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	<title>Headspicket.de Blog! &#187; USB</title>
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	<description>Die beste Satire schreibt das Leben. Den Rest findet man hier.</description>
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		<title>Irgendwann&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 20:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; &#8220;und nun zum Wetter&#8221; (&#8230;) &#8220;Am Freitag kann es in den Morgen-Stunden kann es noch zu vereinzelten Wolkenbildungen kommen, die &#252;ber Mittag vollst&#228;ndig verschwinden. Die Tagesh&#246;chsttemperatur betr&#228;gt 36°C. Meiden sie die direkte Mittagssonne und s&#228;mtliche ICE-Fahrten&#8221;. &#8230;irgendwann&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; &#8220;und nun zum Wetter&#8221; (&#8230;) &#8220;Am Freitag kann es in den Morgen-Stunden kann es noch zu vereinzelten Wolkenbildungen kommen, die &#252;ber Mittag vollst&#228;ndig verschwinden. Die Tagesh&#246;chsttemperatur betr&#228;gt 36°C. Meiden sie die direkte Mittagssonne und s&#228;mtliche ICE-Fahrten&#8221;.<br />
<em><br />
&#8230;irgendwann&#8230;</em></p>
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		<title>Al-Qaida als B&#246;rsen-Unternehmen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 14:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mir ist heute ein merkw&#252;rdiger Gedanke gekommen, was w&#228;re eigentlich wenn Al-Qaida ein b&#246;rslich notiertes Unternehmen w&#228;re? Die FDP w&#252;rde einen erm&#228;&#223;igten Mehrwertsteuersatz von 7% auf Sprengstoff fordern, da das Aus&#252;ben von Anschl&#228;gen &#228;u&#223;erst personalintensiv ist. Der Gewerkschaftsbund w&#252;rde fordern, dass am Wochenende keine Anschl&#228;ge ver&#252;bt werden. Au&#223;erdem pro Woche maximal drei Anschl&#228;ge ausgef&#252;hrt werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist heute ein merkw&#252;rdiger Gedanke gekommen, was w&#228;re eigentlich wenn <strong>Al-Qaida ein b&#246;rslich notiertes Unternehmen</strong> w&#228;re?</p>
<p>Die FDP w&#252;rde einen erm&#228;&#223;igten Mehrwertsteuersatz von 7% auf Sprengstoff fordern, da das Aus&#252;ben von Anschl&#228;gen &#228;u&#223;erst personalintensiv ist.</p>
<p>Der Gewerkschaftsbund w&#252;rde fordern, dass am Wochenende keine Anschl&#228;ge ver&#252;bt werden. Au&#223;erdem pro Woche maximal drei Anschl&#228;ge ausgef&#252;hrt werden, jedoch nur werktags zwischen 8 und 17 Uhr und nur wenn die Mittagspause ordnungsgem&#228;&#223; eingehalten wird.</p>
<p>Die Aktion&#228;re von Al-Qaida Co. KG AG werfen dem Gewerkschaftsbund v&#246;lligrealit&#228;tsfremde Forderungen vor. Der Gewerkschaftsbund w&#252;rde den Terror-Standort Deutschland gef&#228;hrden.</p>
<p>Frau Merkel zeigt sich in einer Pressekonferenz optimistisch, &#8220;dass wir eine gemeinsame L&#246;sung im Sinne der Angestellten der Terrorismus-Industrie und den Unternehmen, in absehbarer Zeit finden werden&#8221;.</p>
<p>Guido Westerwelle fordert w&#228;hrenddessen &#8220;Terror-Dienstleistungen&#8221; von steuerlichen Abgaben zum Gro&#223;teil zu befreien. Seine Partei stellt dazu ein 5-Stufen-Steuer-Modell vor.</p>
<p>Die Bundes-Regierung erw&#228;gt nach der ersten Woche Streik der Rerroristen erste Subventionen f&#252;r Unternehmen der Terrorismus-Industrie.</p>
<p>Frau Merkel muss sich bei ihrem n&#228;chsten Frankreich-Besuch f&#252;r ihre Subventionspolitik kritisieren lassen. Deutschland k&#246;nnte keine Subventionen an Terror-Unternehmen zahlen, dies k&#246;nnte die franz&#246;sische Terror-Industrie gef&#228;hrden.</p>
<p>Die EU-Komission schaltet sich ein. Deutschland w&#252;rde mit den geplanten Subventionen gegen die geltenden Regeln des europ&#228;ischen Terror-Binnenmarktes versto&#223;en.</p>
<p>F&#252;hrende Unternehmen der Terrorismus-Industrie fordern eine liberalisierung des Terror-Rechts.</p>
<p>Die FDP streitet sich mit CDU/CSU &#252;ber die Vorschriften des Terrorrechts.</p>
<p>Die Gr&#252;nen fordern von der Regierung bei einer &#196;nderung des Terror-Rechts, Umweltaspekte zu ber&#252;cksichtigen. Es sollen nur noch biologisch vollst&#228;ndig abbaubare Sprengstoffe bei Attentaten verwendet werden.</p>
<p>Die Koalition von FDP und Union verst&#228;ndigen sich auf die M&#246;glichkeit Terroristen-Kurzarbeiter-Geld zu zahlen, f&#252;r maximal 18 Monate.</p>
<p>Der Terrorismus-Industrie geht dieser Vorschlag nicht weit genug.</p>
<p>Al-Qaida und andere f&#252;hrende Unternehmen aus der Terror-Industrie wollen sich aus Deutschland wegen zu hoher Lohn- und B&#252;rokratiekosten zur&#252;ckziehen.</p>
<p>Der Gewerkschaftsbund fordert einen umfangreichen Sozialplan f&#252;r die ehemaligen Terroristen.</p>
<p>Das deutsche Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung prognostiziert den st&#228;rksten Wirschaftseinbruch seit 1949.</p>
<p>Die Bundesregierung beschlie&#223;t daraufhin ein neues Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Unter anderem sollen Gelder in die Umschulung der ehemaligen Terroristen flie&#223;en.</p>
<p>Besonders geeignet seien ehemalige Terroristen als Manager, Lehrer und geistliche Funktion&#228;re hei&#223;t es in einer Info-Brosch&#252;re der Arbeitsagentur. </p>
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		<title>How to survive in Bavaria</title>
		<link>http://headspicket.de/2010/01/how-to-survive-in-bavaria/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 14:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; oder auch &#8211; wie ich im bayrischen &#8220;Exil&#8221; &#252;ber die Runden komme. Schon vor vielen Jahrzehnten reizte es viele waghalsige Menschen, die Gebiete Bayerns mit samt den Einheimischen zu erforschen. Inzwischen ist der Mythos Bayerns ein wenig zerst&#246;rt, schlie&#223;lich kehren immer mehr Menschen aus ihren bayrischen Abenteuer wieder in hochdeutsche Gefilde zur&#252;ck. Dennoch sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8230; oder auch &#8211; wie ich im bayrischen &#8220;Exil&#8221; &#252;ber die Runden komme.</em></p>
<p>Schon vor vielen Jahrzehnten reizte es viele waghalsige Menschen, die Gebiete Bayerns mit samt den Einheimischen zu erforschen. Inzwischen ist der Mythos Bayerns ein wenig zerst&#246;rt, schlie&#223;lich kehren immer mehr Menschen aus ihren bayrischen Abenteuer wieder in hochdeutsche Gefilde zur&#252;ck.</p>
<p>Dennoch sollte man einiges beachten, wenn man sich nach Bayern trauen sollte und beabsichtigt unbeschadet wieder heimzukehren.</p>
<p><strong>Die Nahrungsmittelbeschaffung</strong><br />
In Bayern gibt es viele Gerichte die an anderen Orten der Welt niemals serviert werden w&#252;rden. Daher ist es unglaublich wichtig sich im Voraus &#252;ber die lokale K&#252;che zu informieren, um auf unliebsame &#220;berraschungen vorbereitet zu sein. Obatzda ist beispielsweise eine auf unbekannte Weise angerichtete K&#228;se-Creme zum Dippen von Backwaren, unter anderem auch Brezeln (bayrisch: Brezn). Alle Gerichte die mit &#8220;-haxn&#8221; Enden, sollten erst nach mehrmaligen Bayern-Besuchen verzehrt werden und sind f&#252;r Vegetarier ungeeignet. Der Magen muss sich erst auf die bayrische K&#252;che einstellen.<br />
Relativ unbedenklich zu konsumieren sind hingegen Bier und Backwaren, wie Brezeln und Br&#246;tchen. In Bayern werden Br&#246;tchen auch als Semmel bezeichnet. Nachdem die Nahrungsbeschaffung sichergestellt wurde kann man weitere Abenteuer erleben.</p>
<p><strong>Das Verh&#228;ltnis zu Ausl&#228;ndern</strong><br />
In Bayern spricht man bei Leuten, die nicht aus Bayern kommen und nicht der bayrischen Sprache m&#228;chtig sind von <em>Zuagroaste</em>, welches nach der bayrischen Definition Leute sind, die vo au&#223;erhoib kemma und de meistns ned mid da Sproch vatraud san (<a href="http://bar.wikipedia.org/wiki/Zuagroaste">Bayrisch-Lexikon</a>).</p>
<p><strong>Melde-&#196;mter</strong><br />
Sagen Sie nie, aber wirklich nie, ihre Konfessionsangeh&#246;rigkeit zu laut. Sie werden ein wenig schr&#228;g angeschaut wenn es nicht katholisch seien sollte. Die Bev&#246;lkerung ist in den meisten St&#228;dten &#252;berwiegend katholisch, es gibt aber auch gerade in den n&#246;rdlichen Teilen Bayerns auch Kommunen mit mehr Protestanten.<br />
<span id="more-681"></span><br />
<strong>Kulturelle Errungenschaften Bayerns</strong><br />
Noch nicht detailliert erforscht, es scheitert bisweilen an der Kommunikation mit Einheimischen, um Informationen &#252;ber die Kultur Bayerns zu erlangen.</p>
<p><strong>Politik</strong><br />
