Verrückte Dinge

Sie wollten schon immer einmal „was total verrücktes“ machen? Doch für Selbstfindungstrips durch Asien fehlt ihnen das Geld? Das Fallschirmspringen haben Sie sich aus dem Kopf geschlagen, nachdem Sie feststellen mussten, dass Sie Höhenangst haben? Sie können nicht ihren Wünschen nachgehen, da Sie verschiedene Verpflichtungen haben?

Headspicket.de Blog! hat die Lösung für Sie: Verrückte Dinge, die Sie schon immer machen wollten. Auch wenn Sie es bisher noch nicht wussten! Fast ohne finanziellen Aufwand und auch für Menschen mit Höhenangst geeignet!

Auto-Radios. Kennen Sie auch diese aufgemotzten Autos, die scheinbar nur mit quietschenden Reifen fortbewegt werden können? An jeder Ampel halten diese und man hört diverse geschmackliche Verirrungen – und zwar ziemlich laut. Was muss bloß die Jugend denken. Muss man mit 18 Jahren einen Golf GTI halb zu Schrott fahren und seinen grässlichen Musikgeschmack offen legen?
Zeigen Sie der Jugend das es auch anders geht: Setzen Sie sich in Ihren Opel Corsa, Chevrolet Matiz oder ein anderes preiswertes Standardauto. Schalten Sie ihre Beschallungsanlage im Auto ein und erfreuen Sie die Welt mit der Titelmusik von Benjamin Blümchen, Pippi Langstrumpf und anderen populären Kindermelodien. Statt genervt werden die Menschen an den Straßenrändern aufgrund ihrer Aktion lächeln. Tipp: Wenn es ihnen gelingt hinter einem quietschenden Golf GTI zu halten, drehen Sie das Autoradio noch lauter.
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Als ich klein war…

oder warum Bayern doch irgendwie Ostdeutschland ist.

Ich bin ohne die Mauer groß geworden. Ein zweigeteiltes Deutschland kenne ich nur aus den Erzählungen. Als ich gerade geboren wurde, waren die Abrissarbeiten der Mauer schon im vollen Gange. Doch der Reihe nach:

Als ich klein war, hatte ich als Schreibtischunterlage eine Deutschland-Karte auf der die Flüsse und Grenzen der einzelnen Bundesländer eingezeichnet waren. Zusätzlich waren größere Städte eingetragen. Die Landeshauptstädte waren noch zusätzlich markiert. Irgendwann zu Anfang meiner Schulzeit lernte ich, dass bei Karten Oben „Norden“ ist, links der „Westen“, rechts der „Osten und unten der „Süden“. Außerdem wusste ich das Deutschland aus 16 Bundesländern besteht.
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Alterstteilzeit für Osama bin Laden?

Hallo Osama Bin Laden,
man hat lange nichts mehr von dir gehört – dabei bist du doch erst kürzlich 52 Jahre alt geworden. Herzlichen Glückwunsch. Damit bist du auch nicht mehr der Jüngste.
Immer in Videobotschaften zum heiligen Krieg gegen den Westen, gegen ungläubige aufrufen und blutige Taten gutheißen – auf Dauer ist das doch sicherlich ziemlich anstrengend. „Alterstteilzeit für Osama bin Laden?“ weiterlesen

Anruf beim Call-Center

M-Eye-6-Call Center, Shankar Kumar Gupta Guten Tag. Wie kann ich Ihnen helfen?

Mein Name ist Bond, James Bond. Ich drohe hier auf zufliegen. Setzen Sie sofort den Leiter in Kenntnis und holen Sie mich hier raus!

Dazu bräuchte ich zunächst einmal ihre Kundennummer.

007! Beeilen Sie sich!

Hm. Der Computer kennt keinen Kunden mit der Kundennummer 0007. Sind sie sich sicher, das die Nummer 0007 richtig ist?

Natürlich nicht, ich sagte 007 und nicht 0007!

