch wenn Sie es bisher noch nicht wussten! Fast ohne finanziellen Aufwand und auch für Menschen mit Höhenangst geeignet!

Auto-Radios. Kennen Sie auch diese aufgemotzten Autos, die scheinbar nur mit quietschenden Reifen fortbewegt werden können? An jeder Ampel halten diese und man hört diverse geschmackliche Verirrungen – und zwar ziemlich laut. Was muss bloß die Jugend denken. Muss man mit 18 Jahren einen Golf GTI halb zu Schrott fahren und seinen grässlichen Musikgeschmack offen legen?
Zeigen Sie der Jugend das es auch anders geht: Setzen Sie sich in Ihren Opel Corsa, Chevrolet Matiz oder ein anderes preiswertes Standardauto. Schalten Sie ihre Beschallungsanlage im Auto ein und erfreuen Sie die Welt mit der Titelmusik von Benjamin Blümchen, Pippi Langstrumpf und anderen populären Kindermelodien. Statt genervt werden die Menschen an den Straßenrändern aufgrund ihrer Aktion lächeln. Tipp: Wenn es ihnen gelingt hinter einem quietschenden Golf GTI zu halten, drehen Sie das Autoradio noch lauter.
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