Die Politik in Bayern ist von einer Partei namens CSU dominiert. Diese setzt sich f&#252;r Bauern, Kirchen und Kneipen ein. Die CSU wird von etwa 40% der w&#228;hlenden Bev&#246;lkerung gew&#228;hlt. Obwohl nur die wenigsten Arbeitnehmer in Bayern in den von der CSU gef&#246;rderten Bereichen (Bauern, Kirchen &#038; Kneipen) t&#228;tig sind. Das hatte den Effekt, das sich etwa 95% der Bev&#246;lkerung Bayerns nie etwas von den Gesetzen ihrer Landesregierung mitbekommen hat.</p>
<p><strong>Ausbildung</strong><br />
Zu dem Schulsystem Bayerns sind noch keine konkreten wissenschaftlichen Studien bekannt. Es wird jedoch davon ausgegangen, das bayrische Sch&#252;ler durch das Aufwachsen mit verschiedenen Sprachen wie Bayrisch (&#8220;Bairisch&#8221;), Fr&#228;nkisch und Schw&#228;bisch und Deutsch zu multilingualen Sprachgenies werden. Deshalb lernt man in Bayern auch in sp&#228;teren Klassen Sprachen wie &#8220;Englisch&#8221;, &#8220;Franz&#246;sisch&#8221; und &#8220;Latein&#8221;. Bayrische Sch&#252;ler k&#246;nnen jedoch in der Regel die Zeitformen nicht auseinander halten, da es in ihren Muttersprachen (Bayrisch, Fr&#228;nkisch &#038; Schw&#228;bisch) keine konkreten Zeitformen gibt.<br />
Ansonsten ist das bayrische Schulsystem durchaus vergleichbar mit den Bildungssystem der anderen Bundesl&#228;nder.</p>
<p><strong>Kommunikation</strong><br />
Die Kommunikation erweist sich in Bayern des &#246;fteren als sehr schwer. Mit ein paar Gesten und ein paar Anl&#228;ufen funktioniert die Kommunikation dann bei einfachen Sachverhalten aber meist doch recht problemlos. L&#228;ngere Unterhaltungen sind in den Sprachen der Eingeborenen jedoch in der Regel nicht ohne ein l&#228;ngeres Studium der lokalen Sprache m&#246;glich.</p>
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		<title>Vox, You made my day</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 21:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Vox-Programm-Macher. Ich m&#246;chte euch herzlichst danken. Ich schaue mir zwar euren Sender mangels eines Fernsehers zwar nicht wirklich an, das was ihr aber so online fabriziert ist auch nicht von schlechten Eltern. Da gibt es immer wieder nette Passagen, wie zum Beispiel bei &#8220;Medical Detectives &#8211; Ohne Gest&#228;ndnis&#8221; (ab 11:00): Er [Anm., zuvor als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Vox-Programm-Macher. Ich m&#246;chte euch herzlichst danken. Ich schaue mir zwar euren Sender mangels eines Fernsehers zwar nicht wirklich an, das was ihr aber so online fabriziert ist auch nicht von schlechten Eltern. Da gibt es immer wieder nette Passagen, wie zum Beispiel bei &#8220;<a href="http://www.voxnow.de/medicaldetectives.php?film_id=19836">Medical Detectives &#8211; Ohne Gest&#228;ndnis</a>&#8221; (ab 11:00):</p>
<blockquote><p>Er [Anm., zuvor als biolgoischer Experte bezeichnet] identifiziert die biologischen Spuren als Gras, Erde und Dreck</p></blockquote>
<p>Liebe Programm-Macher, ihr habt nat&#252;rlich recht. Es ist in der Tat Gras, Erde und Dreck. Aber muss das ein &#8220;Experte&#8221; erst herausfinden? Das h&#228;tte man nun wirklich als einfachen Moderationstext irgendwo dazwischen packen k&#246;nnen, oder man h&#228;tte einen 4 J&#228;hrigen befragt. Der h&#228;tte das sicherlich auch so identifiziert.</p>
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		<title>Servicew&#252;ste Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 22:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es in irgendeiner auch noch so trivialen Unterhaltung Begriffe wie &#8220;Service&#8221; und &#8220;Reparatur&#8221; fallen, dann kommt kurz darauf der Spruch &#8220;Wir sind hier doch in der Servicew&#252;ste Deutschland&#8220;. Servicew&#252;ste Deutschland? Fr&#252;her habe ich das eigentlich nicht angezweifelt, zu unrecht. Doch das wurde mir erst bei einem Aufenthalt in Australien klar. Wer weg f&#228;hrt, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es in irgendeiner auch noch so trivialen Unterhaltung Begriffe wie &#8220;Service&#8221; und &#8220;Reparatur&#8221; fallen, dann kommt kurz darauf der Spruch &#8220;Wir sind hier doch in der <em>Servicew&#252;ste Deutschland</em>&#8220;.</p>
<p><em>Servicew&#252;ste Deutschland?</em></p>
<p>Fr&#252;her habe ich das eigentlich nicht angezweifelt, zu unrecht. Doch das wurde mir erst bei einem Aufenthalt in Australien klar.<br />
Wer weg f&#228;hrt, der m&#246;chte sich nat&#252;rlich nicht entspannen oder spannende Dinge erleben, sondern die Daheimgebliebenen neidisch machen! Also muss man sich m&#252;hevoll Postkarten aussuchen und diese mit unleserlichen Buchstaben verzieren. Das ist kein Problem. Postkarten gibt es an jeder Ecke und der Text ist auch verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig schnell auf die Karte gekritzelt. Doch dann braucht man noch Briefmarken und einen Briefkasten. Die gibt es nicht an jeder Ecke. Weder Briefmarken in entsprechender Portoh&#246;he f&#252;r internationale Luftpost mit ein paar wenigen Zentimetern &#252;ber der Standardgr&#246;&#223;e, noch die Briefk&#228;sten. Doch &#8211; die Rettung nahte in einem Vorort Sydneys. Eine gro&#223;e Postfiliale machte einen guten Eindruck. Hier sollte man bestimmt Porto f&#252;r die Postkarten bekommen bekommen.<span id="more-652"></span></p>
<p>Bestimmt, dachte ich mir und trat ein. Ein gro&#223;es Geb&#228;ude, B&#252;romaterialien im Eingangsbereich und Schreibpulte an den Seiten. Beeindruckend war der Anblick, sowohl der vielen B&#252;romaterialien (<em>Wer braucht schon Tesa-Film mit Bl&#252;mchen?</em>) als auch der Schlange vor dem Postschalter. Sollte ich sp&#228;ter wiederkommen oder mich direkt einreihen, fragte ich mich bei dem Anblick der Schlange. Ich entschied mich f&#252;r letzteres. Schlie&#223;lich kann das ja bei einer Postfiliale ja nicht so lange dauern. Ein Irrtum, wie sich herausstellen sollte.<br />
Es dauerte eine gef&#252;hlte Ewigkeit bis ich an der Reihe war. Als ich letztlich meine Postkarten &#252;berreichte, staunte ich nicht schlecht, dass jede einzelne Postkarte gewogen wurde. Warum wurden die Karten ausgewogen? Sollten die etwa eine Bleiverst&#228;rkung haben? Ich wusste nicht was ich sagen sollte und schaute &#8211; gelinde gesagt &#8211; recht verdutzt.</p>
<p>Doch schlie&#223;lich lie&#223; der Angestellte die Briefe auf der Waage liegen und suchte in einer Schublade nach den entsprechenden. Man muss wirklich <em>suchen</em> sagen, denn das Porto schien alles andere als leicht aufzufinden zu sein.<br />
Schlie&#223;lich bekam ich aber noch die Briefmarken gegen den entsprechenden Geldbetrag &#252;berreicht. Eine Briefmarke von den Briefmarken war recht stark eingerissen &#8211; und ich fragte ob das denn &#252;berhaupt in Ordnung w&#228;re.<br />
Ja, das w&#228;re in Ordnung. Hm, eine sch&#246;ne &#8211; nicht eingerissene Briefmarke w&#228;re nicht schlecht gewesen. Ich bedanke mich, und bekomme den Hinweis, dass ich die Postkarten doch in den Postkasten neben der Postfiliale einwerfen solle. Nett. Ich soll die Briefmarken draufkleben, die Postkarten neben der Post einwerfen &#8211; damit die dann jemand in wenigen Stunden vermutlich wieder in das Postgeb&#228;ude tr&#228;gt? Sehr sinnvoll.</p>
<p>Daheim versende ich zwar keine Postkarten, doch wenn ich einen Brief in die Postfiliale trage &#8211; muss ich den Brief nie wieder raus tragen. Warum auch?</p>
<p><em>Servicew&#252;ste Deutschland?</em><br />
<em>Servicew&#252;ste australische Post!</em></p>
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		<title>Verr&#252;ckte Dinge</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 11:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie wollten schon immer einmal &#8220;was total verr&#252;cktes&#8221; machen? Doch f&#252;r Selbstfindungstrips durch Asien fehlt ihnen das Geld? Das Fallschirmspringen haben Sie sich aus dem Kopf geschlagen, nachdem Sie feststellen mussten, dass Sie H&#246;henangst haben? Sie k&#246;nnen nicht ihren W&#252;nschen nachgehen, da Sie verschiedene Verpflichtungen haben? Headspicket.de Blog! hat die L&#246;sung f&#252;r Sie: Verr&#252;ckte Dinge, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie wollten schon immer einmal &#8220;was total verr&#252;cktes&#8221; machen? Doch f&#252;r Selbstfindungstrips durch Asien fehlt ihnen das Geld? Das Fallschirmspringen haben Sie sich aus dem Kopf geschlagen, nachdem Sie feststellen mussten, dass Sie H&#246;henangst haben? Sie k&#246;nnen nicht ihren W&#252;nschen nachgehen, da Sie verschiedene Verpflichtungen haben?</p>
<p>Headspicket.de Blog! hat die L&#246;sung f&#252;r Sie: Verr&#252;ckte Dinge, die Sie schon immer machen wollten. Auch wenn Sie es bisher noch nicht wussten! Fast ohne finanziellen Aufwand und auch f&#252;r Menschen mit H&#246;henangst geeignet!</p>