Sind sie nun der Kunde mit der Kundennummer 0007 oder der Kunde mit der Kundennummer 007?

Ich dachte der Kunde mit der Kundennummer 0007 existiert nicht! Hohlen Sie mich doch einfach hier raus! Ich bin James Bond und nicht ein Kunde der einfach wegen seiner Handyrechnung in irgendeinem Call-Center in Bangladesh anruft!
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Wie man dem Mobilfunk aus der Patsche hilft

Das erklären uns diese Woche die Jungs und Mädels von Tchibo. Tchibo verkauft inzwischen fleißig Mobilfunk-Verträge, Karten und auch Handys an sich. Das ist inzwischen nicht mehr ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist aber das neuste Mobilfunk-Angebot von Tchibo. „Ein Gespräch. Ein Preis“ unter diesem Werbesatz bietet Tchibo an das man jedes Gespräch für 39 Cent führen kann, bis zu zwei Stunden. Wohl bemerkt für das ganze Gespräch – nicht für jede Minute und unabhängig vom Netz. Das hört sich zunächst super an und scheint es auch auf den zweiten Blick zu sein:

Der einzigartige Tarif mit 39 ct/Gespräch bleibt ein Jahr lang aktiv und endet dann automatisch. Danach tchibofonieren Sie günstig weiter im Standardtarif von Tchibo mobil

Hört sich doch nicht schlecht an – ein Jahr lang recht günstig telefonieren – wohlbemerkt mit dem Handy, oder? Nun, um es kurz zu machen – nicht ganz: Man gewöhnt sich an Komfort und nach dem Jahr telefoniert man dann zum Standard-Tarif, der zugegebenermaßen mit 15/ct Minute auch nicht gerade schlecht ist. Da gibt es deutlich teurere Tarife – wobei bei dem „Tarif“ (Prepaid) keine Grundgebühr anfällt. Das ist in Ordnung. Wo ist also bei der ganzen Sache der Haken? Nun – es gibt keinen. Das Ganze muss man aber in einem „größeren“ Zusammenhang sehen – und dazu muss ich etwas weiter ausholen „Wie man dem Mobilfunk aus der Patsche hilft“ weiterlesen

Keine Abholung im Paketshop

Es gibt an fast jeder Ecke einen Paketshop, auch wenn man es nicht meinen möchte. Man kann sogar an winzig kleinen Kiosken inzwischen Pakete aufgeben. Eben das wollte ich heute tun, ging also wenige Meter bis zum Paketshop und sah wie ein Mann vom Paketdienst schon einige Pakete in seinen noch leeren Transporter stapelte. So huschte ich schnell in den Shop: „Gehen die Pakete noch heute mit“, fragte ich hoffnungsvoll und eigentlich mehr um sicherzugehen, dass die Pakete nicht noch in ein paar Tagen im Kiosk liegen. „Nee, Heute nicht“. Ich fragte nicht nach dem Sinn seiner Worte, die er soeben von sich gegeben hatte. Während der Kiosk-Angestellte nun den Barcode jedes einzelnen Paket einscannte, verlud der Mann vom Paketdienst weiter fleißig Pakete. Selbst als ich wieder langsam aus dem Kiosk heraus ging lud der Mann vom Paketdienst immer noch Pakete in den Transporter. Warum meine Pakete nicht mit der Fuhre zum Logistikzentrum kommen können? Es macht wahrscheinlich einfach die Statistik kaputt. Wo kämen wir denn hin wenn Pakete innerhalb von 24 Stunden wirklich auch ausgeliefert werden? Und so werden meine Pakete vermutlich auch noch morgen Nachmittag irgendwo zwischen Schokoriegeln, Fruchtgummi, Zeitungen und ein paar Bierkästen ihren Platz finden. Wenigstens werden so die Pakete nicht vereinsamen. Damit kann man auch sicherlich Werbung machen, die Frage ist nur wer das wiederum will. Ich jedenfalls nicht.