31/1/2010 um 4:12 pm Uhr
… oder auch – wie ich im bayrischen “Exil” über die Runden komme.
Schon vor vielen Jahrzehnten reizte es viele waghalsige Menschen, die Gebiete Bayerns mit samt den Einheimischen zu erforschen. Inzwischen ist der Mythos Bayerns ein wenig zerstört, schließlich kehren immer mehr Menschen aus ihren bayrischen Abenteuer wieder in hochdeutsche Gefilde zurück.
Dennoch sollte man einiges beachten, wenn man sich nach Bayern trauen sollte und beabsichtigt unbeschadet wieder heimzukehren.
Die Nahrungsmittelbeschaffung
In Bayern gibt es viele Gerichte die an anderen Orten der Welt niemals serviert werden würden. Daher ist es unglaublich wichtig sich im Voraus über die lokale Küche zu informieren, um auf unliebsame Überraschungen vorbereitet zu sein. Obatzda ist beispielsweise eine auf unbekannte Weise angerichtete Käse-Creme zum Dippen von Backwaren, unter anderem auch Brezeln (bayrisch: Brezn). Alle Gerichte die mit “-haxn” Enden, sollten erst nach mehrmaligen Bayern-Besuchen verzehrt werden und sind für Vegetarier ungeeignet. Der Magen muss sich erst auf die bayrische Küche einstellen.
Relativ unbedenklich zu konsumieren sind hingegen Bier und Backwaren, wie Brezeln und Brötchen. In Bayern werden Brötchen auch als Semmel bezeichnet. Nachdem die Nahrungsbeschaffung sichergestellt wurde kann man weitere Abenteuer erleben.
Das Verhältnis zu Ausländern
In Bayern spricht man bei Leuten, die nicht aus Bayern kommen und nicht der bayrischen Sprache mächtig sind von Zuagroaste, welches nach der bayrischen Definition Leute sind, die vo außerhoib kemma und de meistns ned mid da Sproch vatraud san (Bayrisch-Lexikon).
Melde-Ämter
Sagen Sie nie, aber wirklich nie, ihre Konfessionsangehörigkeit zu laut. Sie werden ein wenig schräg angeschaut wenn es nicht katholisch seien sollte. Die Bevölkerung ist in den meisten Städten überwiegend katholisch, es gibt aber auch gerade in den nördlichen Teilen Bayerns auch Kommunen mit mehr Protestanten.
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11/12/2009 um 11:19 pm Uhr
Liebe Vox-Programm-Macher. Ich möchte euch herzlichst danken. Ich schaue mir zwar euren Sender mangels eines Fernsehers zwar nicht wirklich an, das was ihr aber so online fabriziert ist auch nicht von schlechten Eltern. Da gibt es immer wieder nette Passagen, wie zum Beispiel bei “Medical Detectives – Ohne Geständnis” (ab 11:00):
Er [Anm., zuvor als biolgoischer Experte bezeichnet] identifiziert die biologischen Spuren als Gras, Erde und Dreck
Liebe Programm-Macher, ihr habt natürlich recht. Es ist in der Tat Gras, Erde und Dreck. Aber muss das ein “Experte” erst herausfinden? Das hätte man nun wirklich als einfachen Moderationstext irgendwo dazwischen packen können, oder man hätte einen 4 Jährigen befragt. Der hätte das sicherlich auch so identifiziert.
31/7/2009 um 12:36 am Uhr
Wenn es in irgendeiner auch noch so trivialen Unterhaltung Begriffe wie “Service” und “Reparatur” fallen, dann kommt kurz darauf der Spruch “Wir sind hier doch in der Servicewüste Deutschland“.
Servicewüste Deutschland?
Früher habe ich das eigentlich nicht angezweifelt, zu unrecht. Doch das wurde mir erst bei einem Aufenthalt in Australien klar.
Wer weg fährt, der möchte sich natürlich nicht entspannen oder spannende Dinge erleben, sondern die Daheimgebliebenen neidisch machen! Also muss man sich mühevoll Postkarten aussuchen und diese mit unleserlichen Buchstaben verzieren. Das ist kein Problem. Postkarten gibt es an jeder Ecke und der Text ist auch verhältnismäßig schnell auf die Karte gekritzelt. Doch dann braucht man noch Briefmarken und einen Briefkasten. Die gibt es nicht an jeder Ecke. Weder Briefmarken in entsprechender Portohöhe für internationale Luftpost mit ein paar wenigen Zentimetern über der Standardgröße, noch die Briefkästen. Doch – die Rettung nahte in einem Vorort Sydneys. Eine große Postfiliale machte einen guten Eindruck. Hier sollte man bestimmt Porto für die Postkarten bekommen bekommen. Weiterlesen »
14/6/2009 um 1:01 pm Uhr
Sie wollten schon immer einmal “was total verrücktes” machen? Doch für Selbstfindungstrips durch Asien fehlt ihnen das Geld? Das Fallschirmspringen haben Sie sich aus dem Kopf geschlagen, nachdem Sie feststellen mussten, dass Sie Höhenangst haben? Sie können nicht ihren Wünschen nachgehen, da Sie verschiedene Verpflichtungen haben?
Headspicket.de Blog! hat die Lösung für Sie: Verrückte Dinge, die Sie schon immer machen wollten. Auch wenn Sie es bisher noch nicht wussten! Fast ohne finanziellen Aufwand und auch für Menschen mit Höhenangst geeignet!
Auto-Radios. Kennen Sie auch diese aufgemotzten Autos, die scheinbar nur mit quietschenden Reifen fortbewegt werden können? An jeder Ampel halten diese und man hört diverse geschmackliche Verirrungen – und zwar ziemlich laut. Was muss bloß die Jugend denken. Muss man mit 18 Jahren einen Golf GTI halb zu Schrott fahren und seinen grässlichen Musikgeschmack offen legen?
Zeigen Sie der Jugend das es auch anders geht: Setzen Sie sich in Ihren Opel Corsa, Chevrolet Matiz oder ein anderes preiswertes Standardauto. Schalten Sie ihre Beschallungsanlage im Auto ein und erfreuen Sie die Welt mit der Titelmusik von Benjamin Blümchen, Pippi Langstrumpf und anderen populären Kindermelodien. Statt genervt werden die Menschen an den Straßenrändern aufgrund ihrer Aktion lächeln. Tipp: Wenn es ihnen gelingt hinter einem quietschenden Golf GTI zu halten, drehen Sie das Autoradio noch lauter.
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8/6/2009 um 10:23 pm Uhr
oder warum Bayern doch irgendwie Ostdeutschland ist.
Ich bin ohne die Mauer groß geworden. Ein zweigeteiltes Deutschland kenne ich nur aus den Erzählungen. Als ich gerade geboren wurde, waren die Abrissarbeiten der Mauer schon im vollen Gange. Doch der Reihe nach:
Als ich klein war, hatte ich als Schreibtischunterlage eine Deutschland-Karte auf der die Flüsse und Grenzen der einzelnen Bundesländer eingezeichnet waren. Zusätzlich waren größere Städte eingetragen. Die Landeshauptstädte waren noch zusätzlich markiert. Irgendwann zu Anfang meiner Schulzeit lernte ich, dass bei Karten Oben “Norden” ist, links der “Westen”, rechts der “Osten und unten der “Süden”. Außerdem wusste ich das Deutschland aus 16 Bundesländern besteht.
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14/5/2009 um 3:41 pm Uhr
Die Väter des Grundgesetzes, waren vermutlich die gleichen Menschen die auch mehrseitige Verzweigungen für verschiedene Programmiersprachen entwickelt haben.