<p><strong>Auto-Radios.</strong> Kennen Sie auch diese aufgemotzten Autos, die scheinbar nur mit quietschenden Reifen fortbewegt werden k&#246;nnen? An jeder Ampel halten diese und man h&#246;rt diverse geschmackliche Verirrungen &#8211; und zwar ziemlich laut. Was muss blo&#223; die Jugend denken. Muss man mit 18 Jahren einen Golf GTI halb zu Schrott fahren und seinen gr&#228;sslichen Musikgeschmack offen legen?<br />
Zeigen Sie der Jugend das es auch anders geht: Setzen Sie sich in Ihren Opel Corsa, Chevrolet Matiz oder ein anderes preiswertes Standardauto. Schalten Sie ihre Beschallungsanlage im Auto ein und erfreuen Sie die Welt mit der Titelmusik von Benjamin Bl&#252;mchen, Pippi Langstrumpf und anderen popul&#228;ren Kindermelodien. Statt genervt werden die Menschen an den Stra&#223;enr&#228;ndern aufgrund ihrer Aktion l&#228;cheln. Tipp: Wenn es ihnen gelingt hinter einem quietschenden Golf GTI zu halten, drehen Sie das Autoradio noch lauter.<br />
<span id="more-625"></span><br />
<strong>Parkscheine:</strong> M&#252;ssen Sie auch immer so viele Parkscheine l&#246;sen? Manche Zeitgenossen haben in Ihrem Auto eine ganze Sammlung davon. Des &#214;fteren steht auf den Parkscheinen ein Hinweis wie &#8220;Gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe legen&#8221;. Machen Sie das &#8211; und zwar mit allen Ihren Parkscheinen. Das ist zwar etwas un&#252;bersichtlich, aber gibt es ein Gesetz, welches es untersagt abgelaufene Parkscheine hinter die Windschutzscheibe zu legen?</p>
<p><strong>Applaudieren Sie</strong>, wenn Ihr Flugzeug gelandet ist? Ja? Dann sollten Sie auch klatschen wenn Sie mit der Deutschen Bahn AG unterwegs sind. Erfolgreiches Einfahren in Hagen Hauptbahnhof k&#246;nnen Sie mit Ihrem Applaus w&#252;rdigen! Machen Sie sich nichts aus den Menschen um Sie herum, die Sie verwundert anstarren werden!</p>
<p><strong>Fr&#252;her war alles besser</strong> Wird Ihnen das auch so oft erz&#228;hlt? Schicken Sie demjenigen doch ein gro&#223;es Paket mit alten Western aus den 70er-Jahren. Den Spruch d&#252;rften Sie danach f&#252;r alle Zeiten los sein.</p>
<p><strong>Briefmarken-Reste.</strong> Kennen Sie die Briefmarken-Automaten, welche des &#214;fteren vor den Geb&#228;uden der Post stehen? Vielleicht haben Sie auch schon einmal statt Wechselgeld ihren Restbetrag als Briefmarke zu 5 ct oder gar 1 ct erhalten? Nutzen Sie diese Briefmarken Reste doch einfach f&#252;r Ihre n&#228;chste Sendung. 55 Marken à 1 ct erfreuen sicherlich Post und Empf&#228;nger. Falls Sie es etwas dekorativer m&#246;gen, k&#246;nnen Sie auch uralte DM-Marken zur Dekoration dazwischen mischen.<br />
<em>Mutma&#223;lich ist nach div. Bef&#246;rderungsrichtlinien der dt. Post eine zu kleine St&#252;cklung unzul&#228;ssig</em>.</p>
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		<title>Als ich klein war&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 20:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[oder warum Bayern doch irgendwie Ostdeutschland ist. Ich bin ohne die Mauer gro&#223; geworden. Ein zweigeteiltes Deutschland kenne ich nur aus den Erz&#228;hlungen. Als ich gerade geboren wurde, waren die Abrissarbeiten der Mauer schon im vollen Gange. Doch der Reihe nach: Als ich klein war, hatte ich als Schreibtischunterlage eine Deutschland-Karte auf der die Fl&#252;sse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder warum Bayern doch irgendwie Ostdeutschland ist.</strong></p>
<p>Ich bin ohne die Mauer gro&#223; geworden. Ein zweigeteiltes Deutschland kenne ich nur aus den Erz&#228;hlungen. Als ich gerade geboren wurde, waren die Abrissarbeiten der Mauer schon im vollen Gange. Doch der Reihe nach:</p>
<p>Als ich klein war, hatte ich als Schreibtischunterlage eine Deutschland-Karte auf der die Fl&#252;sse und Grenzen der einzelnen Bundesl&#228;nder eingezeichnet waren. Zus&#228;tzlich waren gr&#246;&#223;ere St&#228;dte eingetragen. Die Landeshauptst&#228;dte waren noch zus&#228;tzlich markiert. Irgendwann zu Anfang meiner Schulzeit lernte ich, dass bei Karten Oben &#8220;Norden&#8221; ist, links der &#8220;Westen&#8221;, rechts der &#8220;Osten und unten der &#8220;S&#252;den&#8221;. Au&#223;erdem wusste ich das Deutschland aus 16 Bundesl&#228;ndern besteht.<br />
<span id="more-618"></span><br />
<em>Nie Ohne Seife waschen</em>, mit diesem Spruch meinte meine Grundschullehrerin k&#246;nnten wir uns das ganz einfach merken und zeigte dabei zeitgleich in die verschiedenen Himmelsrichtungen. Zuhause schaute ich dann genauer auf die Deutschland-Karte. Interessant dachte ich. Jetzt wei&#223; ich endlich was Ostdeutschland genau ist! Im inneren Auge zog ich eine Linie zwischen den Bundesl&#228;ndern. Damals wusste ich immerhin schon dass Berlin ein &#8220;Sonderfall&#8221; war und als Stadt in einen westdeutschen und einen ostdeutschen Teil aufgeteilt war. Der Westdeutsche Teil wurde mit Flugzeugen versorgt, so erz&#228;hlte man es mir zumindest und ich fragte nicht genauer nach.<br />
Einen Fehler hatte ich bei meiner innerlichen Zweiteilung allerdings gemacht. Das stellte sich jedoch erst Jahre sp&#228;ter heraus. Ich hatte Bayern zu Ostdeutschland gez&#228;hlt! Wo liegt das denn schlie&#223;lich? Au&#223;erdem meinte ja meine Grundschullehrerin auch, dass <em>der rechte Teil</em> von Karten &#8220;Osten&#8221; hei&#223;t. Doch das realisierte ich in dem Moment noch nicht und so verblieb ich bestimmt zwei Jahre in dem Glauben Ostdeutschland bestehe aus Th&#252;ringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt Brandenburg, Ost-Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und halt Bayern.</p>
<p>F&#252;r mich war die Sache klar. Das war West-Deutschland &#8211; Das war Ost-Deutschland. Ich sprach nie dar&#252;ber und mein innerlicher Fehler kam nie zum Vorschein. Schlie&#223;lich wird man in der Grundschule nicht gebeten, alle Bundesl&#228;nder Ostdeutschlands aufzuz&#228;hlen und auch Tanten und Omas, Opas h&#228;tten wohl kaum die Frage gestellt.<br />
Daf&#252;r h&#246;rte ich aber bei Kaffee und Kuchen einmal, dass Bayern sehr l&#228;ndlich gepr&#228;gt w&#228;re. Ich h&#246;rte au&#223;erdem einmal das die Infrastruktur in Ostdeutschland nicht so gut sei wie man es im Westen gewohnt ist und au&#223;erdem seinen dort auch ganze Landstriche Menschenleer. Ich hatte damals noch keine Vorstellung was &#8220;Infrastruktur&#8221; bedeutete, aber man sagte mir das Infrastruktur der Versorgung von Menschen diene. Klar &#8211; dachte ich! Im l&#228;ndlichen Raum ist es ja auch viel schwerer die Menschen zu versorgen als in den St&#228;dten. Mein Glaube, Bayern liege in Ostdeutschland wurde irgendwie nur noch best&#228;tigt.</p>
<p>Erst Jahre sp&#228;ter sah ich einmal eine Karte die Deutschland in West- und Ostdeutschland aufgeteilt zeigte. Ich habe keine Ahnung mehr, wo ich die Karte sah. Ich kann nur noch sagen, dass in diesem Moment f&#252;r mich ein St&#252;ckchen Weltbild zusammenbrach.</p>
<p>Heute muss ich dar&#252;ber schmunzeln. Damals konnte ich ja nicht ahnen, dass diejenigen die Deutschland aufteilten keine Ahnung von Geografie hatten. Damals h&#228;tte ich die <em>Aufteiler</em> auch nicht richtig benennen k&#246;nnen. Aber, dass die eine Grenze so willk&#252;rlich durch Deutschland gezogen hatten fand ich nicht gut. Damals weil sie mir meine Vorstellung von dem Grenzverlauf kaputt gemacht hatten &#8211; heute eher wegen des menschlichen Leidens, der Opfer und der weitreichenden Konsequenzen der ehemaligen Zweiteilung.</p>
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		<title>Grundgesetz</title>
		<link>http://headspicket.de/2009/05/grundgesetz/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 13:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die V&#228;ter des Grundgesetzes, waren vermutlich die gleichen Menschen die auch mehrseitige Verzweigungen f&#252;r verschiedene Programmiersprachen entwickelt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die V&#228;ter des Grundgesetzes, waren vermutlich die gleichen Menschen die auch <a href="http://www.wege-zum-abitur.de/2009/04/mehrseitige-verzweigung/">mehrseitige Verzweigungen</a> f&#252;r verschiedene Programmiersprachen entwickelt haben.</p>
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		<title>Alterstteilzeit f&#252;r Osama bin Laden?</title>
		<link>http://headspicket.de/2009/03/alterstteilzeit-fuer-osama-bin-laden/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 20:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
				<category><![CDATA[USB]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Osama Bin Laden, man hat lange nichts mehr von dir geh&#246;rt &#8211; dabei bist du doch erst k&#252;rzlich 52 Jahre alt geworden. Herzlichen Gl&#252;ckwunsch. Damit bist du auch nicht mehr der J&#252;ngste. Immer in Videobotschaften zum heiligen Krieg gegen den Westen, gegen ungl&#228;ubige aufrufen und blutige Taten guthei&#223;en &#8211; auf Dauer ist das doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Osama Bin Laden,<br />
man hat lange nichts mehr von dir geh&#246;rt &#8211; dabei bist du doch erst k&#252;rzlich 52 Jahre alt geworden. Herzlichen Gl&#252;ckwunsch. Damit bist du auch nicht mehr der J&#252;ngste.<br />
Immer in Videobotschaften zum heiligen Krieg gegen den Westen, gegen ungl&#228;ubige aufrufen und blutige Taten guthei&#223;en &#8211; auf Dauer ist das doch sicherlich ziemlich anstrengend.<span id="more-565"></span><br />
Hast du schon einmal &#252;ber Altersteilzeit nachgedacht? Schlie&#223;lich kann es auch nicht in deinem Interesse sein bis zu deinem Lebensende in Erdh&#246;hlen herumzukriechen. Du bist schlie&#223;lich prominent. Du bist popul&#228;r und populistisch. 50 Millionen US-Dollar gibt es f&#252;r deinen Kopf. Auch bei dem schlechtesten Dollar-Kurs kann man daf&#252;r immer noch einige Waffen anschaffen. Und die sind f&#252;r den heiligen Krieg doch schlie&#223;lich n&#246;tig. Es geht doch um die Ideologie &#8211; und nicht um Personen &#8211; oder nicht? Sei doch ehrlich, du bist al-Qaida doch eher eine Last. Sozusagen ein Promi der durchgef&#252;ttert werden muss &#8211; und das bi&#223;chen Publicity das man durch dich bekommt, bekommt man auch wesentlich g&#252;nstiger. F&#252;r 50 Millionen US-Dollar macht Verona Feldbusch &#246;fter Werbung f&#252;r Erdbeermarmelade, als du jemals in Videos aufgetreten bist. Dabei bist du schon auf Youtube soetwas wie ein Popstar. Selbst Songs gibt es &#252;ber dich, wenn auch nicht von dir.<br />
Wenn du jetzt ein Amerikaner w&#228;rest &#8211; ich wei&#223; die Vorstellung ist etwas merkw&#252;rdig &#8211; w&#252;rdest du vermutlich alle User verklagen, die Bilder von dir in Videos etc. verarbeitet haben. Die verletzen schlie&#223;lich deine Pers&#246;nlichkeitsrechte. Da d&#252;rfte einiges Geld zusammenkommen. In den arabischen Welt kannst du noch etwas Geld scheffeln in dem du aggressives Merchandising betreibst. &#8220;Osama Bin Laden &#8211; Mein Leben&#8221; als Buch, als Verfilmung und ein paar Auftritte im TV.<br />
Das alles ist nat&#252;rlich schwer umzusetzen, wenn man in einem Erdloch hockt. Und da f&#228;ngt das Dilemma an. Bleibst du im Erdloch, gibt es kein Geld. Superstar bist du zwar &#8211; verzichtest aber freiwillig auf deine Tantiemen.</p>
<p>Wo gibt es denn so&#8217;was? Und vor allem &#8211; wer erh&#228;lt nach deinem Tod die Verwertungsrechte?</p>
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		<title>Anruf beim Call-Center</title>
		<link>http://headspicket.de/2008/12/anruf-beim-call-center/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 23:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[M-Eye-6-Call Center, Shankar Kumar Gupta Guten Tag. Wie kann ich Ihnen helfen? Mein Name ist Bond, James Bond. Ich drohe hier auf zufliegen. Setzen Sie sofort den Leiter in Kenntnis und holen Sie mich hier raus! Dazu br&#228;uchte ich zun&#228;chst einmal ihre Kundennummer. 007! Beeilen Sie sich! Hm. Der Computer kennt keinen Kunden mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>M-Eye-6-Call Center, Shankar Kumar Gupta Guten Tag. Wie kann ich Ihnen helfen?</em></p>
<p>Mein Name ist Bond, James Bond. Ich drohe hier auf zufliegen. Setzen Sie sofort den Leiter in Kenntnis und holen Sie mich hier raus!</p>
<p><em>Dazu br&#228;uchte ich zun&#228;chst einmal ihre Kundennummer.</em></p>
<p>007! Beeilen Sie sich!</p>
<p><em>Hm. Der Computer kennt keinen Kunden mit der Kundennummer 0007. Sind sie sich sicher, das die Nummer 0007 richtig ist?</em></p>
<p>Nat&#252;rlich nicht, ich sagte 007 und nicht 0007!</p>
<p><em>Sind sie nun der Kunde mit der Kundennummer 0007 oder der Kunde mit der Kundennummer 007?</em></p>
<p>Ich dachte der Kunde mit der Kundennummer 0007 existiert nicht! Hohlen Sie mich doch einfach hier raus! Ich bin James Bond und nicht ein Kunde der einfach wegen seiner Handyrechnung in irgendeinem Call-Center in Bangladesh anruft!<br />
<span id="more-506"></span><br />
<em>Nun Sir, wir sitzen in Mumbai. Bangladesh ist mehrere hundert Kilometer entfernt. Sie sind also Herr Bond mit der Kundennummer 007. Richtig?</em></p>
<p>Ja, das sagte ich bereits. Nun machen Sie schnell!</p>
<p><em>Nun zur Best&#228;tigung ihres Auftrags ben&#246;tige ich zun&#228;chst einmal die letzten vier Stellen ihrer Kreditkartennummer.</em></p>
<p>Wie gesagt ich rufe nicht wegen meiner Handyrechnung an sondern wegen meines Regierungsauftrags! Aber Hallo!<br />
<em><br />
Wie &#8211; Sie rufen nicht wegen ihrer Handyrechnung an? Dann leite ich Sie einmal an meine Kollegin weiter. Einen kleinen Moment.</em></p>
<p>&#8230; Alle Mitarbeiter sind zur Zeit im Gespr&#228;ch. Bitte warten Sie einen Moment. In dringenden F&#228;llen dr&#252;cken sie bitte die „Eins“. Andernfalls warten Sie bitte bis sich ein Mitarbeiter meldet. Alle Mitarbeiter sind zur&#8230;.. „Eins“&#8230;.</p>
<p><em>Guten Tag, hier ist Shankaan Kumar Gupta. M-Eye-6. Wie kann ich ihnen Helfen?</em></p>
<p>Habe ich nicht gerade mit ihnen gesprochen?</p>
<p><em>Wie hei&#223;en Sie denn?</em></p>
<p>Mein Name ist Bond. James Bond.</p>
<p><em>Nicht das ich w&#252;sste. Was haben Sie denn f&#252;r ein dringendes Problem Herr Bond?</em></p>
<p>Nun ich drohe auf zufliegen wenn man mir nicht aus dieser Situation heraus hilft!</p>
<p><em>Schweben Sie in unmittelbarer Lebensgefahr, oder sind Sie in einer Situation die dazuf&#252;hrt das andere Rechtsanspr&#252;che gegen das M-Eye-6 erheben k&#246;nnten?</em></p>
<p>Nun, wie gesagt. Ich drohe hier gleich aufzufliegen!</p>
<p><em>Wenn dem so ist dann schicke ich Sie zur&#252;ck in die Warteschleife.</em></p>
<p>&#8230; Alle Mitarbeiter sind zur Zeit im Gespr&#228;ch. Bitte warten Sie einen Moment. In dringenden F&#228;llen dr&#252;cken sie bitte die „Eins“. Andernfalls warten Sie bitte bis sich ein Mitarbeiter meldet. Alle Mitarbeiter sind zur&#8230;.. „Eins“&#8230;.</p>
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		<title>Wie man dem Mobilfunk aus der Patsche hilft</title>
		<link>http://headspicket.de/2008/08/wie-man-den-mobilfunk-aus-der-patsche-hilft/</link>
		<comments>http://headspicket.de/2008/08/wie-man-den-mobilfunk-aus-der-patsche-hilft/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 16:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das erkl&#228;ren uns diese Woche die Jungs und M&#228;dels von Tchibo. Tchibo verkauft inzwischen flei&#223;ig Mobilfunk-Vertr&#228;ge, Karten und auch Handys an sich. Das ist inzwischen nicht mehr ungew&#246;hnlich. Ungew&#246;hnlich ist aber das neuste Mobilfunk-Angebot von Tchibo. &#8220;Ein Gespr&#228;ch. Ein Preis&#8221; unter diesem Werbesatz bietet Tchibo an das man jedes Gespr&#228;ch f&#252;r 39 Cent f&#252;hren kann, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erkl&#228;ren uns diese Woche die Jungs und M&#228;dels von Tchibo. Tchibo verkauft inzwischen flei&#223;ig Mobilfunk-Vertr&#228;ge, Karten und auch Handys an sich. Das ist inzwischen nicht mehr ungew&#246;hnlich. Ungew&#246;hnlich ist aber das neuste Mobilfunk-Angebot von Tchibo. &#8220;Ein Gespr&#228;ch. Ein Preis&#8221; unter diesem Werbesatz bietet Tchibo an das man jedes Gespr&#228;ch f&#252;r 39 Cent f&#252;hren kann, bis zu zwei Stunden. Wohl bemerkt f&#252;r das ganze Gespr&#228;ch &#8211; nicht f&#252;r jede Minute und unabh&#228;ngig vom Netz. Das h&#246;rt sich zun&#228;chst super an und scheint es auch auf den zweiten Blick zu sein:</p>
<blockquote><p>Der einzigartige Tarif mit 39 ct/Gespr&#228;ch bleibt ein Jahr lang aktiv und endet dann automatisch. Danach tchibofonieren Sie g&#252;nstig weiter im Standardtarif von Tchibo mobil</p></blockquote>
<p>H&#246;rt sich doch nicht schlecht an &#8211; ein Jahr lang recht g&#252;nstig telefonieren &#8211; wohlbemerkt mit dem Handy, oder? Nun, um es kurz zu machen &#8211; nicht ganz: Man gew&#246;hnt sich an Komfort und nach dem Jahr telefoniert man dann zum Standard-Tarif, der zugegebenerma&#223;en mit 15/ct Minute auch nicht gerade schlecht ist. Da gibt es deutlich teurere Tarife &#8211; wobei bei dem &#8220;Tarif&#8221; (Prepaid) keine Grundgeb&#252;hr anf&#228;llt. Das ist in Ordnung. Wo ist also bei der ganzen Sache der Haken? Nun &#8211; es gibt keinen. Das Ganze muss man aber in einem &#8220;gr&#246;&#223;eren&#8221; Zusammenhang sehen &#8211; und dazu muss ich etwas weiter ausholen<span id="more-443"></span>:</p>
<p>In der Mobilfunkbranche herrscht reger Wettbewerb. Jeder Anbieter m&#246;chte seine Vertr&#228;ge und Handys an die Bev&#246;lkerung. Das geht aber nur im begrenzten Ma&#223;e &#8211; schlie&#223;lich ist der Markt irgendwann ges&#228;ttigt. Selbst Vieltelefonierer werden wohl kaum einen dritten Mobilfunkvertrag abschlie&#223;en. Das hat unter anderem zur Folge das die Preise sinken und sich auf einem recht niedrigen Niveau einpendeln. Schlie&#223;lich k&#246;nnen die Preise ja nicht unendlich sinken &#8211; die Anbieter wollen schlie&#223;lich auch noch etwas Gewinn machen. Das alles hat zur Folge, dass man mit deutlich mehr Kunden unter Umst&#228;nden weniger Umsatz macht. Das mit dem Gewinn ist wieder eine andere Kategorie &#8211; schlie&#223;lich kommt auch in der Mobilfunkbranche etwas (technischer) Fortschritt durchaus vor <img src='http://headspicket.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und so kann man durch Rationalisierung, Fortschritt und so weiter den Gewinn recht konstant halten. Ich w&#252;rde jetzt gerne eine paar Artikel zu den &#8220;Erl&#246;s-Pro-Kunden&#8221; Artikeln verlinken &#8211; leider sind die allesamt nur etwas sehr besch&#246;nigt und gleichen zum Teil inhaltlich fast vollst&#228;ndig den Presseerkl&#228;rungen der deutschen Mobilfunkanbieter.</p>
<p>Was folgt daraus? Man muss den Kunden f&#252;r Zusatzdienste gewinnen (oder was anderes verkaufen) um den Umsatz zu steigern. UMTS und Datenservices von denen noch nie ein Mensch geh&#246;rt hatte entstanden. Mit m&#228;&#223;iger Resonanz. Die Mehrheit scheint &#8220;einfach nur telefonieren&#8221; zu wollen und h&#228;lt sich dabei auch noch zum Leidwesen der Mobilfunk-Anbieter recht kurz. Doch diesen Leuten kann man &#8211; selbst mit geschickten Marketingtricks nur bedingt einreden sie br&#228;uchten jeden Tag den Wetterbericht per (teurer) MMS auf dem Handy. Dabei ist egal wie sinnvoll oder unsinnig solch ein Dienst ist. Die Tatsache ist &#8211; er wird nur bedingt angenommen. Doch um wirkliche Steigerungen beim Gewinn zu erreichen m&#252;sste man diese Zusatzdienste einer gro&#223;en Masse verkaufen.</p>
<p>Was das jetzt alles mit Angebot von Tchibo zu tun hat? Nun &#8211; die Jungs und M&#228;dels von Tchibo (bzw. Telefonica/O2) haben einen Marketingtrick gefunden der ganz anders ansetzt. Sie setzen bei dem urspr&#252;nglichen Bedarf (dem Telefonieren) an &#8211; und wollen diesen erh&#246;hen. Schlie&#223;lich erh&#246;ht dies den Umsatz deutlich. Wenn Mr. Mittelschicht statt nun jeden Tag zwei Minuten und drei Sekunden nun auf einmal 50 Minuten und ein paar Sekunden mit seiner Mutter &#252;ber das Handy telefoniert, macht Tchibo (bzw. O2) eins: Verlust. Schlie&#223;lich d&#252;rften die 39/Ct. pro Gespr&#228;ch in nicht allen F&#228;llen die Kosten decken. Man gew&#246;hnt Mr. Mittelschicht aber zugleich auch an l&#228;ngere Gespr&#228;che &#252;ber ein Ger&#228;t bei dem man bis vor wenigen Jahren meist noch an magers&#252;chtige und vor allem &#252;berschuldete Teenager gedacht hat. Wenn dann in einem Jahr wieder zu den regul&#228;ren Preisen telefoniert &#8211; sollte sich Mr. Mittelschicht in der Theorie an das l&#228;ngere Telefonieren gew&#246;hnt haben und selbst wenn er sich wieder k&#252;rzer halten sollte. Ganz so kurz halten wird er sich vermutlich nie wieder. Er hat schlie&#223;lich nicht nur ein paar lange Gespr&#228;che &#252;ber das Handy gehalten sondern hat vermutlich das Angebot so stark wie ihm nur m&#246;glich ausnutzen wollen.</p>
<p>Ist das nun ein Haken an dem Angebot von Tchibo, in dem man f&#252;r 39/Ct. pro Gespr&#228;ch (anstatt pro Minute) telefonieren kann. Nein &#8211; ein Haken ist das nicht. Das Angebot ist unter &#246;konomischen Aspekten f&#252;r den Zeitraum von 12 Monaten sogar &#252;berdurchschnittlich gut. Nur ist das leider nur die &#246;konomische Seite. Da gibt es noch eine weitere und das ist Psychologie und dabei nutzt das Angebot die nichtmals direkt aus sondern spielt nur mit ihr. Wenn jetzt ein paar derjenigen die das Angebot genutzt haben merken, dass sie zum Wenigtelefonierer zum Vieltelefonierer geworden sind &#8211; k&#246;nnen die zwar den Vertrag wechseln und landen &#8211; vielleicht gar nicht so unwahrscheinlich &#8211; bei Tchibo/o2 oder einer Tochtergesellschaft. Selbst wenn sich einige sp&#228;ter f&#252;r ein Konkurrenzprodukt entscheiden &#8211; das wird in der Gesamtrechnung unbedeutend sein. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier &#8211; und das ist &#246;konomisch sicherlich das falsche Angebot. Insgesamt: Clever w&#252;rde ich sagen. Und jetzt will ich auch mal so eine Kampagne machen. Tchibo, bekomm ich einen Praktikumsplatz? </p>
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		<item>
		<title>Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland (neu)</title>
		<link>http://headspicket.de/2008/08/ribbeck/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 17:29:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
				<category><![CDATA[USB]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, Ein Birnbaum einst in seinem Garten stand, Und kam die goldene Herbsteszeit, Leuchtete es vor lauter Birnen, weit und breit. Und kam jemand &#252;ber&#8217;n Friedhof her, So fl&#252;sterte es im Baume: „willste &#8216;ne Birn?“ So verging die Zeit ruhig und lang&#8217;, hier im einsamen Havelland. Wo einst Herr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,<br />
Ein Birnbaum einst in seinem Garten stand,<br />
Und kam die goldene Herbsteszeit,<br />
Leuchtete es vor lauter Birnen, weit und breit.<br />
Und kam jemand &#252;ber&#8217;n Friedhof her,<br />
So fl&#252;sterte es im Baume: „willste &#8216;ne Birn?“<br />
<span id="more-440"></span></p>
<p>So verging die Zeit ruhig und lang&#8217;,<br />
hier im einsamen Havelland.<br />
Wo einst Herr von Ribbeck auf Ribbeck,<br />
&#252;ber die Pl&#228;tze trat<br />
und daf&#252;r sorgte das so manches Gesicht gl&#252;cklich,<br />
hinter einer gl&#228;nzenden Birne verschwand.<br />
Doch mit der Ruhe war schon bald Schluss<br />
und der Ruf des Baumes ist von der A2 verschluckt.</p>
<p>Da zog der Fortschritt durchs gesamte Havelland<br />
und schlie&#223;lich auch der Geiste des Birnbaums verschwand<br />
So h&#246;rt man heute Reifen quietschen &#8211; Beats dr&#246;hnen,<br />
sich gar nicht bewusst den alten Geist zu verh&#246;hnen.</p>
<p>Und die Alten klagen ganz vorwurfsvoll,<br />
„wo <em>das Alles</em> hinf&#252;hren soll“.<br />
Doch damit wird nur eines klar,<br />
die alten Konflikte sind auch heute da.<br />
Trotz Arbeitslosigkeit sich kaum jemand fand,<br />
der sich zu dem Baum gestellt&#8217; und die Birnen nahm.<br />
Birnen sind zum Verkauf der Superm&#228;rkte da,<br />
was die Alten nicht gern sahn&#8217;.<br />
Der alte Konflikt ist nun neu entbrannt.<br />
So bleibt es spannend im Havelland,<br />
wo einst nur ein Birnenbaum auf dem Grabe stand.</p>
<p>Headspicket, 2008. Es handelt sich um ein Gedicht, das an <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Herr_von_Ribbeck_auf_Ribbeck_im_Havelland_(Fontane)">Fontanes gleichnamiges Gedicht</a> angelehnt ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gibt es eine Mehrzahl von &#8220;Merheit&#8221;?</title>
		<link>http://headspicket.de/2008/07/gibt-es-eine-mehrzahl-von-merheit/</link>
		<comments>http://headspicket.de/2008/07/gibt-es-eine-mehrzahl-von-merheit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 18:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
				<category><![CDATA[USB]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://headspicket.de/?p=429</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt mehrere Minderheiten &#8211; oder die Minderheit. Aber kann es auch mehrere Mehrheiten geben? W&#228;ren die dann nicht eigentlich mehrere Minderheiten, die zusammen eine Mehrheit ergeben?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt mehrere Minderheiten &#8211; oder <em>die Minderheit</em>. Aber kann es auch mehrere Mehrheiten geben? W&#228;ren die dann nicht eigentlich mehrere Minderheiten, die zusammen eine Mehrheit ergeben?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn aus 22 Watt (Betrieb) nur noch 15 Watt (Standby) werden</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 21:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dann redet man vom Stromsparen. So oder so &#228;hnlich kann man wahrscheinlich Werbung machen. Mein Sat-Reciver verbraucht in der Tat 22 Watt wenn er eingeschaltet ist. Wenn man den Satreciver in den tollen Standby-Modus versetzt ben&#246;tigt er nur noch 15 Watt. Also &#8211; Sparsamkeit pur. Da kann man dann auch gleich den Reciver anlassen. Einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann redet man vom Stromsparen. So oder so &#228;hnlich kann man wahrscheinlich Werbung machen. Mein Sat-Reciver verbraucht in der Tat 22 Watt wenn er eingeschaltet ist. Wenn man den Satreciver in den tollen Standby-Modus versetzt ben&#246;tigt er nur noch 15 Watt. Also &#8211; Sparsamkeit pur. <span id="more-410"></span>Da kann man dann auch gleich den Reciver anlassen. Einen echten Netzschalter gibt es nunmal nicht, da muss dann die Steckerleiste herhalten. Aber wieso eigentlich &#8211; es kann doch nicht so schwierig sein ein kleines Akku-Fach in jedes Ger&#228;t das man in der Regel mit der Fernbedienung betreibt einzubauen (sprich Fernseher, Verst&#228;rker, Sat-Reciver &#8230;.). Dann k&#246;nnte man das Ger&#228;t wirklich ausschalten und der Empf&#228;nger bleibt dank des eingebauten Akkus aktiv. Dann br&#228;uchte man nur noch ab und an schauen ob der Akku noch &#8220;durchh&#228;lt&#8221; oder ob man den Akku gegebenenfalls mal austauschen sollte.<br />
Das kann doch nicht so teuer sein. Aber ich vermute mal eins:<br />
Es ist zu teuer &#8211; zumindest um 4-5€ pro Ger&#228;t. Das ist zu viel. Schlie&#223;lich wird dann aus dem 299€-Fernseher ein 304,99€ Fernseher und das ist dann ja eine ganze Menge mehr. Das man mit dem 304,99€-Fernseher &#252;ber 5 Jahre gerechnet vielleicht 50€ sparen kann, ist ja egal. Schlie&#223;lich sind f&#252;nf Jahre ja noch lange hin und wer kann genau sagen, ob das Ger&#228;t nicht mal defekt ist und schon vorzeitig ausgetauscht werden muss. Immerhin hat man ja auch noch das Multi-Funktionsger&#228;t f&#252;r 69€ wo ein Satz-Patronen etwa 50€ kosten. H&#228;tte man ja sich fr&#252;her erkundigen k&#246;nnen. H&#228;tte &#8211; aber was w&#228;re die Alternative gewesen?<br />
Ein Industrieger&#228;t f&#252;r 500€, ein Satreciver der noch mehr Funktionen hat und daf&#252;r effektiv im Betrieb schon das f&#252;nffache verbraucht &#8211; oder doch lieber der Fernseher der im Standby-Modus weniger verbraucht daf&#252;r aber beim vierten Kaltstart durchbrennt und daher unz&#228;hlige Male reklamiert werden muss?</p>
<p>Gibt es &#252;berhaupt f&#252;r den Privatkunden irgendwelche soliden Ger&#228;te? Irgendwie scheine ich die zu &#252;bersehen. So steht auch bei mir neben dem Rechner ein Multifunktionsger&#228;t, dessen Patronen so g&#252;nstig wie das Ger&#228;t selbst sind, ein Fernseher der im Betrieb so viel Strom verbraucht wie die Beleuchtung von mehreren Zimmern und ein Prepaid-Handy das wenn man das Startguthaben abzieht fast nichts gekostet hat.<br />
Finanziert wird das ganze nat&#252;rlich &#252;ber die Folgekosten. Aber gab es eine Alternative?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Keine Abholung im Paketshop</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 15:34:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt an fast jeder Ecke einen Paketshop, auch wenn man es nicht meinen m&#246;chte. Man kann sogar an winzig kleinen Kiosken inzwischen Pakete aufgeben. Eben das wollte ich heute tun, ging also wenige Meter bis zum Paketshop und sah wie ein Mann vom Paketdienst schon einige Pakete in seinen noch leeren Transporter stapelte. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt an fast jeder Ecke einen Paketshop, auch wenn man es nicht meinen m&#246;chte. Man kann sogar an winzig kleinen Kiosken inzwischen Pakete aufgeben. Eben das wollte ich heute tun, ging also wenige Meter bis zum Paketshop und sah wie ein Mann vom Paketdienst schon einige Pakete in seinen noch leeren <a href="http://www.erento.com/mieten/fahrzeuge_fluggeraete/kastenwagen,_bus_lkw/transporter/">Transporter</a> stapelte. So huschte ich schnell in den Shop: &#8220;Gehen die Pakete noch heute mit&#8221;, fragte ich hoffnungsvoll und eigentlich mehr um sicherzugehen, dass die Pakete nicht noch in ein paar Tagen im Kiosk liegen. &#8220;Nee, Heute nicht&#8221;. Ich fragte nicht nach dem Sinn seiner Worte, die er soeben von sich gegeben hatte. W&#228;hrend der Kiosk-Angestellte nun den Barcode jedes einzelnen Paket einscannte, verlud der Mann vom Paketdienst weiter flei&#223;ig Pakete. Selbst als ich wieder langsam aus dem Kiosk heraus ging lud der Mann vom Paketdienst immer noch Pakete in den Transporter. Warum meine Pakete nicht mit der Fuhre zum Logistikzentrum kommen k&#246;nnen? Es macht wahrscheinlich einfach die Statistik kaputt. Wo k&#228;men wir denn hin wenn Pakete innerhalb von 24 Stunden wirklich auch ausgeliefert werden? Und so werden meine Pakete vermutlich auch noch morgen Nachmittag irgendwo zwischen Schokoriegeln, Fruchtgummi, Zeitungen und ein paar Bierk&#228;sten ihren Platz finden. Wenigstens werden so die Pakete nicht vereinsamen. Damit kann man auch sicherlich Werbung machen, die Frage ist nur wer das wiederum will. Ich jedenfalls nicht.</p>
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		<title>Sehr geehrter Herr Sat-Reciver,</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 12:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[vor einiger Zeit habe ich ihr Modell &#8220;Digital Satellite Reciver 116 S&#8221; zugelegt, um Heizkosten zu sparen. Das funktioniert mit ihrem Modell 116 S auch wunderbar, die W&#228;rme wird wunderbar durch die Plastikschicht ringsherum abgegeben. Lediglich der hohe Piepton beim Einschalten des Ger&#228;tes st&#246;rt ein wenig, nach einer Zeit h&#246;re ich den aber leider gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>vor einiger Zeit habe ich ihr Modell &#8220;Digital Satellite Reciver 116 S&#8221; zugelegt, um Heizkosten zu sparen. Das funktioniert mit ihrem Modell 116 S auch wunderbar, die W&#228;rme wird wunderbar durch die Plastikschicht ringsherum abgegeben. Lediglich der hohe Piepton beim Einschalten des Ger&#228;tes st&#246;rt ein wenig, nach einer Zeit h&#246;re ich den aber leider gar nicht mehr. Auch die Standby-Funktion ist nicht ganz so gut gelungen: die Leistungsaufnahme verringert sich von 22 auf 15 Watt im Standbymodus &#8211; leider verringert sich auch gleichzeitig die gew&#252;nschte W&#228;rmewirkung&#8230;<br />
Das ist sehr schade. W&#228;re es vielleicht m&#246;glich ihr Modell 116 S so umzur&#252;sten das nur die Heizfunktion betrieben werden kann?<br />
Ich frage jetzt im Sommer, damit ich im Winter nicht frieren muss &#8211; falls ich mal kein Fernsehen schauen will. Ansonsten kann bei dem Sat-Reciver alles so bleiben wie es ist. Das konstante Piepen und das flackernde Bild, lassen gute Kaminstimmung aufkommen &#8211; ganz ohne das teure Holz.</p>
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		<title>Es ist Sommer</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 19:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist Sommer. Das hei&#223;t Schoko-Eis essen, Freib&#228;der besuchen und so weiter und sofort. Nebenbei schauen sich ein paar Millionen Menschen an, wie 22 M&#228;nner einem kleinen Fu&#223;ball hinterherlaufen. Das ist schon verr&#252;ckt. Verr&#252;ckt. Der Sommer ist mit Abstand die verr&#252;ckteste Zeit des Jahres. Nicht nur weil die Temperatur in der Nacht den IQ vieler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sommer. Das hei&#223;t Schoko-Eis essen, Freib&#228;der besuchen und so weiter und sofort. Nebenbei schauen sich ein paar Millionen Menschen an, wie 22 M&#228;nner einem kleinen Fu&#223;ball hinterherlaufen. Das ist schon verr&#252;ckt. Verr&#252;ckt. Der Sommer ist mit Abstand die verr&#252;ckteste Zeit des Jahres. Nicht nur weil die Temperatur in der Nacht den IQ vieler Deutscher deutlich &#252;bersteigt. <span id="more-413"></span>Wohlbemerkt in Grad und Celcius. Nicht das Irgendeiner dieser Dreimalklugen, Dauern&#246;rgler mit Fahrenheit ankommt. Wir sind hier in Deutschland und nicht in den USA. Und genau da liegt das Problem. Wir sind in Deutschland &#8211; Deutschland ist klein, kleinb&#252;rgerlich und eigentlich ganz nett. Die USA sind gro&#223;, leichtfertig und allzu gr&#246;&#223;z&#252;gig &#8211; vorallem aber eigentlich der Teufel selbst.</p>
<p>Soetwas festigt das Weltbild gut. Wir sind gut, die anderen ganz b&#246;se. Doch wir sind auch die Anderen. Verwirrend? Nun &#8211; nur verr&#252;ckt, denn der Sommer ist wie gesagt die verr&#252;ckteste Jahreszeit. Mit anderen Worten, wir sind die USA.<br />
Wir kaufen amerikanische Schulden mit Steuergeldern, wir liefern Waffen in Gebiete in denen sp&#228;ter Amerikaner k&#228;mpfen&#8230;. und so weiter.</p>
<p>Was das jetzt mit dem Sommer zu tun hat? Nun, nichts. Aber wirklich nichts. Aber dumme Anspielungen gibt&#8217;s im Fernsehen im Dutzend und da sind die Amerikaner als TV-Nation gar nicht mehr so weit entfernt. Auch im Sommer.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Harte Zeiten</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 17:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der folgende Text ist urspr&#252;nglich f&#252;r ein Literaturprojekt von mir geschrieben worden. Da das Ganze allerdings viel zu nahe an der Realit&#228;t war &#8211; m&#246;chte ich diesen Text der Welt nicht l&#228;nger vorenthalten&#8230; A: Hallo Herr Degenhardt, Sie hatten den Termin f&#252;r die Er&#246;ffnung eines Kontos ausgemacht? B: Ja, ganz Recht&#8230; A: Ich wei&#223;, sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der folgende Text ist urspr&#252;nglich f&#252;r ein Literaturprojekt von mir geschrieben worden. Da das Ganze allerdings viel zu nahe an der Realit&#228;t war &#8211; m&#246;chte ich diesen Text der Welt nicht l&#228;nger vorenthalten&#8230;</p>
<p>A: Hallo Herr Degenhardt, Sie hatten den Termin f&#252;r die Er&#246;ffnung eines Kontos ausgemacht?</p>
<p>B: Ja, ganz Recht&#8230;</p>
<p>A: Ich wei&#223;, sie haben jetzt obwohl sie einen Termin ausgemacht haben &#8211; schon &#252;ber eine halbe Stunde gewartet. Aber so l&#228;uft es halt in Zeiten der Rationalisierung &#8211; da muss jeder auch mal woanders mit anpacken – da kommen solche Verz&#246;gerungen halt einfach mal vor. Aber nun setzen Sie sich ruhig.</p>
<p>B: Danke&#8230;</p>
<p>A: So um es kurz zu machen haben sie Fragen zu den Konto-Konditionen?</p>
<p>B: (will zum sprechen ansetzen)</p>
<p>A: Nein? – also wenn dem so ist &#8211; dann k&#246;nnen Sie hier schon einmal ihre Pers&#246;nlichen Daten<br />
selbst eintragen.</p>
<p>B: schaut auf ein Formular und schaut nach einer Weile den Berater an &#8230; &#228;hm – Verzeihung aber k&#246;nnte ich vielleicht einen Kugelschreiber bekommen?</p>
<p>A: Einen Kugelschreiber? Verehrter Herr, einen Kugelschreiber?!. Wir sind eine moderne Bank und um unseren Kunden die besten aber auch wirklich die besten Konditionen anbieten zu k&#246;nnen, sind wir dazu gezwungen zu sparen wo es nur geht. Gerade in diesen harten Zeiten. Da wollen sie auch noch einen Kugelschreiber&#8230; tztzt&#8230;. Aber nun gut. Sie sind ein neuer Kunde bei uns und sind vielleicht noch nicht so ganz mit der Philosophie unserer Bank vertraut. Betrachten Sie diesen Kugelschreiber unseres Unternehmens als ein Neukunden-Geschenk unserer Bank.</p>
<hr />
<p>B: OKSTRAAN? Hei&#223;t ihre Bank nicht Breestner Bank und stellt OKSTRAAN nich&#8217; eigentlich Lampen her?</p>
<p>A: Wie gesagt unser Unternehmen spart um ihnen als Kunden die besten – aber auch wirklich die besten – Konditionen anbieten zu k&#246;nnen. Da bleibt einfach kein Cent mehr &#252;brig um Kugelschreiber mit dem eigenen Logo bedrucken zu lassen.</p>
<p>B: Nun denn, dann werde ich mal den Bogen ausf&#252;llen&#8230;</p>
<p>A: Gut – w&#228;hrenddessen bediene ich schon mal den n&#228;chsten Kunden. Lassen Sie sich ruhig Zeit. In einigen Minuten komme ich wieder zu ihnen.</p>
<hr />
A: Ah – sehr gut. Sie haben also alle erforderlichen Felder ausgef&#252;llt?</p>
<p>B: Ja, aber&#8230;</p>
<p>A: Ich sehe schon, Ihre Unterschrift fehlt&#8230;<br />
<span id="more-409"></span><br />
B: Nun, dort steht ich h&#228;tte eine Belehrung &#252;ber die Einlagensicherung der deutschen Banken erhalten und&#8230;</p>
<p>A: Hatte ich das etwa noch nicht getan? Nun. Wir haften f&#252;r Einlagen bis 20.000 Euro. Mehr muss man eigentlich nicht wissen.</p>
<p>B: Was ist wenn ich mehr als 20.000 Euro auf mein Konto einzahlen w&#252;rde?</p>
<p>A: Dann m&#252;ssten wir f&#252;r den Betrag der &#252;ber die 20.000 Euro hinausgeht nicht mehr haften. Aber immerhin erhalten Sie von uns dann auch ver&#228;nderte Konditionen. Sie erhalten bei einem Guthaben von mehr als 20.000 Euro auf den dar&#252;ber liegenden Betrag, 0,005% mehr Zinsen.</p>
<p>B: Was w&#252;rde das denn jetzt konkret bedeuten? Angenommen ich h&#228;tte 20.001 Euro auf meinem Konto.</p>
<p>A: Das was ich eben sagte. Sie erhalten bei einem Guthaben von mehr als 20.000 Euro auf den dar&#252;ber liegenden Betrag, 0,005% mehr Zinsen.</p>
<p>B: Also bekomme ich auf einen Euro 0,005% Zinsen? Das w&#228;re ja &#8211; Nichts!</p>
<p>A: Nun, das entspricht nicht der Wirklichkeit sie erhalten &#8230; (tipp, tipp, tipp &#8211; Taschenrechner) 0,00005 Euro Zinsen. Also genau 5/Tausendstel-Cent!</p>
<p>B: Sehr witzig. Wie soll ich denn das Guthaben dann abheben k&#246;nnen. Gibt es etwa seit neustem 5/ Tausendstel-Cent-St&#252;cke?</p>
<p>A: Nun der Betrag wird selbstverst&#228;ndlich kaufm&#228;nnisch gerundet. Aber die ganzen Details k&#246;nnen sie sich im Internet auf unserer neuen Homepage durchlesen. Dort finden sie auch unser aktuelles Preis und Leitungsverzeichnis&#8230;.</p>
<p>B: Aber jetzt bin ich nun mal hier. Ich bin ein Mensch. Ich bin kein Bit. Ich will jetzt wissen wie ich an meinen 5-Tausendstel Cent herankomme!</p>
<p>A: Es wird ja kaufm&#228;nnisch gerundet bei der Anzeige der Betr&#228;ge. Nicht aber im Rechnersystem. Also wenn sie jetzt den Betrag gutgeschrieben bekommen wollen, m&#252;ssen sie nur so lange auf Zinseszinsen warten, bis diese dann genug sind um in den Anzeige-Bereich zu erscheinen.</p>
<p>B: Wie lange w&#228;re das denn?</p>
<p>A: Nach dem aktuellen Zinssatz – von 0,005% &#8211; w&#228;ren das (tipp, tipp) etwa 40 Jahre bis sie den Cent abheben k&#246;nnen. Aber nat&#252;rlich ist der Zinssatz variabel. Also leichte Schwankungen von 5-10 Jahre muss man in beide Richtungen einkalkulieren. Das wird sicherlich ein gutes Geschenk f&#252;r Ihre Enkel&#8230;</p>
<p>B: Aber was ist mit der Inflation der Cent ist doch in 40 Jahren nichts mehr wert&#8230;</p>
<p>A: Nun, die Inflation und die Zinsen sind ja gekoppelt&#8230;</p>
<p>B: Okay – ich will es auch eigentlich nicht wissen. Ich will einfach nur ein Konto. Ein Konto! Vielleicht sogar eins wo man Zinsen bekommt, oder vielleicht sogar eins wo man nicht den Antrag selbst ausf&#252;llen muss. Aber auf jeden Fall ein Konto. Ich sitze jetzt hier seit einer Ewigkeit und sie haben noch nichts getan au&#223;er mir Sachen zu erz&#228;hlen die kein Mensch wissen will. Ich flehe sie an: Geben sie mir endlich mein Konto. Ich unterschreibe was sie wollen. W&#252;rde ich jetzt wirklich noch nach dem Preisaushang, dem Leistungsverzeichnis und den allgemeinen Gesch&#228;ftsbedinungen fragen, die ich ja angeblich vor der Unterschrift gelesen habe, dann m&#252;sste w&#228;re ich noch in 40 Jahren ohne Konto.</p>
<p>A: Das w&#228;re aber auch wirklich sehr schade. Dann h&#228;tten sie ja nicht den Cent an Zinsen erhalten, so ganz ohne Konto. Aber leider k&#246;nnen sie bei unserer Bank kein Konto er&#246;ffnen.</p>
<p>B: Das sagen sie mir jetzt erst?!</p>
<p>A: Ja – ich sehe hier gerade: Beruf „selbstst&#228;ndig“.</p>
<p>B: Lassen Sie mich raten: Sie vergeben keine Konten an Selbstst&#228;ndige, in diesen harten Zeiten.</p>
<p>A: Ich sehe – sie sind mit unserer Bank-Philosophie bestens vertraut. Da sie ja jetzt auch kein Kunde mehr sind, da sie kein Konto bei uns f&#252;hren k&#246;nnen, haben sie sicherlich Verst&#228;ndnis daf&#252;r, dass ich ihnen den Kugelschreiber wieder abnehmen muss. Gerade in diesen harten Zeiten.</p>
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		<title>Nonsense</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 13:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt einfach nichts zu sagen, was einen eigenen Beitrag wert w&#228;re. Die gro&#223;e Koalition zickt rum &#8211; was f&#252;r Neuigkeiten! Das Milit&#228;r r&#252;stet nahezu weltweit auf &#8211; ist ja auch nicht von Heute auf Morgen passiert. Alles wird teurer, h&#228;tte auch niemand mit gerechnet. Obama flirtet mit Clinton und Clinton gibt auf &#8211; auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt einfach nichts zu sagen, was einen eigenen Beitrag wert w&#228;re. Die gro&#223;e Koalition zickt rum &#8211; was f&#252;r Neuigkeiten! Das Milit&#228;r r&#252;stet nahezu weltweit auf &#8211; ist ja auch nicht von Heute auf Morgen passiert. Alles wird teurer, h&#228;tte auch niemand mit gerechnet. Obama flirtet mit Clinton und Clinton gibt auf &#8211; auch sehr unberechenbar, das Ganze.<br />
Das die NPD angesichts unver&#228;nderter Situation in Sachsen etwas &#8220;erfolgreicher&#8221; als in den Jahren davor geworden ist, sollte auch niemanden verwundern. Alles ist halt nach Plan verlaufen, wir wussten&#8217;s schon lange bevor es passierte. Jetzt brauchen wir auch nicht so &#252;berrascht tun. H&#228;tte man nur einmal einen Blick auf die Randspaltenbemerkungen geworfen &#8211; doch wir waren zu sehr mit Knut, Flocke &#038; Hotels aus Tokio besch&#228;ftigt. Wobei &#8211; die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SNAFU">Lage ist halt hoffnungslos</a>, aber nicht ernst.</p>
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		<title>Outsourcing</title>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 15:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hast du auch solche Probleme mit dem Outsourcing? Nein? Dann bist du kein Unternehmer. Gut &#8211; ich n&#228;mlich auch nicht. Konzentriere dich auf deinen Kernbereich und lasse den Rest von Fremdunternehmen machen, soetwas kann man in vielen Wirtschaftsb&#252;chern nachlesen &#8211; oder man liest sie erst gar nicht. Wahrscheinlich ist das sogar die bessere M&#246;glichkeit. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hast du auch solche Probleme mit dem Outsourcing? <em>Nein?</em> Dann bist du kein Unternehmer. <em>Gut &#8211; ich n&#228;mlich auch nicht.</em> Konzentriere dich auf deinen Kernbereich und lasse den Rest von Fremdunternehmen machen, soetwas kann man in vielen Wirtschaftsb&#252;chern nachlesen &#8211; oder man liest sie erst gar nicht.<br />
Wahrscheinlich ist das sogar die bessere M&#246;glichkeit. Denn nicht alles was mit Hilfe von Diagrammen und Tabellen belegt werden kann, macht auch wirklich Sinn. So mag zwar Outsourcing Anschaffungskosten abschaffen aber wer soviel Outsourcing betreibt, das er kein Kerngesch&#228;ft mehr hat &#8211; der hat definitiv nichts falsch gemacht. Das ist modern Management. Das Kerngesch&#228;ft wird halt bei der n&#228;chsten Hauptversammlung leicht modifiziert und wenn das nicht klappen sollte, kauft man sich halt das Kerngesch&#228;ft wieder zur&#252;ck. Das passt schon.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Telefonanruf</title>
		<link>http://headspicket.de/2008/05/telefonanruf/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 14:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
				<category><![CDATA[USB]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://headspicket.de/2008/05/telefonanruf/</guid>
		<description><![CDATA[Wochenende hei&#223;t wohl Hauptarbeitszeit in Callcentern und Marktforschungsinstituten. So klingelte es am Samstag Nachmittag und ich nuschelte unbedacht meinen Namen ins Telefon und werde mit den freundlichen Worten Guten Tag Herr XYZ, ich bin vom Marktforschungsinstitut Ignas (sofern ich das richtig verstand) und w&#252;rde gerne ihre Meinung zu einigen aktuellen Themen erfragen. H&#228;tten Sie ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wochenende hei&#223;t wohl Hauptarbeitszeit in Callcentern und Marktforschungsinstituten. </p>
<p>So klingelte es am Samstag Nachmittag und ich nuschelte unbedacht meinen Namen ins Telefon und werde mit den freundlichen Worten <q>Guten Tag Herr XYZ, ich bin vom Marktforschungsinstitut Ignas (sofern ich das richtig verstand) und w&#252;rde gerne ihre Meinung zu einigen aktuellen Themen erfragen. H&#228;tten Sie ein paar Minuten Zeit?</q> Mit dieser Frage hatte ich fast gerechnet und es sprudelten aus mir geradezu unz&#228;hlige Worte. Ich war nicht zu stoppen: <q>Nein, ich habe kein Interesse</q>. <q>Die Umfrage ist v&#246;llig anonym und mit etwas Gl&#252;ck k&#246;nnen Sie alleine durch ihre Teilnahme etwas gewinnen</q>. Damit hatte ich ebenfalls gerechnet und nuschelte &#8211; betont gelangweilt und extra lang gezogen &#8211; mein <q>nein, kein Interesse</q> in den Telefonh&#246;rer, was die Frau am anderen Ende der Leitung zum innerlichen brodeln zu bringen schien.<br />
Gew&#246;hnt man sich wohl mit der Zeit an Leute die sofort auflegen und einen eher anschreien, fragte ich mich selbst in dem Moment, doch da verabschiedete sich die Frau schon und rief vermutlich die n&#228;chste Nummer an &#8211; dabei h&#228;tte ich das doch noch gerne in Erfahrung gebracht.<br />
Drei Minuten telefoniert ohne eine Eingabe gemacht zu haben &#8211; ich werde der Frau wohl die Bef&#246;rderung und den Auszahlungsbonus vermasselt haben. Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben?<br />
Mich plagt seit dem Anruf mein Gewissen. Muss man jetzt statt Spenden f&#252;r Wei&#223;russland eher Gehaltszusch&#252;ssse f&#252;r Callcenter-Mitarbeiter sammeln? Darf man selbst &#252;berhaupt noch Callcenter unterst&#252;tzen? Ich meine ich w&#252;rde ja auch meine Seele verkaufen &#8211; nur muss halt der Preis stimmen. Irgendwie haut das bei Callcentern jedoch nicht so ganz hin.</p>
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		<title>Immer wieder wenn ein Spammer zugeschlagen hat</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 13:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[l&#228;uft irgendetwas schief. Heute wurde mir beispielsweise der Zugriff auf eine Seite mehr oder weniger unwissend verweigert: SELECT * FROM TABLE DOMAINSERVICES &#8230;&#8230; Ich wollte schon immer wissen wie die Datenbanken meines Lieblingsspammers hei&#223;en. Dankesch&#246;n!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>l&#228;uft irgendetwas schief. Heute wurde mir beispielsweise der Zugriff auf eine Seite mehr oder weniger unwissend verweigert:</p>
<blockquote><p>SELECT * FROM TABLE DOMAINSERVICES &#8230;&#8230;</p></blockquote>
<p>Ich wollte schon immer wissen wie die Datenbanken meines Lieblingsspammers hei&#223;en. Dankesch&#246;n!</p>
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		<title>Sehr geehrte Damen und Herren beim Finanzamt,</title>
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		<pubDate>Wed, 14 May 2008 15:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[wie sie bestimmt wissen &#8211; steht die Pendlerpauschale auf der Kippe. Werbungskosten von Arbeitnehmern m&#252;ssen von der Steuer abzugsf&#228;hig sein, so die &#8220;Steuer-Experten&#8221;. Nun munkeln manche mit vorgehaltener Hand, na klar meinen die das, schlie&#223;lich setzen sonst diese &#8220;Experten&#8221; eine ihrer Einnahmequellen in den Sand. Nun denn &#8211; lassen wir das dahingestellt. Wenn nun aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wie sie bestimmt wissen &#8211; steht die Pendlerpauschale auf der Kippe. Werbungskosten von Arbeitnehmern m&#252;ssen von der Steuer abzugsf&#228;hig sein, so die &#8220;Steuer-Experten&#8221;. Nun munkeln manche mit vorgehaltener Hand, na klar meinen die das, schlie&#223;lich setzen sonst diese &#8220;Experten&#8221; eine ihrer Einnahmequellen in den Sand. Nun denn &#8211; lassen wir das dahingestellt.</p>
<p>Wenn nun aber Benzin mit Werbungskosten gleichzusetzen ist, was kann man dann nicht als Werbungskosten deklarieren? Was ist zum Beispiel mit Zahnpasta?<br />
Die Zahnpasta aus dem Supermarkt werde ich in Zukunft versuchen als Werbungskosten abzusetzen. Vielleicht gelingt es mir ja. Schlie&#223;lich hat mein Arbeitgeber ein Interesse daran, dass ich ansehnlich zur Arbeit komme. Also her mit der Zahnpasta-, Haargel-, GEZ-, B&#252;cher- und alles-m&#246;gliche Pauschale. Sind doch alles Werbungskosten. Oder etwa nicht?</p>
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		<title>Ikea der Tempel des Konsums</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 08:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gibt es etwas sch&#246;neres als bei Ikea um kurz vor 22 Uhr einkaufen zu gehen? Nein. Religion ist eine sch&#246;ne Sache. Man wei&#223; immer, dass eine h&#246;here Instanz &#252;ber einem wacht. So geht es auch den Ikea-Mitarbeitern. Auf die h&#246;here Instanz ist immer verlass. Doch Ikea ist etwas anders als herk&#246;mmliche Religionen. Streng Gl&#228;ubige sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es etwas sch&#246;neres als bei Ikea um kurz vor 22 Uhr einkaufen zu gehen? Nein.</p>
<p>Religion ist eine sch&#246;ne Sache. Man wei&#223; immer, dass eine h&#246;here Instanz &#252;ber einem wacht. So geht es auch den Ikea-Mitarbeitern. Auf die h&#246;here <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,550441,00.html">Instanz ist immer verlass</a>.</p>
<p>Doch Ikea ist etwas anders als herk&#246;mmliche Religionen. Streng Gl&#228;ubige sind sehr leidensf&#228;hig, was Neulinge in dieser Religion oft nur verwundert hinnehmen k&#246;nnen: Nachsprechen unglaublicher Namen (MYLONIT, TOVIK &#038; L&#196;MPLIG), Opfergabe (langes anstehen an einer der 15 Kassen, wovon nur drei ge&#246;ffnet sind), eigenst&#228;ndiges Aufbauen der Opferst&#228;tten und absolute Treue (Ikea Family) werden unabl&#228;ssig den Ikea-J&#252;nglingen abverlangt.</p>
<p>Anscheinend hat Ikea den Kampf um die K&#246;pfe gewonnen. Herzlichen Gl&#252;ckwunsch.</p>
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		<title>Holt mich hier raus!</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 20:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Headspicket</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich m&#246;chte nicht l&#228;nger in einer Stadt wohnen, in der es &#220;30-Partys f&#252;r alle ab 25 Jahren gibt. Hat jemand Mitleid?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte nicht l&#228;nger in einer Stadt wohnen, in der es &#220;30-Partys f&#252;r alle ab 25 Jahren gibt. Hat jemand Mitleid?</p>
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